Montag, Mai 4, 2026
    LINZA!
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    LINZA!
    No Result
    View All Result

    Endlich ein Volksbegehren, das es auf den Punkt trifft.

    25. November 2022
    in Politik
    Crowd people pattern set in flat style. Vector illustration different men and women isolated on white background

    Crowd people pattern set in flat style. Vector illustration different men and women isolated on white background

    0
    SHARES
    9
    VIEWS
    Share on Facebook

    Rekordverdächtige 64 Volksbegehren liegen aktuell zur Unterstützung auf. Auch wenn manche dieser Initiativen ein wichtiges Signal sind: Unterm Strich haben sie kaum Wirkung. Werden 100.000 Unterschriften gesammelt, muss sich das Parlament mit dem Anliegen auseinandersetzen – meist in Form einer belanglosen Diskussion und das war’s dann auch. Eine rechtlich bindende Konsequenz gibt’s nicht. Genau diese ernüchternde Problematik greift seit 15. November ein Volksbegehren mit dem Titel „Sinnloses Volksbegehren“ auf.

    „Volksbegehren sind ein zahnloses demokratisches Instrument, das Bürgerbeteiligung vortäuscht, aber nichts ändert. Erfolgreiche Begehren werden kurz im Parlament diskutiert und wandern dann in den Papierkorb. Wenn die Politik unsere Zeit verschwendet, verschwenden wir ihre – Auge um Auge! Der Nationalrat wolle sinnlos über dieses Volksbegehren diskutieren und ein Gesetz beschließen, wonach das Nationalratspräsidium alle zu behandelnden Volksbegehren künftig ’sinnlose Volksbegehren‘ nennen muss“, heißt es im Antragstext des „Sinnloses Volksbegehren“-Volksbegehrens.

    „Der Nationalrat wolle sinnlos über dieses Volksbegehren diskutieren und ein Gesetz beschließen, wonach das Nationalratspräsidium alle zu behandelnden Volksbegehren künftig ’sinnlose Volksbegehren‘ nennen muss“

    Aua dem Antragstext

    Volksbegehren in Österreich: Leider nur heiße Luft
    Aktuell werden 100.000 Unterschriften benötigt, um eine Behandlung im Nationalrat zu erreichen, bis 1981 waren es noch 200.000. Ersatzweise reicht auch ein Sechstel der Stimmberechtigten dreier Bundesländer, damit das Begehren dem Nationalrat zur Behandlung vorgelegt werden muss. 

    Von allen bisherigen Volksbegehren wurden bislang gerade mal zwei einer (rechtlich bindenden) Volksabstimmung zugeführt: jenes zur Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Zwentendorf (1978) und jenes über den Beitritt Österreich zur Europäischen Union (1994). 

    Verfahren im Ausschuss des Nationalrats
    Zur Vorberatung wird ein Volksbegehren ab 100.000 Stimmen dem fachlich zuständigen Ausschuss zugewiesen, in Sonderfällen wird eigens ein Ausschuss dafür eingerichtet. Zu den Beratungen können Experten und Sachverständige hinzugezogen werden. Auch die Bevollmächtigten des Volksbegehrens haben das Recht, an den Ausschuss- bzw. Unterausschussberatungen teilzunehmen. 

    Nach fünf Monaten Vorbereitung ins Plenum des Nationalrates
    Die Vorberatung eines Volksbegehrens im Ausschuss hat innerhalb eines Monates nach der Zuweisung zu beginnen. Nach weiteren vier Monaten ist dem Nationalrat jedenfalls ein Bericht über das Ergebnis der Beratungen zu erstatten. Danach wird das Volksbegehren auch im Plenum des Nationalrates beraten.

    Die Anliegen eines Volksbegehrens sind für den Nationalrat allerdings in keiner Weise rechtlich bindend, daher müssen die Abgeordneten von Fall zu Fall über eine Umsetzung beraten – meist in einer belanglosen Debatte, die auch ganz schnell wieder vorbei ist.

    Kommentar
    Ein Volksbegehren, das beachtliche 100.000 Unterstützer findet, ist unter dem Strich genauso viel – oder besser gesagt wenig wert wie eine x-beliebige Online-Petition. Völlig Wurscht, wieviele Unterstützer sich finden: Die jeweiligen Regierungen waren stets unbeeindruckt. Außer einer belanglosen Diskussion im Nationalrat gibt’s keine Folgen oder Konsequenzen.

    Entweder die Gesetzeslage wird endlich in Richtung mehr Ernsthaftigkeit geändert und man stattet ein Volksbegehren mit rechtlich bindenden Konsequenzen aus, oder man lässt es einfach sein. So wie es sich jetzt darstellt, ist das Ganze bestenfalls eine Verhöhnung der direkten Demokratie. Daher ein großes Danke den Einleitern Volksbegehrens mit dem Titel „Sinnloses Volksbegehren“, das zeigt, wie wir an der Nase herumgeführt werden.

    Previous Post

    Bläst OÖs Agrar-Landesrätin Langer-Weninger zur Wolfsjagd?

    Next Post

    Linz ist nach wie vor eine Autostadt

    Next Post

    Linz ist nach wie vor eine Autostadt

    • Meistgelesen
    • Comments
    • Neueste

    So endet die Meisterschaft für LASK und Blau-Weiß Linz

    27. April 2026
    Screenshot

    Urfahraner Frühjahrsmarkt: FÜNF neue Fahrgeschäfte!

    23. April 2026

    Der 52. Linzer Maibaum kommt aus St. Agatha

    27. April 2026

    FINAAAAALE!


    29. April 2026

    Linz bleibt (weiter) Open Air!

    Eintrittspreise in Linzer Freibädern steigen

    Motorboote auf der Donau: Jungfische in Gefahr

    Linz on Fire // Die Woche in Linz #05

    Linz bleibt (weiter) Open Air!

    4. Mai 2026

    Eintrittspreise in Linzer Freibädern steigen

    4. Mai 2026

    Motorboote auf der Donau: Jungfische in Gefahr

    3. Mai 2026

    Das steckt hinter dem 4. Mai – Oberösterreichs Landesfeiertag

    3. Mai 2026

    LINZA auf Facebook

    Loading...

    Schlagwörter

    altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

    Kontakt

    Am Alten Feldweg 4
    4040 Linz
    Österreich
    holzleitner(at)linza.at

    Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

    Neueste Beiträge

    • Linz bleibt (weiter) Open Air!
    • Eintrittspreise in Linzer Freibädern steigen
    • Motorboote auf der Donau: Jungfische in Gefahr

    Nach Kategorie durchsuchen

    • Allgemein
    • Events
    • Freizeit
    • Galerie
    • Klima
    • Kultur
    • Land
    • Linz
    • LINZAgschichten
    • Meinung
    • Politik
    • Sport
    • Umfrage
    • Unterwegs
    • verQUERt I Satire
    • Wels
    • Downloadbereich
    • Datenschutz
    • Impressum
    • Kontakt

    © 2025 wilson holz I Wilhelm

    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche

    © 2025 wilson holz I Wilhelm