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SPÖ und ÖVP verweigern ehrenamtlicher Müllsammel-Initiative die Unterstützung

14. Dezember 2020
in Linz, Politik
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Das ist fast schon absurd: Seit März 2020 haben die ehrenamtlich aktiven „Linzer Saubermacherinnen“ unzählige Straßen und Plätze von achtlos weggeworfenem Müll befreit. Jetzt hofften die engagierten Bürger auf Unterstützung seitens der Stadt – sie blitzten aber bei Bürgermeister Klaus Luger & Co. ab. „Wir haben auf eigene Kosten und mit privaten Sponsoren bereits über 100.000 Liter achtlos weggeworfenen Müll weggeräumt, die Politik versagt uns dennoch die Hilfe“, sagt Erich Gusenbauer, einer der Initiatoren der Linzer Saubermacherinnen.

Während des ersten Lockdowns im März begannen engagierte Bürger, die leider immer stärker vermüllten Linzer Straßen vom Dreck zu befreien. Ausgerüstet mit Müllsäcken, Handschuhen und „Greifern“ sammelte die stets größer werdende Gruppe Müll ein – besonders Dosen, PET-Flaschen sowie Plastik- und Zigarettenverpackungen liegen zuhauf in den Linzer Straßen und Grünflächen herum. „Statt wegzusehen, haben wir begonnen, Linz sauberer zu machen“, sagt Erich Gusenbauer, der von der ersten Stunde an mit dabei ist.

Stadt hat sich von Straßenreinigung zurückgezogen
Es ist an vielen Stellen augenscheinlich: Offensichtlich hat sich die Stadt immer weiter von ihren ureigensten Aufgaben wie der Reinigung der öffentlichen Flächen zurückgezogen. Auch den klassischen Straßenkehrer gibt’s seit vielen Jahren nicht mehr: „Auf der Landstraße und deren Seitengassen wird noch gereinigt, überall anders bietet sich leider schon lange kein schönes Bild mehr“, so Gusenbauer.

Erich Gusenbauer bei einer Saubermacher-Müllsammelaktion mit Linzer Schülern.

Die Müllsammelaktionen der Linzer Saubermacherinnen zogen immer weitere Kreise, auch Schulen wurden vermehrt eingebunden, die Einsatzorte verteilten sich über das gesamte Stadtgebiet. „Die jeweiligen Anrainer gratulierten uns sogar auf der Straße zu unseren Aktionen. Immer mehr Linzer machen aktiv mit – aktuell sind es bereits über 200.“
Jetzt sollte ein Gemeinderatsantrag den freiwilligen Müllsammlern helfen, ihnen zumindest die Kosten für die Handschuhe Müllsäcke und Müllgreifer zu ersparen und die Gruppe logistisch zu unterstützen: „In Summe wär’s vielleicht um einen Gegenwert von 1.000 Euro pro Jahr gegangen, das hätte uns enorm entlastet. Aber selbst das wurde uns ohne wirkliche Gründe verweigert“, sagt Erich Gusenbauer.

Erich Gusenbauer: „Bereits über 200 engagierte Linzerinnen und Linzer sind bei den Saubermachern mit dabei.“

SPÖ und ÖVP verweigern Unterstützung
Statt diese private Initiative und das Engagement mit dieser auch symbolischen Geste zu unterstützen, zogen SPÖ und ÖVP den Stecker – die beiden Parteien enthielten sich bei dem von NEOS Linz auf den Weg gebrachten „Saubermacher“-Antrag. „Der Wert der bislang geleisteten Arbeitsstunden geht mittlerweile in den fünfstelligen Euro-Bereich, ganz zu schweigen von den teils mit privaten Mitteln angeschafften, benötigten Material. Und trotzdem sind Luger und Baier unsere ehrenamtliche Initiative nicht mal ein paar Müllsäcke oder Handschuhe für unsere Aktionen wert.“
Gusenbauer ist von Bürgermeister Luger und dem Abfallwirtschaftsreferenten Baier enttäuscht: „In Linz ist es leider immer noch so, dass Anträge nur deswegen abgelehnt werden, weil sie nicht von der eigenen Partei kommen – egal, wie gut die Idee ist.“ Positiv: FPÖ, Grüne, NEOS und die KPÖ unterstützten den Antrag – aufgrund der SPÖ-ÖVP-Mehrheit wurde aber drübergefahren. „Die SPÖ fand es dabei nicht mal der Mühe wert, ihr seltsames Abstimmungsverhalten zu erklären“, so Gusenbauer.

Erich Gusenbauer: „Wir machen trotzdem weiter!“
Entmutigen lassen sich die über 200 Linzer Saubermacherinnen nach dem Gegenwind der Stadtpolitik nicht: „Die Unterstützung vom Bürgermeister wäre gerade jetzt vor Weihnachten ein starkes Zeichen gewesen, er wird seine Gründe gehabt haben, auch wenn sie niemand von uns nachvollziehen kann. Zum Glück unterstützen uns aber auch immer wieder Unternehmen mit Material. Kürzlich haben wir etwa von der Firma EINHELL mehrere Akkusauger zur Verfügung gestellt bekommen, mit denen wir den tausenden, achtlos weggeworfenen Tschickstummeln bei Haltestellen und in Parks den Kampf ansagen.“ Gusenbauer kommt es dabei auch auf die Vorbildwirkung, Bewusstseinsbildung und Nachhaltigkeit an: „Wir wollen damit helfen, Linz in punkto Sauberkeit enkelfit zu machen.“

-> Die Linzer Saubermacher auf Facebook

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