An einem der schönsten Flecken der City – dem Rosengarten direkt unter der Pöstlingberg-Basilika steht das ganze Jahr über ein großes weißes Messezelt, dass allerdings nur ein paar Wochen – heuer von 30. Juni bis 12. August – mit ein paar Konzerten und Event bespielt wird. Den Rest des Jahres steht das Zelt, das eigentlich in wenigen Tagen auf- und abbaubar wäre – leer und gammelt vor sich hin. „Unverständlich, dass für diese paar Wochen das prominente Areal am Pöstlingberg den Großteil des Jahres von einer Kunststoffplane, der Metallkonstruktion des Zeltes und Baustellengittern dominiert wird. Das verschandelt das Umfeld der Endstation der Bergbahn des Pöstlingberges und der Kirche – somit eines unserer wertvollsten Wahrzeichen und Touristenattraktionen“, sagt nun Linzplus – und will das ändern.
Der Rosengarten am Pöstlingberg wird seit 1999 als Veranstaltungsort genutzt – ursprünglich punktuell und in kleinem Rahmen. Heute wird die Fläche von der ‘Weiler Shows GmbH’ bespielt – laut Veranstalter-Homepage dieses Jahr von 30. Juni bis 12. August, also gerade mal 42 Tage. In dieser Zeit bietet das transportable XXL-Zelt, wie man es von Jahrmärkten und Messen kennt, Raum für kulturelle Veranstaltungen und Business-Events. Dazwischen herrscht meist tote Hose und das Zelt ist verwaist.
Die optische Belästigung ist das eine aber die Fläche könnte auch anderweitig genutzt – oder entsprechend begrünt werden. Ganz abgesehen davon, gibt es in Linz mehr als genug Möglichkeiten, Auftritt wie jenen von Kabarettist Andreas Vitasek (heuer am 6. August im Rosengarten-Zelt), Andie Gabauer live (12. August) oder Gery Seidl (8. Juli) zur Aufführung zu bringen.
LinzPLUS fordert nun von Vizebürgermeisterin Merima Zukan (SPÖ) Transparenz über die Verträge und eine Lösung, die dem prominenten Standort endlich gerecht wird. Auch die Parksituation bei Veranstaltungen soll geklärt werden. Piovesan. „So kann man jedenfalls mit einem so prominenten Linzer Ort nicht umgehen.“ Eine Antwort auf die Anfrage steht noch aus.















