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9.420 Linzer holten sich heuer das „Zeckenjaukerl“

18. Juli 2024
in Freizeit
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„Heuer ist ein ganz besonders starkes Zeckenjahr“ – ein Satz, denn man gefühlt jedes Jahr liest. 9.420 FSME-Schutzimpfungen führte das städtische Impfservice 2024 bereits durch. Doch wie sinnvoll ist die Zeckenimpfung wirklich – bei gerade mal einem Todesopfer pro Jahr? Sehr – wir haben ein paar Fakten dazu.

Die Zeckenimpfung schützt gegen die FSME-Viren, aber nicht gegen Borreliose, an der pro Jahr weit mehr Menschen – etwa 70.000 Österreicher – erkranken. Borreliose (wenn man sie rechtzeitig erkennt) lässt sich aber mit Antibiotika relativ problemlos und rückstandsfrei behandeln. Zecken können sehr selten noch weitere Krankheiten übertragen, auch gegen diese schützt die Impfung nicht. Wogegen die Impfung sehr gut wirkt, ist „FSME“.

Das Kürzel steht steht für „Frühsommer-Meningoenzephalitis“. Die Krankheit tritt in zwei Phasen auf: Eine bis zwei Wochen nach der Infektion durch die Zecken können grippeartige Symptome auftreten, beim Großteil der Infizierten gibt es hingegen gar keine Symptome. In der zweiten Phase der Infektion entwickelt sich die Krankheit bei 5 bis 15% der Infizierten schwerer, es kommt zu einem Befall des zentralen Nervensystem. Dies macht sich durch Kopfschmerzen, Lichtscheu, Schwindel, Konzentrations- und Gehstörungen bemerkbar. Diese Symptome können mehrere Monate anhalten.
104 Personen mussten vergangenes Jahr österreichweit mit einer ernsten FSME-Erkrankung ins Krankenhaus. Bei einige Patienten treten zudem Lähmungen der Arme, Beine oder Gesichtsnerven auf. In ganz wenigen Fällen führt die FSME-Infektion sogar zum Tod. Zwischen 2010 und 2020 gab es in Österreich zehn laborbestätigte Todesfälle – oder einen pro Jahr.
„Auf Fichten oder Tannen, von denen sich Zecken auf Wanderer oder Schwammerlsucher stürzen (wie fälschlicherweise oft geglaubt wird), sind die Blutsauger übrigens kaum bis gar nicht zu finden.“

Nach einem Einstich dauert es bis zu zwei Tage, bis Borrelien übertragen werden. Das rechtzeitige Entfernen von Zecken vermindert daher das Risiko einer Infektion erheblich. Die Übertragung von FSME-Viren erfolgt dagegen schon innerhalb kurzer Zeit nach dem Stich. Höhepunkt de Zeckensaion ist übrigens der Juni, bis August flaut das Bissgeschehen großteils ab, lediglich die sog. „Auwaldzecke“ ist im Herbst noch stärker aktiv.

Auf Fichten oder Tannen, von denen sich Zecken auf Wanderer oder Schwammerlsucher stürzen (wie fälschlicherweise oft geglaubt wird), sind die Blutsauger übrigens kaum bis gar nicht zu finden. Zecken leben vorwiegend im Gras oder auf Sträuchern und klammern sich fest, wenn Mensch oder Tier das Grünzeug im Vorbeigehen streift.Vor Beginn der großen Impfaktionen traten in Österreich zwischen 300 und 700 Erkrankungsfälle jährlich auf. Die Fallzahlen sind bei einer Impfrate von etwa 85% der Bevölkerung auf 40 bis 220 Erkrankungen jährlich zurückgegangen.
„Die Häufigkeit gefährlicher Nebenwirkungen durch die Impfung ist sehr niedrig: Statistisch gesehen treten schwere neurologische Nebenwirkungen bei einer Impfung in der Häufigkeit von 1 zu 70.000 bis 1 zu 1 Million Dosen auf.“

Mit drei Teilimpfungen ist man zu 96% vor FSME sicher und geschützt – und das für die Dauer von etwa fünf Jahren, wobei der Schutz in den meisten Fällen noch länger (zehn Jahre) andauert. Die Häufigkeit gefährlicher Nebenwirkungen durch die Impfung ist übrigens sehr niedrig: Statistisch gesehen treten schwere neurologische Nebenwirkungen bei einer Impfung lediglich in der Häufigkeit von 1 zu 70.000 bis 1 zu 1 Million Dosen auf.

Ob eine Auffrischung (oder eine Erstimpfung) nötig ist, verrät ein Test: Einige Apotheken bieten an, den FSME-Titer bestimmen (in Linz sind das die Emotion-Apotheke in der Einsteinstraße 3, die Volksgarten-Apotheke (Volksgartenstraße 26) und die Apotheke Kleinmünchen (Dauphinestraße 62). Mit nur einem Tropfen Blut und 20 Minuten Zeit (Kosten um die 25 Euro) erfährt man, wie gut man (noch) gegen eine FSME-Erkrankung geschützt ist.

 

 

 

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