„Mit der Neugestaltung (des PRO Areals, Anm.) ergibt sich für Linz die Gelegenheit, dieses wichtige Areal völlig neu zu denken. Im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung stehen dabei vor allem die Entsiegelung, Begrünung sowie Aufwertung der Aufenthaltsqualität im Fokus”, versprach der umstrittene Linzer Stadtentwicklungsdirektor Hans-Martin Neumann noch im Herbst 2023. Von den Versprechungen übrig geblieben is, wie sich jetzt zeigt, leider absolut nichts. Entsiegelt oder begrünt wurde nichts Spürbares.
Das PRO-Areal bleibt ein großes Einkaufszentrum mit einem riesigen Parkplatz, der in der ursprünglichen große unverändert blieb, obwohl eine Redimensionierung und eine Begründung des Areals angekündigt war – und das noch über viele Jahre oder Jahrzehnte, für einen zweiten Ausbauschritt zu einem Wohnviertel gibt es außer vagen Absichten kaum Konkretes – dieser ist nach dem teuren Umbau auch nicht realistisch. Der Jubel der Stadtpolitik ist nach diesen großen Versprechungen nur sehr begrenzt nachvollziehbar.
Langfristig soll das Gelände zu einem gemischt genutzten Stadtquartier mit Handel, Grünflächen und Wohnnutzung weiterentwickelt werden, so der Plan. Ob es nach diesem großen Umbau allerdings tatsächlich dazu kommt, ist offen. Jetzt geht es mal mit der bisherigen Nutzung als Einkaufszentrum weiter. Dass nach dem jetzigen, 35 Millionen Euro teuren Komplettumbau des Einkaufszentrums in absehbarer Zeit wieder alle abgerissen wird und das angekündigte Projekt eines gemischten Wohn-, Grün- und Gewerbegebiets umgesetzt wird, glaubt selbst in der Stadtpolitik kaum jemand…
Foto: Stadt Linz/Pertlwieser















