Der Urfahraner Herbst-Jahrmarkt geht ins finale Wochenende – und wie gewohnt haben wir die Highlights und die nicht ganz so gelungenen Dinge aus den zehn Markttagen unsere Top Ten zusammengefasst. Auf gehts, Prost Ihr Säcke!
Die URFIX HOTs 2026
- DIE FEUER & SENF GENUSSHÜTTE
Das neue Genuss- & Party-Highlight des Urfix, umgesetzt von Gastro-Koryphäe und Ex- Donaualm-Macher Benni Wagner, der sein eigenes Projekt startete. - DER FLIEGENDE TEPPICH
Nach vielen Jahren wieder in Linz zu Gast: Der „Fliegende Teppich“, ein Fahrgeschäft, das nicht nur optisch anspricht. Wiewohl gesagt werden muss: Die im Vorjahr umgesetzte Erweiterung des Vergnügungsparks kam durchwegs gut an und hat den Jahrmarkt weiter aufgewertet. - DAS URFIX-FEUERWERK
Über zehn Minuten Feuer, Licht, Rauch und Bummsassa im Donaupark: Das letzte große Feuerwerk in Linz begeisterte einmal mehr. Hoffentlich kommt kein Klima-Apostel auf die Idee, auch das noch abzudrehen. - DAS BIERZELT
Wieder mal ganz nett, aber in Sachen Gastro-Angebot und Musik könnte das letzte verbliebene Bierzelt mehr Abwechslung, Qualität und ein paar Neuerungen vertragen. - BRATWÜRSTL & SAUERKRAUT
Auch wenn immer wieder über den Preis gemeckert wird: Die Jahrmarkt-Bratwürstl mit Sauerkraut sind und bleiben ein absolutes Muss. Die besten gibt’s übrigens beim Bärengrill von Michael Nell.
Absolut HOT: der „Bärengrill“ am Urfix. - Die DONAUALM
Kitzbühler Hüttenflair zu Gast in Linz: In der DonauAlm feiern nicht nur die „oberen“ zehntausend Linzer, sondern Jedermann. Leider wurde die Hütte in den vergangenen Jahren von zwei auf eine Etage eingeschmolzen, auch das seit Jahren selbe Programm würde die eine oder andere Neuerung vertragen. Aber immer noch ein echter Place to be. - LEBKUCHENHERZEN
Herrlich: Die Auswahl an Lebkuchenherzen samt lustig-frivolen Sprüchen wird immer mehr. Gehört dazu wie eine Maß Bier oder Bratwürschtl. - LINZ IN TRACHT
Wer dachte, unsere Traditionen und Bräuchen würden immer weiter zurückgedrängt, wird eines Besseren belehrt: Gerade die jungen Leut‘ kommen vermehrt in Lederhosen & Dirndl daher. Ein schönes Statement unserer Jugend, auch wenn es großteils Fantasietrachten sind… - DIE STIMMUNG
Krise? Nix da! Anders als man der allgemeinen Stimmung im Lande nach vermuten könnte, ging es am Urfix auch heuer bislang wieder mal großteils friedlich und positiv gestimmt zu – keine Selbstverständlichkeit in Zeiten wie diesen. Und gefeiert wird wie im alten Rom. Daumen hoch an alle Besucher!
Ein Muss-Muss: die Schaumrolle. - SCHAUMROLLE, KOKOSBUSSERL & CO.
Die Dauerbrenner eines Jahrmarktbesuchs. Besuchs sind nach wie vor ein leistbarer Dauerbrenner, den man sich schon mal gönnen kann. Solange, bis die Zuckersteuer eingeführt wird 😉
Die URFIX-NOTs 2026
- DIE „WC-STEUER“
80 Cent für einmal bieseln – das geht grad beim Biertrinken ins Geld. Vorbild Oktoberfest in München: Dort wird gratis gebieslt, das senkt auch die Wildpinkler-Rate erheblich. - DAS MESSZELT
Kann man sich eigentlich sparen. Teils skurrile Aussteller in einem nicht mehr zeitgemäßen Rahmen („Linzer Herbst“) in einem eher lieblosen Zelt, in das sich ohnehin kaum jemand verirrt. Neu andenken – warum kein Streetfood-Zelt? - DER MONTAG UND DER DIENSTAG
Immer noch die beiden „Toter-Hund-Tage“, viele Schausteller klappen schon um 20 Uhr die Gehsteige hoch, das Bierzelt teilweise leer. Warum nicht gegensteuern mit mehr Thementagen (zB. für Vereine) und ein abwechslungsreicheres Bühnenprogramm? - LANGOS-ESSER
Treten speziell zu Jahrmarkt-Zeiten in Massen unangenehm in Erscheinung: Bosner- und Langos-Schnabulierer in der Straßenbahn. Wuäääh! - DER KINDERTAG
Früher gab es am Mittwoch bei allen Fahrgeschäften um bis zu 50% niedrigere Preise, die Ermäßigung ist teilweise auf einen homöopathischen Euro geschmolzen. Die Themen Familien und Kinder werden am Urfix selbst am Mittwoch leider etwas stiefmütterlich behandelt. Da geht mehr! - DIE JAHRMARKT-ERÖFFNUNG
Prangerschützen, eine kurze Rede und das war’s: In Sachen Eröffnung könnte sich das größte Volksfest Österreich durchaus stimmiger und würdiger präsentieren. Auch hier wäre München ein gutes Vorbild: Die Bilder von den auffahrenden Bierwägen mit den vorgespannten Rössern und den geladenen Bierfassln samt Festzug gehen regelmäßig um die Welt.
Bierrösser beim Münchner Oktoberfest: Vorbild für Linz? (Foto: Redaktion) - AUTO-ANREISER
Immer noch gibt es eine Unmenge an Zeitgenossen, die glauben, man kann direkt vor dem Riesenrad parken, endloses Im-Kreis-Fahren ist die Folge. Unter dem Strich hat sich die Situation über die Jahre aber verbessert. Bitte Auto zuhause stehen lassen! - TISCH-TÄNZER
Es ist ja ganz lustig, ab einer gewissen Uhrzeit im Bierzelt auf den Bänken zu stehen und die Sau rauszulassen. Aber schon um 19 Uhr wie verrückt auf und abzuhüpfen und zu eskalieren, trübt die Freude auf eine gmiatliche Maß, noch dazu sieht man von der Bühne nix mehr. Wie wär’s mit einem „Stehverbot“ zumindest bis 21 Uhr? - MIT HUND ZUM URFIX
Immer wieder gesehen: Gedankenlose Leute, die ihren Wuffi zum dröhnenden, leuchtenden und wummernden Jahrmarkt mitnehmen. Was soll das? Für jeden Vierbeiner die totale Überforderung und gehört daher auf die Verboten-Tafel an den Eingängen. - ÖFFIS & JAHRMARKT
Auch im 209. Jahr des Bestehens des Urfahraner Jahrmarkts gibt es immer noch keine Kooperation mit den Linz Linien. Warum etwa keine Freifahrt gerade an den marktintensiven Wochenenden? Bei den LASK- und Blau Weiß Linz-Heimspielen funktioniert das doch auch seit Jahren perfekt…














