• ⚽️ 2. LIGA BOOMT – WENN MAN VIER TEAMS WEGRECHNET… 😜
Erfreuliche Entwicklung in Österreichs zweithöchster Spielklasse: Die Top 12 der 2. Liga kommen aktuell auf durchschnittlich 1.755 Fans pro Heimspiel – im Vorjahr waren es nur 1.201. 📈👏
Wären da nicht die vier Amateurteams von Sturm, Austria, Rapid und Salzburg: Deren überschaubarer Publikumsandrang drückt den Liga-Schnitt auf knapp 1.400 Zuschauer. Viele Heimspiele dieser Klubs laufen quasi  unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Kein Wunder also, dass aktuell wieder über die Rolle der Zweitteams im Profifußball diskutiert wird – und die Idee einer eigenen Nachwuchsliga wieder aufflammt. Die frühere, durchaus spannende  U21-Meisterschaft wurde bekanntlich 1998 eingestellt.
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Den Linzern stinkt das Auto immer mehr

1. März 2015
in Linz
Linz steckt im Stau – aber vielleicht nicht mehr lange.

Linz steckt im Stau – aber vielleicht nicht mehr lange.

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Zum zweiten Mal in Folge ist der PKW-Motorisierungsgrad in Linz zurückgegangen. Per Jahresende 2014 gab es in Linz 507 PKWs pro 1.000 Einwohner, im Jahr 2013 waren es 513 und im Jahr 2012 noch 515.

Im Gegensatz zum Landestrend – oberösterreichweit ist im Vorjahr der Pkw-Motorisierungsgrad laut Statistik Austria auf 608 Pkw pro 1.000 Einwohner gestiegen – ist in Linz damit ein vermehrtes Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu verzeichnen.

Die aktuelle VCÖ-Publikation „Multimodale Mobilität erfolgreich umsetzen“ zeigt, dass in den großen Städten Österreichs die Alltagserledigungen bereits mehrheitlich zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht werden. Spitzenreiter sind die Wiener, die bereits 72 Prozent der Alltagswege in Kombination von Öffis, Gehen und Radfahren zurückgelegen, dahinter folgen Innsbruck (67 Prozent) und Bregenz (60 Prozent). Aufholbedarf haben noch Salzburg (55 Prozent), Graz (53 Prozent) und Linz (51 Prozent).

Sechs von zehn Österreichern nutzen öffentliche Verkehrsmittel, fast sieben von zehn nutzen das Fahrrad im Alltag, acht von zehn lenken zumindest gelegentlich ein Auto und neun von zehn gehen täglich bzw. mehrmals die Woche im Alltag zu Fuß. „Die Menschen sind zunehmend vielfältiger mobil. Die Einteilung der Menschen in die Gruppe der „Autofahrer“, „Fußgänger“, „Radfahrer“ oder „Öffi-Nutzer“ ist überholt. Viele Autofahrer fahren auch mit Öffis und mit dem Rad“, so VCÖ-ExpertemMarkus Gansterer. Der Siegeszug des Smartphones hat  zudem multimodales Mobilitätsverhalten massiv erleichtert. Noch nie war es so einfach, Fahrten von A nach B zu planen.

Verkehrsreferentin  Karin Hörzing sieht sich angesichts der aktuellen VCÖ-Studie in der Förderung der sanften Mobilitätsformen bestätigt: „Entgegen dem Oberösterreich-Trend ging die Anzahl an PKWs 2014 in Linz erneut zurück. Dies belegt, dass die Linzer vermehrt auf Straßenbahn, Bus oder Fahrrad umsteigen. Gleichzeitig zeigt diese Entwicklung deutlich die Notwendigkeit der Zweiten Schienenachse, denn bereits jetzt stoßen wir bei den Linz Linien an die Kapazitätsgrenze.“

Tags: hörzing
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