• ⛳️ Linz golft bald wieder Mini!
Am Freinberg tut sich was: Die Fertigstellung des neuen Minigolf-Platzes schreitet zügig voran, aktuell werden bereits die 18 neuen Bahnen montiert. 
👉 Ab März 2027 soll dann wieder eingelocht und die über 60-jährige Minigolf-Tradition hoch über Linz fortgesetzt werden. ❤️⛳️

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Linzer Autofahrer sehen seit 1934 „Rot“

9. Juni 2026
in Freizeit
The red semaphore light. Trafic control light.

The red semaphore light. Trafic control light.

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Im Juni 1926 – vor genau 100 Jahren – wurde in Wien Österreichs erste Ampel in Betrieb genommen, Linz folgte 1934 – mit einer Ampel, die von einem Polizisten im Handbetrieb umgestellt werden musste. Weit über 200 Stück gibt’s mittlerweile in unserer Stadt. seit 2016 gibt es auch eine „schwule“ Ampel. Wir haben einen kleinen Blick zurück in die Geschichte der roten, gelben und grünen Verkehrslichter gemacht.

Die erste ampelartige Anlage gab’s aber bereits noch früher -. im Jahr 1868 in London. Ausgeführt war diese als Gaslaterne mit einem roten und grünen Licht. Damit sollte der bereits damals schon sehr dichte Pferdefuhrwerkverkehr in den Griff bekommen werden. Die Idee wurde jedoch 1872 wieder eingestellt. Grund: Die mit brennbarem Gas betriebene Ampeln sorgten oft für Unfälle, eine explodierte und verletzte sogar den Polizisten, der sie bediente, schwer.

Erst 46 Jahre später, 1914, kam in Cleveland/Ohio die erste elektrische Ampel auf den Markt. Die Anlage verfügte ebenfalls nur über die Farben Rot und Grün. Die ersten dreifarbigen Ampeln folgten 1920 in New York und Detroit.

Erste Linzer Ampel 1934
Die ersten Ampeln im deutschsprachigen Raum folgen 1922 in Paris, 1925 in Hamburg und 1926 in Wien. Die Stadt Linz folgte dem Trend im Jahr 1934, die erste Ampelanlage stand an der Kreuzung Volksgartenstraße – Rainerstraße – Figulystraße. Von vollautomatischem Betrieb war damals noch keine Spur: Ein Polizist stand direkt bei der Ampel und musste via Knopfdruck die Farben wechseln, teilweise gab es bei Kreuzungen auch eigene Kojen, in denen der jeweilige ampelbedienende Polizist seinen Dienst versah.

Heute gibt es in Linz über 200 Kreuzungen mit Ampelanlagen, die den Verkehr regeln – und alle verfügen mittlerweile über sparsame LED-Lampen.

Ampulle, Ampel, Lampe
Der Begriff Ampel stammt übrigens vom lateinischen Wort „Ampulle“  ab – was so viel wie  ‚kolbenförmiges Gefäß mit zwei Henkeln‘, oder ‚kleine Flasche‘ bedeutet. Im Althochdeutschen wurde Ampel als Begriff für ein kleines Gefäß für Öl oder andere Flüssigkeiten bezeichnet, im Mittelalter war es die ,Ewige Lampe‘ in der Kirche (ein von der Decke herabhängendes, stetig brennendes Öllämpchen), vom 14. Jahrhundert an die Lichtquelle im Hause, ab dem 16. Jahrhundert setzt sich dafür dann der Begriff „Lampe“ durch.

2016 sorgte Linz übrigens mit der Einführung der „schwul-lesbischen“ Ampelpärchen österreichweit für Schlagzeilen, mittlerweile kümmerte die Anlage auf der Mozartkreuzung niemanden mehr. damals war das anders: die Ampel wurde bereits 2015 installiert, vom freiheitlichen Verkehrs-Stadtrat Markus Hein wieder abmontiert.

Beim ersten Gemeinderat 2016 (am 29. Jänner) wurde mit den Stimmen von Grünen, KPÖ, NEOS und SPÖ die Wiedermontage der Figuren beschlossen, die gleichgeschlechtlichen Piktogramme wurden am 5. Februar wieder montiert.

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