Essen? Trinken? Kaffee? Cocktail? Oder einfach sitzen bleiben? Das pauls am Domplatz hat seinen Barbereich umgebaut und erweitert – und setzt dabei nicht „nur“ auf das klassische Restaurant, sondern auch auf mehr urbanes Wohnzimmer.
Seit über zwölf Jahren ist das pauls ein Fixpunkt am Linzer Domplatz. Jetzt hat Lokalboss Paul Gürtler seinem Lokal ein kleines Update verpasst. Der ohnehin beliebte Barbereich wurde erweitert, geöffnet und eine Spur cooler und urbaner gestaltet. Die Idee dahinter ist ziemlich simpel: Nicht jeder, der ins pauls kommt, will gleich einen Tisch, Speisekarte und das volle Restaurantprogramm – so verlockend die Karte auch immer wieder ist.
„Alles kann, nichts muss: Bar, Restaurant und Wohnzimmer – unkompliziert, aber mit Qualität.“
„Es wollen nicht alle Gäste sofort ins Restaurant. Jeder ist da unterschiedlich. Manchmal möchte man es ganz unkompliziert haben oder einfach nur etwas trinken“, sagt Gürtler. Genau dafür gibt es jetzt mehr Platz. Der große Raum hinter der bisherigen Bar wurde geöffnet und stärker mit dem Barbereich verbunden. Statt eines weiteren klassischen Restaurantbereichs entstand ein lockerer Treffpunkt, der sich im Laufe des Tages verändert, was das Angebot betrifft.

Von Kaffee bis open end
Los geht’s um 11.30 Uhr, ab dann gibt es auch warme Küche. Wer essen will, isst. Wer nur einen Kaffee möchte, willkommen, Blick auf den gewaltigen Dom inklusive! Wer auf ein Glas vorbeischaut und dann doch länger hängen bleibt: Perfekt!
„Man kann einfach spontan reinstolpern, ohne dass man gleich an einem gedeckten Tisch sitzen muss“, bringt Gürtler die Idee auf den Punkt. Und wann ist Schluss? Offizielle Öffnungszeiten gibt es natürlich auch im pauls. Ganz so genau will man es damit aber nicht immer nehmen – speziell in der Weihnachtszeit. „Fast open end – bis zum Umfallen“, sagt Gürtler mit einem Augenzwinkern.

Alles kann, nix muss
Genau das soll die neue Bar ausmachen: Alles kann, nichts muss. Restaurant, Bar, Treffpunkt und ein bisschen Wohnzimmer mitten in Linz. Trotz aller Lockerheit bleibt der Qualitätsanspruch. Gürtler spricht von einem „niederschwelligen Gastroangebot“, bei dem gutes Essen und gute Getränke trotzdem im Mittelpunkt stehen.
Und vielleicht ist genau das die eigentliche Neuerung: Das pauls will künftig noch weniger vorgeben, wofür man eigentlich ins pauls geht. Oder wie Paul Gürtler es auf den Punkt bringt: „Come in and find out!“
















