• Wieder mal kein großer Wurf: Statt die seit zehn Jahren versprochenen Entsiegelung des Jahrmarktgeländes anzugehen, wird bei der größten Hitzeinsel der Stadt noch mehr versiegelt und betoniert: Sitzstufen am letzten vor Ort bestehenden Grünstreifen und eine Aussichtsplattform – die allerdings ebenerdig mit dem Gehweg gestaltet wird, sollen nun um knapp zwei Millionen Euro realisiert werden: Das hat der Linzer Stadtsenat heute beschlossen.

Die Bauarbeiten starten nach dem Herbstmarkt am 19. Oktober. Bis zum Frühjahrsmarkt 2027 soll die Umgestaltung abgeschlossen sein.
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„Kinder brauchen mehr Familie statt noch mehr Fremdbetreuung“

10. November 2023
in Linz, Politik
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Krabbelstuben in Oberösterreich werden ab 01.09.2024 am Vormittag beitragsfrei. Die zusätzlichen Kosten für diese Maßnahme (10 Mio. Euro) werden vom Land Oberösterreich getragen. Kinder können damit bereits ab 0 Jahren bis zum Schuleintritt in eine staatliche Betreuung abgegeben werden. Kritik kommt dafür von MFG: „Was auf den ersten Blick gut klingt, entpuppt sich leider als Wolf im Schafspelz, denn Kinder sollen in die staatliche Betreuung „abgeschoben“ werden. Es muss wieder der Familiengedanke in den Mittelpunkt rücken. Es geht nur mehr um noch mehr Fremdbetreuung“, sagt Klubobmann Manuel Krautgartner. Er fordert beim Thema Kinderbetreuung „echte Wahlfreiheit, denn  leider wird diese immer mehr ins Abseits gedrängt.“

„Niemand fragt, was für die Kinder und die Familienbeziehung das Wichtigste ist“, sagt Manuel Krautgartner. “Unser Nachwuchs wird immer mehr außerhalb des Familienverbandes betreut, ich halte das für einen Irrweg.“ Kinderbetreuung zuhause in den eigenen vier Wänden und durch die eigene Familie müsse „mindestens denselben finanziellen Stellenwert haben, wie eine Betreuung in einer Fremdeinrichtung“, so Krautgartner.
 „Das kann‘s ja nicht sein, dass Eltern ihre Kinder nur mehr im Urlaub für sich haben, der Nachwuchs im Rest des Jahres in einer außerfamiliären Umgebung aufwächst und nur mehr zum Schlafen zuhause ist. Wir brauchen finanzielle Anreize für Eltern, damit diese ganz bewusst mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen können, wenn diese das wollen.“
„Wahlfreiheit schaffen“  
Die Lösung aus MFG-Sicht: Nicht noch mehr Anreize anbieten, die Kinder abzugeben und damit viel zu früh aus dem Familienverband zu reißen, sondern Etablierung einer adäquaten Möglichkeit, die Eltern-Kind-Beziehung zu unterstützen, die auf Augenhöhe eines Jobs ausgestaltet ist – mit Gehalt und Pensionsersatz – und nicht als Förderung wie in einer Planwirtschaft konstruiert ist. Manuel Krautgartner: „Erst dann wäre Oberösterreich ein echtes Familienland und ein Vorreiter, der zeigt, dass es auch anders geht. Wir müssen diese unselige Spirale – immer mehr Staat und immer weniger Familie – endlich durchbrechen.“
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