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    „Die Langgasse ist zum versifften Eck geworden“

    14. Mai 2020
    in Events, Linz
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    Immer mehr zum Brennpunkt wird die Langgasse beim Schillerpark: Die Seitenstraße zur Landstraße zog in den letzten Jahren Wettbüros und orientalische Läden an: „Es ist laut, es stinkt und der Verkehr ist unerträglich. Die Langgasse ist zum versifften Eck geworden – und keiner hilft uns Bewohnern“, sagt Anrainerin Fatma Pervaneli.

    Nur knapp 100 Meter lang ist die Häuserzeile von der Kreuzung beim Schillerpark hinauf zum Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern. Hier haben sich innerhalb weniger Jahre zwei orientalische Imbisse, eine Sisha Bar, ein arabisches Lebensmittelgeschäft und zwei Wettbüros angesiedelt. Ein österreichisches Modegeschäft schloss bereits vor einigen Jahren, mit Jahresbeginn ist auch die Boutique SKIZZO ausgezogen: „Die Kundinnen haben sich nicht mehr hergetraut. Beide Geschäftsflächen stehen jetzt leer, es soll aber bereits mehrere arabischen Interessenten geben“, befürchtet Fatma Pervaneli eine weitere Verschlimmerung der Situation. Sie wohnt direkt über einem orientalischen Lebensmittelgeschäft, das von einem Palästinenser geführt wird: „Oft hören wir die laute Knochensäge stundenlang, wenn geschächtete Schafsteile zerlegt werden”, sagt Pervaneli.

    Anrainerin Fatma Pervaneli: „Oft hören wir stundenlang die Knochensäge, wenn geschächtete Schafe zerteilt werden.“

    Auch an die Öffnungszeiten halte sich der Betreiber kaum: „Statt ab acht Uhr geht’s bereits um 06:30 Uhr bis 22 Uhr rund, auch am Sonntag kommen ständig Leute zum Einkaufen.“ Die gerufene Polizei unternimmt laut Pervaneli kaum etwas: „Die Beamten steigen nicht mal aus dem Auto aus.“ Erst nach mehreren Anzeigen halte sich der Geschäftsbetreiber halbwegs an die Öffnungszeiten, so Pervaneli.

    Obszöne Gesten und üble Schimpfworte
    Ein weiteres großes Problem ist der Verkehr in der nur wenige Meter breiten Langgasse: „Sowohl Ladenbesitzer als auch Buffet-Kunden parken in zweiter Reihe bei laufendem Motor, dabei brüllen sie ihre Bestellung aus dem Fenster hinaus.“ Zusätzlich belagern ständig arabische Männergruppen den Gehsteig und den Bereich vor den Lokalen – mit der entsprechenden Lärmfrequenz: „Die reden nicht miteinander, sondern die brüllen sich an, Müll und Kippen landen ständig auf der Straße. Frauen sieht man keine einzige.“ Pervaneli weiter: „Wenn ich mich mal beschwere, gibt’s obszöne Gesten und üble Schimpfworte auf Arabisch – etwa so: ‚Schick uns deinen Mann runter, du Schlampe!“

    Politik kümmert sich um das Problem nicht
    Pervanelis Beschwerden bei Bürgermeister Luger verhallten ungehört: „Es hieß lediglich, man will nicht strafen, sondern belehren“. Statt zu helfen, würde sie von den Magistratsverantwortlichen sofort in ein fremdenfeindliches Eck gestellt: „Ich wurde gefragt, was ich gegen Ausländer habe. Dabei bin ich selber als kleines Kind aus der Türkei nach Österreich gekommen.“
    Mittlerweile ist die Gerichtsdolmetscherin und Geschäftsfrau nervlich am Ende: „Mein Mann und ich haben uns die Wohnung um viel Geld hergerichtet, aber dieses Umfeld macht es uns fast unmöglich, uns wohlzufühlen. Es wird immer schlimmer.“

    Hermetisch abgeriegelte Wettbüros
    Auch die Wettbüros sind ein Stein des Anstoßes: „Die Lokale sind hermetisch abgeriegelt und mit drei Kameras am Eingang überwacht. Keiner weiß, was da drinnen alles vorgeht.“ Es habe auch bereits mehrere Polizeieinsätze samt Razzien gegeben, dennoch würden die Wettlokale kurz darauf immer wieder öffnen. Die Betreiber verstecken sich hinter ausländischen Firmenkonstrukten, vermutet Pervaneli: „Eine davon soll sich ‚Real Estate International‘ nennen und den Sitz in Ungarn haben.“

    „Wir Bürger wollen endlich ernst genommen werden“
    Direkt gegenüber soll in den nächsten Jahren das Schillerpark-Einkaufszentrum neu gebaut werden: „Wir hoffen, man vergisst uns nicht und handelt endlich.“ Aufgrund der untragbaren Situation sind bereits mehrere Bewohner weggezogen – speziell Frauen: „Die Stadt Linz muss sich die Situation hier endlich anschauen und die Gewerbetreibenden überprüfen. Es braucht öfters Kontrollen und Strafen, eine andere Sprache verstehen die Leute hier leider nicht. Wir Bürger wollen endlich ernst genommen werden!“

    Laut Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) habe es in der Vergangenheit sehr wohl Kontrollen und Überprüfungen gegeben: „Wir werden uns die Situation aber nochmals ganz genau ansehen. Sollten Missstände festgestellt werden, werden wir alles unternehmen, um diese abzustellen.“

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