• ⚽️ 2. LIGA BOOMT – WENN MAN VIER TEAMS WEGRECHNET… 😜
Erfreuliche Entwicklung in Österreichs zweithöchster Spielklasse: Die Top 12 der 2. Liga kommen aktuell auf durchschnittlich 1.755 Fans pro Heimspiel – im Vorjahr waren es nur 1.201. 📈👏
Wären da nicht die vier Amateurteams von Sturm, Austria, Rapid und Salzburg: Deren überschaubarer Publikumsandrang drückt den Liga-Schnitt auf knapp 1.400 Zuschauer. Viele Heimspiele dieser Klubs laufen quasi  unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Kein Wunder also, dass aktuell wieder über die Rolle der Zweitteams im Profifußball diskutiert wird – und die Idee einer eigenen Nachwuchsliga wieder aufflammt. Die frühere, durchaus spannende  U21-Meisterschaft wurde bekanntlich 1998 eingestellt.
Montag, September 21, 2026
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250.000 Besucher beim Pflasterspektakel: SO funktioniert Kultur für alle!

Straßenkunstfestival punkete in allen Belangen

27. Juli 2026
in Kultur, Linz
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Neuer Besucherrekord beim 38. Linzer Pflasterspektakel: Mit rund 250.000 Besuchern endete das internationale Straßenkunstfestival am Wochenende so erfolgreich wie nie zuvor. Drei Tage lang verwandelten mehr als 300 Künstler aus über 40 Ländern die Linzer Innenstadt in eine riesige Bühne unter freiem Himmel. Akrobatik, Comedy, Clownerie, Jonglage, Musik, Tanz, Magie und spektakuläre Feuershows lockten Menschen aller Altersgruppen an – bei perfektem Sommerwetter wurde die Innenstadt zum Treffpunkt für Linzer und Zuagroaste. Das Pflasterspektakel zeigt vor allem aber vor, wie Förderungen – richtig eingesetzt – auch tatsächlich etwas für die Stadt Linz an Umwegrentabilität bringen können, wenn man diese richtig einsetzt: Ein Besucher im Lenton Kunstmuseum wird etwa umgerechnet mit fast 77 Euro öffentlichem Geld gefördert, der Pflasterspektakel-Besucher „kostet“ hingegen nur 1,20 Euro…

Auch die Neuerungen kamen hervorragend an. Rund um das Schloss wurde das Festivalgelände erweitert, das Kinderspektakel fand auf der Terrasse des Schlossmuseums einen neuen Platz und die neue „Show to go“, bei der das Publikum gemeinsam mit den Künstlern durch die Stadt zog, entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten.

„Dank der Beliebtheit beim Publikum ist das Festival auch ein wichtiger Faktor für Tourismus und Gastronomie.“

Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer zieht eine entsprechend positive Bilanz: „Mit einer gelungenen Mischung aus stetiger Weiterentwicklung und beständiger Qualität war das Pflasterspektakel auch in diesem Jahr ein großer Erfolg. Das renommierte Festival zog in seiner 38. Ausgabe beeindruckende 250.000 Besucher an und schuf eine unvergleichliche Atmosphäre voller Lebensfreude und Staunen. Dank der Beliebtheit beim Publikum ist das Festival auch ein wichtiger Faktor für Tourismus und Gastronomie.“

High Noon am Linzer Hauptplatz. (Foto: Stadt Linz)

Auch die Linzer FPÖ sieht sich durch den Erfolg bestätigt. Kultursprecherin Ute Klitsch spricht von einem Musterbeispiel gelungener Kulturpolitik: „Ich freue mich sehr, dass das Pflasterspektakel auch heuer wieder so viele Menschen nach Linz gelockt hat. Es zeigt eindrucksvoll, wie Kultur Generationen verbindet, die Innenstadt belebt und Gästen wie Einheimischen gleichermaßen Freude bereitet. Solche Veranstaltungen sind eine echte Bereicherung für unsere Stadt.“

„Während das Pflasterspektakel mit einer städtischen Förderung von rund 290.000 Euro innerhalb von nur drei Tagen 250.000 Besucher erreichte, erhielt das Lentos Kunstmuseum zuletzt rund 4,9 Millionen Euro an städtischen Zuschüssen und verzeichnete im gesamten Jahr rund 64.000 Besucher.“

Klitsch verweist dabei auch auf die wirtschaftliche Dimension: Das Pflasterspektakel mit einer städtischen Förderung von rund 290.000 Euro erreicht in nur drei Tagen 250.000 Besucher, während das Lentos Kunstmuseum  4,9 Millionen Euro an städtischen Zuschüssen kassierte – für gerade mal 64.000 Besucher im ganzen Jahr. Für die Freiheitlichen zeigt dieser Vergleich, dass Kultur mit vergleichsweise bescheidenem Mitteleinsatz enorme Wirkung entfalten kann. Das Pflasterspektakel liefert damit weit mehr als nur drei Tage Unterhaltung. Es bringt Leben in die Innenstadt, sorgt für volle Gastgärten und Hotels, stärkt den Handel und macht Linz weit über die Stadtgrenzen hinaus als Kulturstadt sichtbar.

Die Rekordbilanz des heurigen Festivals zeigt damit vor allem eines: So funktioniert Kultur – oder besser gesagt kultrufürderung. Nicht als elitäres Angebot für eine kleine, abgehobene Minderheit, sondern als lebendiges Erlebnis für Jung und Alt, für Familien, Touristen und Einheimische gleichermaßen. Genau dort entsteht auch jene viel zitierte Umwegrentabilität, von der Politik so gerne spricht: Wenn hunderttausende Menschen die Stadt besuchen, Gastronomie und Handel profitieren und Kultur tatsächlich bei der breiten Bevölkerung ankommt. Das Pflasterspektakel beweist eindrucksvoll, dass erfolgreiche Kulturpolitik nicht möglichst teuer sein muss – sondern möglichst viele Menschen begeistern sollte.

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