• Wer seinen Hund oder seine Katze verliert, verliert für viele weit mehr als „nur“ ein Haustier. Die Linzer FPÖ-Tierschutzsprecherin Ute Klitsch fordert deshalb einen eigenen Tierfriedhof samt Tierkrematorium für Linz. Unterstützung kommt vom bekannten Linzer „Tierpfarrer“ Franz Zeiger. Der hat allerdings wenig Hoffnung auf eine rasche Umsetzung und deshalb bereits selbst eine Alternative geschaffen.
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Rücksicht kommt (leider viel zu selten) an

Bewusstseinskampagne der LINZ AG Linien

16. April 2026
in Freizeit, Linz, Unterwegs
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Wenn jemand nebenan laut in der Straßenbahn telefoniert und man alles mit anhören muss: Darf man nach Beendigung des Telefonats eigentlich nachfragen, wenn etwas unklar geblieben ist? Nun ja, besser ist, die lieben Fahrgäste telefonieren erst gar nicht so laut. Unter dem Titel „Rücksicht kommt an“ wird in Bus & Bim deshalb seit einiger Zeit für mehr Rücksicht in den Öffis geworben. Aber wie so oft geht gutes Zureden meist in Leere.

Jetzt haben die LINZ AG Linien mit der Linzer Theatergruppe Impropheten tatkräftige Verstärkung an Bord geholt, um das Thema stärker ins Rampenlicht zu rücken. Gut so, denn gefühlsmäßig hat die Kampagne noch nicht allzu viel bewirkt, es wird mehr denn je in allen möglichen Sprachen laut telefoniert, Musik gehört oder Reels ohne Kopfhörer gekuckt.

 Die Aktion soll die Fahrgäste mit einem gewissen Augenzwinkern für ein respektvolles und sicheres Miteinander in den öffentlichen Verkehrsmitteln sensibilisieren. Den Anfang machen zwei Termine, an denen die Impropheten vor allem in den Öffis – speziell im Bereich der Landstraße – mit einem überdimensionalen Handy und einer Verteilaktion die Botschaft „Auch dein Handy braucht mal Ruhe“ humorvoll verbreiten.  

„Mit der Kampagne möchten wir unsere Fahrgäste darauf aufmerksam machen, dass alle einen Beitrag zu einem respektvollen Miteinander in den öffentlichen Verkehrsmitteln leisten können und sollen. Gegenseitige Rücksichtnahme fördert den Fahrkomfort für alle unsere 107 Millionen Fahrgäste pro Jahr.“
LINZ AG-Vorstandsdirektorin Jutta Rinner

Bewusstseinsstärkung als Ziel der Kampagne
Im Zentrum der breit angelegten Kampagne „Rücksicht kommt an“ stehen viele alltägliche Situationen aus den Öffis. Neben dem aktuellen Schwerpunkt auf lautem Telefonieren und Musik- bzw. Videowiedergaben ohne Kopfhörer, stehen auch die Themen blockierte Einstiegsbereiche, Essen in den Fahrzeugen und generell mehr Rücksichtnahme auf andere Fahrgäste im Fokus. Mit den unterschiedlichen Sujets und Botschaften in den Fahrzeugen, den Haltestellen und auf Social Media soll ein noch stärkeres Bewusstsein für ein rücksichtsvolles Verhalten geschaffen werden. 

 

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