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Widerstand gegen die Linzer Ostumfahrung

2. Februar 2021
in Linz, Politik
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Die Linzer Ostumfahrung ist ein Jahrhundertprojekt: Geht es nach der Politik, soll diese Transitautobahn nicht an Linz vorbei, sondern auf Stadtgebiet durch die Traun-/Donauauen, Ebelsberg und den Schiltenberger Wald führen. Dagegen regt sich Widerstand: Jetzt soll eine Volksbefragung das Projekt aus der Stadt hinaus verlagern – auf jene Trasse, die ursprünglich favorisiert und geplant war.

Bis 2025 soll die Autobahn zwischen Prag und Linz durchgehend befahrbar sein. Mit einer auf Linzer Stadtgebiet geplanten Trasse soll der Lückenschluss zur Westautobahn gebaut werden. Arbeitstitel: „Ostumfahrung“. Damit würde man sich aber auch eine Transitlawine zehntausender LKWs samt Feinstaub und NOx Emissionen in die Stadt holen.
„Die ohnedies bereits oft grenzwertige Schadstoffbelastung im Raum Linz würde noch zusätzlich verschärft“, sagt die Initiative „Kein Transit Linz“.  Nicht nur Wohngebiete, sondern auch die Traunauen und der Schiltenberger Wald wären massiv betroffen. In letzterem müsste eine breite Schneise für vier Spuren und einen Autobahnknoten geschlagen werden. Davor durchquert die Autobahn noch die Traunauen und Pichlinger/Ebelsberger Wohngebiet. Im direkten Umfeld wohnen jetzt bereits 20.000 Menschen, diese Zahl wird sich in den nächsten 15 Jahren im Zuge großer Stadterweiterungsprojekte wie der Kaserne Ebelsberg verdoppeln.  

Eine „Fehlplanung“ nennt die Bürgerinitiative die Trassenführung auf Linzer Stadtgebiet durch die Donau-/Traunauen und den Schiltenberger Wald.

Nicht nur darum schreit die Streckenführung  für die Initiative nach Umplanung – und zwar in die Richtung, die Transitautobahn zwischen Nordeuropa und Balkan an der Stadt vorbeizuführen, um den internationalen LKW-Verkehr  fernzuhalten. Dennoch wurde die Variante auf Linzer Stadtgebiet durchgedrückt. Eines der Argumente war, dass auch die Pendler von der Transitautobahn profitieren würden – obwohl die betreffenden Abfahrten gar nicht vorgesehen sind – und auch von den räumlichen Gegebenheiten nicht möglich wären. 

Auch das natura2000-Schutzgebiet der Traun- und Donauauen wäre von der Trassenführung der Ostumfahrung betroffen.

„Oberösterreich darf nicht Tirol werden“
Die Transitautobahn würde laut Bürgerinitiative den „Supergau für Verkehr und Wirtschaft bedeuten, denn gegen Grenzwerte helfen auch keine Tunnels, die man an einigen Stellen bauen will.“ Die einzige Möglichkeit wäre demnach, die Trasse wie ursprünglich bereits geplant von der Stadt weit wegzurücken: „Wir fordern das Land Oberösterreich auf, Alternativen zur gegenwärtigen Fehlplanung ernsthaft zu prüfen, die den LKW-Transitverkehr weiträumig am Linzer Süden vorbeiführen und so eine echte Ostumfahrung zu ermöglichen. Oberösterreich darf nicht dasselbe Schicksal wie das Transitbundesland Tirol erleiden.“

6.000 Unterschriften für Volksbefragung
Die Initiative ist kampfbereit: Man will bis in den Sommer die nötigen 6.000 Unterschriften sammeln, um eine Volksbefragung zu erzwingen: „Dann können die verantwortlichen Stadtpolitiker zeigen, wie ernst es ihnen ist mit den Interessen der Linzerinnen und Linzer. Bürgermeister Luger hat vor ein paar Jahren versprochen, sich gegen die Ostumfahrung auf Stadtgebiet einzusetzen, davon ist aber nichts zu sehen.“ 

Mitmachen und gegen die Transitautobahn auf Linzer Stadtgebiet zu unterschreiben wird ganz einfach: Jeder in Linz Hauptwohnsitz gemeldete ab 16 kann sein Recht auf Mitbestimmung wahrnehmen. 
Alle Infos der Initiative gegen die Linzer Ostumfahrung auf Stadtgebiet sowie eine Vorlage für die Unterschriftenlisten gibts ab April 2021 online unter www-kein-transit-linz.at

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