Das Freizeitareal zwischen Eisenbahn- und VOEST-Brücke in Urfahr hat sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Was allerdings noch hinterherhinkt, ist die Infrastruktur. Besonders die Beachvolleyballer haben einen konkreten Wunsch: einen Badesteg direkt bei den Courts.
In den vergangenen Jahren hat sich am Donauufer rund um die neue Eisenbahnbrücke enorm viel getan: Die stark frequentierten Beachvolleyball-Plätze, die Streetbasketball-Anlage, der Calisthenics-Park, der komplett erneuerte Skatepark und zuletzt der Kiosk „Under the Bridge“ mit seinen gemütlichen Sitzgelegenheiten machen das Areal zu einem der beliebtesten Freizeittreffpunkte der Stadt.

Was mit dieser Entwicklung allerdings nicht Schritt gehalten hat, ist die Infrastruktur. Es fehlen ausreichend ausgestattete WC- und Sanitäranlagen mit Duschen. Zwar wurde eine kleine Anlage errichtet, für die große Zahl an Freizeitsportlern reicht diese jedoch bei weitem nicht aus. Auch das gastronomische Angebot ist seit der Schließung des Gasthauses Lindbauer deutlich eingeschränkter.
„Ein Badesteg wäre perfekt. So könnte man nicht nur die ins Wasser gefallenen Bälle leichter aus der Donau holen, sondern sich zwischendurch auch abkühlen und entspannen. Momentan geht das wegen der steilen Uferböschung kaum.“
Bachvolleyballer im Gespräch mit dem LINZA Stadtmagazin
Vor allem ein Badesteg oder ein kleiner Liegebereich beim Beachvolleyballplatz – wie in unserer Visualisierung – steht bei vielen Sportlern ganz oben auf der Wunschliste. Gerade an heißen Sommertagen wäre eine schnelle Abkühlung willkommen. Derzeit müssen Sportler über das steile Blockwerk zur Donau hinunterklettern. „Sitzstufen oder ein Holzsteg wären super“, ist vor Ort immer wieder zu hören. Auch eine frei zugängliche Outdoor-Dusche würde das Angebot deutlich aufwerten.

Vizebürgermeister Martin Hajart zeigt sich offen für die Anregungen: „Wir wollen das Areal weiter aufwerten. Ein Badesteg für die vielen Freizeitsportler beim Beachvolleyball- und Skatepark – vielleicht kombiniert mit einem Anlegesteg für Ruderboote oder kleinere Sportboote – wäre eine interessante Idee. Auch zusätzliche gastronomische Angebote sind durchaus denkbar.“ Zuletzt scheiterten ähnliche Ideen allerdings immer wieder am Veto – oder besser gesagt am fehlenden Umsetzungswillen der SPÖ Linz.
















