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GWG: Abriss statt Sanierung: Bewohner befürchten mehr als doppelt so hohe Mieten

10. Januar 2023
in Linz, Politik
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Am heutigen 10. Jänner informiert die GWG im Rahmen einer Veranstaltung zum geplanten, umstrittenen Abriss eines großen Wohnhauses in der Waldeggstrasse 13-15. Am Ende stehen wohl mindestens doppelt so hohe Mieten als zuvor. Kritik kommt von Stadtentwickler und Gemeinderat Lorenz Potocnik, der eine Sanierung statt einem Abriss fordert. Er hat mit den Bewohnern vor Ort gesprochen: „Was für ein mieses Spiel veranstaltet die städtische Wohnbaugenossenschaft da?“ 

Bei den Bewohnern nachgefragt
„Weil ich von einer Sanierung als richtige und zeitgemäße Vorgehensweise überzeugt bin, habe ich mich am Wochenende in der Waldeggstrasse durchgeläutet. Was ich da erfahren habe, zeichnet ein verheerendes Bild“, sagt Lorenz Potocnik. Demnach liegen im besagten Block die Mieten bei rund 300 Euro für 50-60m2-Wohnungen. Klar ist: Bei einem Neubau lägen die Mieten mindestens im doppelten Bereich – oder sogar noch höher. Das bedeutet auf lange Sicht ein gutes Geschäft für die GWG.

Niedrige Mieten verschwinden vom Linzer Wohnungsmarkt
Das betroffene Haus ist nur eines von vielen Beispielen, in Linz verschwinden immer mehr günstige Wohnungen – wie derzeit auch im Franckviertel oder bei einem anderen großen GWG-Haus in der Freistädterstraße mit Niedrigstmieten, das man ebenfalls abreißen will.

Aber zurück in die Waldeggstraße: Niemand dort wolle ausziehen, aber alle Bewohner seien sich einig, dass sich die GWG seit Jahren nicht um das Haus kümmert: „Zuletzt wurden vor 25 Jahren die Fenster ausgetauscht und eine Wärmedämmung aufgebracht. Viele Wohnungen stehen seit Jahren leer, weil sie die der GWG offensichtlich nicht mehr weitervermietet. Seit 50 Jahren wurde nicht mehr ausgemalt, auch einfache Schäden, zum Beispiel an der Eingangstüre, werden schon seit Jahrzehnten nicht mehr behoben“  berichten die Bewohner. 

„Weil ich von einer Sanierung überzeugt bin, habe ich mich am Wochenende bei den Mietern in der Waldeggstrasse durchgeläutet. Was ich da erfahren habe, zeichnet ein verheerendes Bild.“

Abriss-Info von Müllmännern
Obwohl der Abriss anscheinend unmittelbar bevorsteht, hat bislang niemand mit den Bewohnern darüber gesprochen, so die Bewohner-Aussagen: „Wir haben davon erfahren, weil uns die Müllmänner bereits vor zwei Jahren im Vorbeigehen zugeraunt haben, dass das Haus abgerissen wird. Das gleiche haben wir vom Elektriker gehört, der mal für eine Reparatur im Haus war. Er sagte, eigentlich lohnt sich das alles nicht mehr, weil das Haus eh bald abgerissen wird.“

Abriss von langer Hand geplant?
Für Stadtentwickler und LinzPLUS-Gemeinderat Lorenz Potocnik ist klar: „Seit fünf Jahren wird erwiesenermaßen nicht mehr neu vermietet. Für mich ist es offensichtlich, dass ein Abriss bereits 2016/17, wohl gleichzeitig mit dem Abriss im Franckviertel (Wimhölzel-Hinterland) beschlossen wurde. Abgesehen davon, dass die gemeinnützige GWG hier sehr viel Leerstand in Zeiten des Wohnungsmangels produziert und schlecht verwaltet, täuscht sie auch ihre eigenen Mieter. Ohne meiner Information hätten alle geglaubt, dass ihnen bei der ‚Informationsveranstaltung‘ die zukünftige Sanierung erläutert wird, so wie es in der Einladung auch stand.“

„Seit fünf Jahren wird erwiesenermaßen nicht mehr neu vermietet. Für mich ist es offensichtlich, dass ein Abriss bereits 2016/17 beschlossen wurde.“

Weil der Abriss im Wimhölzel „ein kommunikativer Supergau“ gewesen sei und nur dank millionenschwerer Zuschüsse der Stadt abgewickelt werden haben können, habe man „das Abriss- und Grundstücksbeschaffungsprogramm offenbar nach hinten verschoben, das wird jetzt immer offensichtlicher.“

„Bestelltes Gutachten“
Derselbe Baumeister, der im Wimhölzel eine Abbruchreife festgestellt hatte, wurde auch in der Waldeggstraße von der GWG beauftragt, so Potocnik: „Datiert ist das Gutachten vom September 2022. Entweder es wurde einfach noch schnell bestellt, um im Vorfeld des ‚Sozialplans‘ eine formale Grundlage zu beschaffen oder es ist schon viel älter und wurde aber erst jetzt dem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt, nicht aber dem Gemeinderat. Potocnik: „Beides ist – auch in Hinblick auf  die wichtige Entscheidung in der letzten Gemeinderatssitzung – sehr  fragwürdig.“

„Dass die GWG städtisches Vermögen jahrelang herunterkommen lässt, um so einen Abriss vorzubereiten und sich ein billiges Grundstück für einen Neubau zu verschaffen, erinnert an die rücksichtslosen Methoden von Immobilienhaien.“

Rechtliche Schritte prüfen
„Ich werde rechtliche Schritte prüfen, ob dies dem nötigen sorgsamen Umgang mit öffentlichem Gut genüge tut. Schließlich ist die GWG eine 100% Tochter der Stadt Linz“, so Potocnik. Er glaubt, eine sorgsame Sanierung wäre sozial und volkswirtschaftlich sinnvoller und auch stadtklimatisch weit besser.

Unmittelbar angrenzend in der Waldeggstrasse steht ein identes, baugleiches Haus im Eigentum der JUST_Immobilien. Ein Abriss ist dort kein Thema: „Das Haus ist gut in Schuss und gepflegt, die Bewohner sind zufrieden. Dass die GWG städtisches Vermögen jahrelang herunterkommen lässt, keine Rücklagen bildet und viele Wohnungen jahrelang leer stehen lässt, um so einen Abriss vorzubereiten und sich ein billiges Grundstück für einen Neubau zu verschaffen, erinnert eher an die rücksichtslosen Methoden von Investoren- und Immobilienhaien.“

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