• 🎣 SCHWARZFISCHER: HAT LINZ EIN PROBLEM?
Ist das vielleicht auch ein Zeichen steigender Armut? „Linz hat ein massives Problem mit Schwarzfischern“, schreibt uns der langjährige Linzer Angelfreund B.
Gemeint sind unter anderem Bedienstete von Lastkähnen und Kreuzfahrtschiffen, aber auch in Linz ansässige Personen, die laut seinen Beobachtungen völlig ungeniert ohne Lizenz in den Häfen und an der Donau fischen – und sich dabei weder an Entnahmeregeln noch an Schonzeiten oder Mindestgrößen halten sollen.

👉 „Als ehrliche Fischer zahlen wir 230 Euro für die Jahreskarte, um damit auch den Neubesatz zu ermöglichen. Kontrollen gibt’s aber so gut wie keine“, ärgert sich B.
Dabei können Verstöße gegen das OÖ Fischereigesetz teuer werden: Für entsprechende Verwaltungsübertretungen sind Geldstrafen von bis zu 2.200 Euro möglich.
🎣 Frage an die Linzer Angler-Community:  Wird an der Linzer Donau tatsächlich zu wenig kontrolliert?
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„Schlankheitskur“ für Linzer Straßen

1. März 2016
in Linz
Lebensraum statt 'Autobahn': Viele Linzer Straßen sind viel zu breit dimensioniert und ließen sich ohne Einschränkung für den Verkehr redimensionieren, wie dieses Beispiel aus der Dinghoferstraße beweist.

Lebensraum statt 'Autobahn': Viele Linzer Straßen sind viel zu breit dimensioniert und ließen sich ohne Einschränkung für den Verkehr redimensionieren, wie dieses Beispiel aus der Dinghoferstraße beweist.

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Die Linzer Innenstadt ist voll von viel zu breit dimensionierten Straßen. Die Fahrbahn der Dinghoferstraße etwa misst stellenweise neun Meter Breite, obwohl nur zwei Fahrspuren vorhanden sind. „Diesen Platz kann man weit sinnvoller nutzen, ohne den Autoverkehr einzuschränken“, sagt Stadtentwickler Lorenz Potocnik. Er fordert, dem Abschnitt zwischen Mozart- und Harrachstraße eine Schlankheitskur zu verpassen.

Die Dinghoferstraße ist ein typisches Beispiel für die enorme Platzverschwendung vieler Linzer Straßen: sehr schmale Gehsteige, aber überbreite Fahrbahnen und keine Fahrradspuren. Potocnik: „Manche Fahrbahnen sind bis zu neun Meter breit, obwohl schon sechs Meter für zwei Spuren überdimensioniert sind.“

Drei Meter davon könne man vielerorts besser nutzen, so Potocnik. Autoverkehr und Öffis würden dabei nicht eingeschränkt. Bei der Dinghoferstraße (Bereich Ärztekammer) brächte mehr Sicherheit und Lebensqualität, einen klareren Verkehrsfluss, sichere breite Gehwege, kürzere und besser einsehbare Querungsmöglichkeit für Fußgänger bei der Harrachstraße und der Mozartstraße, Baumpflanzungen sowie bisher fehlende Gästeparkplätze für die Ärztekammer. Potocnik: „In Summe eine absolute Win-win-Situation sowohl für alle BewohnerInnen als auch VerkehrsteilnehmerInnen.“

Ärztekammer unterstützt Pläne
Die Idee stieß auch bei der Ärztekammer auf Anklang, man würde auch einen finanziellen Beitrag leisten. Die Kosten blieben überschaubar und beliefen sich auf ca. 75.000 Euro. Weitere Straßen könnten folgen, denn dieser Abschnitt eignet sich als Prototyp zur Optimierung vieler weiterer überbreiter Straßenquerschnitte. Potocnik: „Die Lebensqualität der Stadt könnte dadurch schrittweise verbessert werden – zu vertretbaren Kosten. Geben wir endlich der Bevölkerung ihre Stadt zurück!“

 

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