Ist das ein Zeichen der steigenden Armut? „Linz hat ein massives Problem mit Schwarzfischern“, schreibt uns der langjährige Linzer Angelfreund B. Grund des Ärgernisses sind u.a. Bedienstete von Lastkähnen und Kreuzfahrtschiffen, aber auch in Linz ansässige Personen, die völlig ungeniert ohne Lizenz im Hafen und an der Donau fischen – und sich auch an keinerlei Entnahmeregeln,Schonzeiten oder Mindestgrößen halten.
„Als ehrlicher Fischer zahlen wir 230 Euro für die Jahreskarten, um auch Neubesatz zu ermöglichen. Kontrollen gibt’s aber so gut wie keine“, so B. Zumindest theoretisch sind fürs ‚Schwarzfischen‘ laut OÖ. Fischereigesetz bis zu 2.200 Euro möglich.
Pro Tag dürfen im sog. „Donau Stadtwasser“ maximal sechs Fische entnommen werden, darunter höchstens zwei Karpfen und drei Salmoniden. Die Mindestfangmaße betragen bei Bachforelle, Regenbogenforelle und Bachsaibling 30 cm, Äsche 36 cm, Brachse, Blaunase und Schleie 30 cm, Barbe und Karpfen 40 cm sowie Schied 50 cm; für Raubfische gilt zudem eine generelle Schonzeit vom 1. Februar bis 31. Mai.















