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Für eine saubere, plastikfreie Donau: Professor schwimmt 2.700 Kilometer bis zum Schwarzen Meer

28. April 2022
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Forscher haben eine erschütternde Tatsache festgestellt: In der Donau schwimmen mehr Mikroplastikteilchen als Fischlarven, jeden Tag werden vier Tonnen Plastik ins Schwarze Meer gespült. Das Projekt „cleandanube – swimming for a pure and plastic-free river“ kämpft dagegen an und setzt sich für sauberes Wasser, den Schutz der Donau und den Erhalt ihrer einzigartigen Naturlandschaften ein. Dafür geht der „schwimmende Professor“ Andreas Fath auf große Reise – er durchschwimmt derzeit die Donau – 2.857 km und zehn Länder vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer. Am 2. Mai wird Andreas Fath in Linz Station machen und eine Pressekonferenz geben.

Oft sind sie nur mikroskopisch klein und mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Und doch sind sie eine Gefahr für Mensch und Tier. Seit Jahren schwimmen in der Donau mehr Plastikteilchen als Fischlarven – und es werden von Tag zu Tag mehr. Über 4 Tonnen Plastik schwemmt die Donau ins Schwarze Meer – jeden Tag. Dabei ist die Debatte über Mikroplastik und dessen Gefahren für die Umwelt nicht neu – das Problem aber ist vielen Menschen nicht bewusst.

Viele der in die Gewässer eingeleiteten Chemikalien lagern sich an Mikroplastik an und werden mit dem Mikroplastik von Muscheln, Krebsen, Fischen und an- deren Organismen aufgenommen. Während des Ver- dauungsprozesses können sich diese Chemikalien vom Mikroplastik ablösen und verbleiben im Organis- mus, während das Mikroplastik wieder ausgeschieden wird. Der Mensch am Ende der Nahrungskette nimmt in diesem Kreislauf seine freigesetzten Chemikalien so wieder auf.

Andreas Farth scheint 2.857 km bis zum Schwarzen Meer. (Foto: cleandanube.org)

Das will ein Mann ändern: Andreas Fath. Er ist Professor für Chemie an der Hochschule Furtwangen und hat eine Mission: Er begibt sich in die Lebensader Europas und will den Fluss auf der gesamten „schwimmbaren“ Strecke durchschwimmen – eine Distanz von ca. 2.700 km. Dabei durchquert er zehn Länder und verschiedenste Kulturen. Fath wird auf seiner Reise von einem kleinen Team begleitet, das für die Organisation und die Umsetzung des Projektes zuständig ist. Im Zentrum steht das Durchschwimmen der Donau als roter Faden des Projektes.

Andreas Fath bei seinem Sprung in die noch recht überschaubare Donau bei Ulm am 22. April (Foto: cleandanube/Facebook)

Begleitet wird Fath, der Professor für Chemie an der Hochschule Furtwangen ist, von der MS Marbach, einem kleinen Passagierschiff, das zu einer Forschungsstation umgebaut wurde. Täglich werden Wasserproben gezogen, um ein einheitliches Gesamtbild der Wasserqualität der Donau zu erhalten. U.a. werden der ph-wert, Trübung, Ammonium, Nitrate, Sauerstoff und Phosphor-Gehalt überprüft und online in Kurven veröffentlicht.

Die „AWP – association for wildlife protection“ begleitet Andreas Fath auf seiner aufsehenerregenden Tour mit einer öffentlichkeitswirksamen Kampagne, einem Bildungsprogramm, einem fahrenden Labor und einem Filmteam. 

So sauber sich die Donau großteils in Linz präsentiert, so problematisch ist die Situation anderswo: An zahlreichen Stellen ist es gesundheitsgefährdend, in der Donau zu schwimmen, da das Wasser verunreinigt ist.

Im Fokus der Aktion steht die Verringerung der Wasserverschmutzung, die Vermeidung von Plastikmüll und die Wertschätzung des Naturraums Donau in der Bevölkerung. Weitere Informationen zum Projekt gib’s unter cleandanube.org.

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