Es gibt abseits mancher negativen Schlagzeilen auch echte und wunderschöne Erfolgsgeschichten: Ammar (35) aus Syrien ist das Paradebeispiel gelungener Integration. Er kam 2015 aus dem syrischen Kriegsgebiet, hat in kürzester Zeit perfekt Deutsch gelernt und steht bereits seit 2016 im Berufsleben. Sofort nachdem er den Asylbescheid bekommen hat, hat er im JOSEF zu arbeiten begonnen und sich vom Speisenträger bis zum Restaurantleiter hochgearbeitet. 2024 hat Ammar seine Berufsausbildung abgeschlossen – und heute, an seinem Geburtstag – bekam er die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen.
Das JOSEF auf der Landstraße ist ein echter Vorzeigebetrieb, was Integration betrifft: „Wir haben viele Moslems, sieben Religionen und 16 Nationen unter unseren Mitarbeitern“, sagt Lokalboss Günther Hager. Ammar aus Syrien ist einer davon: Er hat sich binnen kürzester Zeit zum leitenden Mitarbeiter und dann zum Restaurantleiter hochgearbeitet. 2024 gelang ihm mit dem Abschluss seiner Lehrabschlussprüfung ein weiterer Meilenstein.
„Ich habe keinen einzigen Tag Sozialhilfe oder Geld vom Staat Österreich angenommen, wollte so schnell wie möglich auf meinen eigenen Beinen stehen“, sagt Ammar, der bereits in seiner Heimat als selbstständiger Gastronom tätig war, stolz. Er arbeitet bereits seit 2016 als Kellner im JOSEF und hat sich vom ersten Tag an bewährt und ist mittlerweile Restaurantleiter – „einer meiner besten, verlässlichsten und beliebtesten Mitarbeiter“, so Günter Hager.
Als Belohnung für dieses Best-of-Integration bekam Ammar heute die österr. Staatsbürgerschaft verliehen. Ammar erschein zu diesem feierlichen Akt in Tracht und Lederhose. Interessanter Side Fact: Ausgerechnet die FPÖ mit Stadtrat Michael Raml und LH-Stv. Manfred Haimbuchner machten sich für die Verleihung der Staatbürgerschaft stark. Tenor: „Solche Menschen, die sich integrieren und arbeiten wollen, sind in Österreich herzlich willkommen.“














