Der LASK Meister, die Blau-Weißen stürzen in die zweite Liga ab: Himmel und Hölle liegen so nah beieinander, Zeit für einen ersten kurzen Saisonrückblick. Hier die Top Five beim LASK und beim FC Blau-Weiß Linz, auf Rang 1 steht bei beiden Klubs derselbe Sieger…
DIE LASK TOP FIVE:
- Die Fans
Wahnsinn, atemberaubend. Die „Schwarze Wand“ auf der Gugl gehört mit zum Besten, was Fußball-Österreich zu bieten hat. Zudem hat man es endlich geschafft, den (völlig sinnlosen) Dauerstreit mit Siegmund Gruber zu beenden. - Siegmund Gruber
Gehasst, beschimpft, verunglimpft, am Ende zu Recht geliebt und verehrt: Was Siegmund Gruber geschafft hat, reicht für fünf Denkmäler: Erst Österreichs schönstes Stadion in Eigenregie verwirklicht, dann innerhalb weniger Jahre den heimischen Fußball-Olymp erobert. Wir verneigen uns! - Didi Kühbauer
Aktuell der beste, impulsivste und erfolgreichste Trainer Österreichs – und ein Weltklasse „Haberer“, der sein Herz auf der Zunge trägt. Ob jetzt – im allerbesten Traineralter – eine (noch) höhere Aufgabe im Ausland ruft? - Sasa Kalajdzic
Bescheiden, uneigennützig und mit einer Übersicht, die weit über die heimischen Bundesligastadien hinausgeht. Ein ganz Großer (nicht nur wegen seiner zwei Meter Körpergröße), ohne den der LASK wohl nicht ganz oben stehen würde. - Sascha Horvath
33 Zentimeter kleiner als Sasa Kalajdzic, aber mindestens genauso groß, was die Leistung betrifft. Seit 2021 beim LASK, ist der 29-jährige Wiener und Kapitän schon jetzt eine Legende. Unverständlich: Trotz Dauer-Topleistungen gab’s für den Meisterkapitän immer noch keine Einladung in den Teamkader.
DIE TOP FIVE 2025/26 DES FC BLAU-WEISS LINZ:
- Die Fans
Über 5.000 bei jedem Heimspiel, das sind fünfmal mehr als noch vor drei Jahren beim Aufstieg – und das selbst, als es immer weiter bergab ging. Dazu so gut wie kein Pfiff oder sonstige negative Schlagzeilen – vorbildlich, an den Fans lag es nicht. Man darf gespannt sein, wieviele zur zweiten Liga bleiben. - Michael Köllner
Der anfangs kritisierte Bayer übernahm eine am Boden liegende Mannschaft ohne echte Chance, neue Leute zu holen. Mit vier Siegen in der Play-off Runde gelang ihm das (fast) das mögliche Maximum. Mit seiner ruhigen, unaufgeregten Art wäre er auch für die Comeback-Saison 2026/27 wohl der richtige Mann auf der Bank. - Ronivaldoooo
Ja, er traf nicht (mehr) so oft wie in der Vorsaison. Aber er war ein armer Hund und meist auf sich alleine gestellt. Wetten: In der zweiten Liga ist der 37-Jährige im Körper eines 25-Jährigen für mindestens 20 Tore gut. - Christoph Peschek
Der blau-weiße Geschäftsführer ist und bleibt der wichtigste Mann im Klub. Sorgte aber mit seinem Sager vom „Ende des Wachstums“ und Abtauchen mitten in der Krise für Kopfschütteln. Aber wer, wenn nicht er kann den Klub zurück auf die Straßen Richtung Bundesliga bringen? - Tante Kaethe
Das (inoffizielle) Klublokal im Donauparkstadion brachte vor und nach den Heimspielen die Leute vom Stehplatzbesucher über die VIPs bis hin zu den Spielern zusammen und sorgte so für ein echtes Miteinander.
AUF EIN NEUES 2026/27!















