Gemeinderat, schnall dich an: Oppositionsführer Lorenz Potocnik wurde von uns aus gegebenem Anlass ehrenhalber kurzerhand zum Linzer Prof. Dr. Dr. für das letzte „Schuljahr“ ernannt. In dieser Funktion baten wir den LinzPLUS-Frontmann, die wichtigsten Personen im Gemeinderat mit Schulnoten auszustatten. Neben einem Einser hagelte es Vierer und Fünfer vom Herrn „Fessa“.

Bürgermeister Dietmar Prammer (SPÖ)
„Didi ist ein etwas spießiger Streber, der bemüht ist, Fehler zu vermeiden – zu wenig für eine 220.000-Einwohner-Stadt und eine SPÖ, die sich progressiv nennt. Als SPÖ-Verwalter hat er leider auch 2026 nicht gelernt, mit den richtigen Leuten Visionen zu entwickeln. Deshalb wird in der Stadtplanung viel liegen gelassen. Didi schafft es nicht, die städtischen Ziele in die Praxis umzusetzen. Auch ,lugert‘ er nach wie vor zu viel wie ,Am Teich‘, wo Spekulanten bedient wurden.
Empfehlung: Du musst bei wichtigen Projekten für Zusammenhalt, sprich einen ,Pakt für Linz‘ sorgen.“
NOTE: 4

Vzbgm. Martin Hajart (ÖVP)
„Martin ist aufgeregt und aktiv, aber wohin will er? Es fehlt dem Martl an Durchhaltevermögen und Konsistenz. In seiner Abteilung wird zum Teil geplant wie in den 1970er Jahren. Statt Schulstraßen kommen Drive-ins für Elterntaxis, versprochene Radwege werden nicht umgesetzt, die dringend benötigten Quartiersgaragen kommen nicht vom Fleck. Zu oft wird Landespolitik betrieben, statt die Interessen der Linzer voranzutreiben. Zu viel wurde versprochen, zu viel Schauspiel in Lederhosen.
Empfehlung: Lass dich bitte nicht von der FPÖ ständig wegen ein paar Parkplätzen vom Radweg abbringen.“
NOTE: 3

StR Michael Raml (FPÖ)
„Mike wartet einfach nur auf den blauen Wind aus Wien. Dafür setzen er und sein Team auf ihre Kernthemen und rechte Schlagworte. Ohne Scham wird daher brav so getan, als wäre man brav & fleißig, um in Wirklichkeit nur auf der Populismusorgel zu spielen und vorzugaukeln, dass mit Blau alles wieder gut wird so wie damals. Mike, das ist zu wenig für Linz.
Empfehlung: Klär‘ die Leut´‘auf, statt was vorzugaukeln. Mach deine Hausaufgaben mit Andreas aus Wels.“
NOTE: 4

StR Thomas Gegenhuber (SPÖ)
„Der glänzende Lack beim ,Innovationsprofessor‘ war leider schnell ab. Darüber kann sein lockeres Auftreten nicht hinwegtäuschen. Wie zuletzt, als er mit Lügen die 4-%-Hürde für Linz schön reden wollte. Wirkt insgesamt überfordert, hat zu viele Rollen, Wirtschaft, Innenstadt, Fraktionsobmann, Schutzschild für Didi. Hat keine Zeit mehr zum Nachdenken – schade, denn sein Intellekt wäre dringend notwendig in einer inhaltlich leeren SPÖ.
Empfehlung: Besinn‘ dich auf deine wissenschaftlichen Tätigkeiten und lass‘ die Stadt davon profitieren.”
NOTE: 3

Vzbgm. Karin Leitner (SPÖ)
„Kühl und entschlossen, heißt nicht zufällig Karin wie ihre Vorgängerin. Hat die Rolle der 100% loyal-braven Vizebürgermeisterin rasch übernommen. Leider spürt man auch hier keinen gestalterischen Willen, es geht wohl vor allem darum, bis zur Wahl 2027 „zu halten“ und sich mit vielen kleinen Mediengeschichten wie Spielplatzeröffnungen und Besuchen bei geförderten Sportklubs bekannt zu machen.
Empfehlung: die sogenannte ,Spitzensportförderung‘ abschaffen.”
NOTE: 3

StR Merima Zukan (SPÖ)
„Merima ist noch ein echtes Küken. Grinst verlegen im Gemeinderat. Wortmeldungen nur wenn sie „muss“. Zu viel mit dem Handy beschäftigt, anstatt zuzuhören und sich zu beteiligen. Die Rolle ist zu groß, sie hat mit Personal und Liegenschaften keine Erfahrung und kein Ziel.
Empfehlung: Zurück in die Privatwirtschaft Erfahrungen sammeln.”
NOTE: 5

StR Doris Lang-M. (ÖVP)
„Doris macht unaufgeregt ihre Arbeit. Gerade den KEP 3 fertiggestellt, der als Vorbild für alle Ressorts dienen kann. 1.300 Menschen haben zwei Jahre lang mitgearbeitet. Insgesamt unterstützend im Kulturbereich. Beim Schiffstourismus etwas blind in Bezug auf die Schattenseiten.
Empfehlung: Weniger Zahlen und Quantität, mehr Qualität bitte!“
NOTE: 2

StR Eva Schobesberger (Grüne)
„Eva wirkt geübt. Man weiß, was man kriegt. Nämlich grüne Politik mit Symbolen, Zeichen und Aufregung gegen Rechts. So wird die eigene Klientel mit einem guten Gefühl versorgt. Dieses politische Handwerk beherrscht Eva. Dabei wird mit Rot gekuschelt wie früher. Das bringt viele Zugeständnisse. Im Gegenzug wird beim Budget und anderen Punkten, die für die SPÖ wichtig sind, die Mehrheit verschafft oder geschwiegen.
Empfehlung: Zurück zum Ursprung, mehr echte Umweltpolitik.“
NOTE: 3

GR Gerlinde Grünn (KPÖ)
„Gerli leistet gemeinsam mit Michael Schmida solide Arbeit. Zu zweit im Gemeinderat, bleiben sie konsequent auf ihren Anliegen. Wo sie sich engagieren, in der Sozialpolitik und in der Mobilität, kennen sie sich aus – in einem Gemeinderat, der wenig Kompetenz aufweist.
Empfehlung: Weiter so.“
NOTE: 1

GR Georg Redlhammer (NEOS)
„Der Schurli ist jahrelang am Schoß von Ex-Bürgermeister Luger gesessen, im Glauben, so für sich und für die Partei Vorteile zu erzielen. Dieser Opportunismus ist gescheitert. Seine Bilanz: NEOS grundelt in Linz unter der Wahrnehmungsgrenze herum. Offenbar wollte der Schurli – wie die Beate in Wien – vor allem bei den „Mächtigen“ dabei sein. Das geht sich aber als Opposition nicht aus. Trotzdem kommen immer wieder gute Impulse und Vorschläge.
Empfehlung: Lass die Jungen ran.”
NOTE: 3















