• ⚽️ 2. LIGA BOOMT – WENN MAN VIER TEAMS WEGRECHNET… 😜
Erfreuliche Entwicklung in Österreichs zweithöchster Spielklasse: Die Top 12 der 2. Liga kommen aktuell auf durchschnittlich 1.755 Fans pro Heimspiel – im Vorjahr waren es nur 1.201. 📈👏
Wären da nicht die vier Amateurteams von Sturm, Austria, Rapid und Salzburg: Deren überschaubarer Publikumsandrang drückt den Liga-Schnitt auf knapp 1.400 Zuschauer. Viele Heimspiele dieser Klubs laufen quasi  unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Kein Wunder also, dass aktuell wieder über die Rolle der Zweitteams im Profifußball diskutiert wird – und die Idee einer eigenen Nachwuchsliga wieder aufflammt. Die frühere, durchaus spannende  U21-Meisterschaft wurde bekanntlich 1998 eingestellt.
Montag, September 21, 2026
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Ein rollender Neustart

10. Mai 2024
in Events, Freizeit
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Es gibt Menschen, die von Kindheitstagen an auf das Buslenken als Traumberuf hinarbeiten. Die meisten Buslenkerinnen und Buslenker aber entdecken diesen abwechslungsreichen und krisensicheren Job erst im Laufe der Zeit für sich. Glücklicherweise ist ein Quereinstieg einfach möglich, wie Adriana, Daniela und Michael aus eigener Erfahrung wissen.

Adriana war als Babysitterin und danach als Kellnerin tätig, bis sie über einen Bekannten zum Busfahren kam: „Der war so begeistert von seiner Arbeit und dabei einfach entspannt. Dann habe ich gesagt: Das will ich auch machen.“ Nachdem es mit dem B-Schein schon gut geklappt hatte, traute sie sich auch die Ausbildung zur Buslenkerin zu. Mit Erfolg: Heute fährt sie für WWT in Oberösterreich und genießt es, beim Busfahren ihre eigene Chefin zu sein. 

Geförderte Ausbildung
Wer diesen Job ausüben möchte, benötigt die Führerscheinausbildung der Klasse D, die Grundqualifikation D95 und danach laufende Qualifizierungsnachweise. Die Ausbildung wird dabei teilweise von den Verkehrsunternehmen finanziert, wie etwa im Fall des gelernten Kellners Michael: „Nach elf Jahren in der Gastronomie, zuletzt war ich sogar als Betriebs- und Serviceleiter tätig, hat es für mich nicht mehr gepasst. Da damals viele Lenker gesucht wurden, habe ich die Chance ergriffen, und mir wurde auch der Führerschein bezahlt“. Seit sechs Jahren ist er nun bereits Buslenker bei sabtours. 

AMS-Förderung möglich
Unter bestimmten Voraussetzungen wird die Lenkerausbildung auch vom AMS Oberösterreich gefördert, wie bei Daniela, die nun seit vier Jahren ebenfalls für sabtours auf OÖs Straßen unterwegs ist. Davor war die gelernte Bürokauffrau in der Krisenpflege tätig. „Ich wollte etwas machen, wo ich wieder mehr Freiraum habe“, blickt sie zurück. Über eine Werbeanzeige wurde sie auf das Buslenken aufmerksam und war ab der ersten Fahrstunde davon begeistert. 

Das Mindestalter für den Beruf beträgt 21 Jahre. Mit der Ausbildung kann frühestens sechs Monate davor begonnen werden. In diesem Alter haben viele Menschen bereits eine Ausbildung begonnen oder abgeschlossen, daher ist es nicht verwunderlich, dass viele erst später über den Quereinstieg beim Buslenken ankommen.

Gute Gründe für den Quereinstieg
Die Gründe für den beruflichen Wechsel können dann ganz unterschiedlich sein. Planbare Dienste, Kontakt zu interessanten Menschen, hohe Flexibilität durch unterschiedliche Arbeitszeitmodelle und eine gute Bezahlung sind nur einige Vorteile, die den Job im Vergleich zu anderen Berufen attraktiv machen.

Familienfreundlicher Job
Für Michael ist die Planbarkeit ein großer Vorteil: „Ich weiß, wann ich anfange und wann ich aufhöre – und das Monate im Voraus. So kann ich mir meine Freizeit für Familie und Hobbies sehr gut einteilen. Nur einmal in sechs Wochen arbeite ich am Wochenende“. Für den Familienvater ist zudem ein sicherer Job wichtig. Der Öffentliche Verkehr wird immer gebraucht und für dessen Ausbau sind auch immer mehr Lenkerinnen und Lenker nötig. 

Der Einstieg in den Beruf ist flexibel möglich: Vollzeit, Teilzeit oder aushilfsweise. „Ich bin 25 Stunden angemeldet. Dadurch kann ich zum Beispiel auch mit meinen Kindern Arzttermine wahrnehmen, ohne im Job zu fehlen“, sagt Daniela. Die Verkehrsunternehmen in Oberösterreich sind dabei sehr bemüht, die Dienste ihrer Lenkerinnen und Lenker bestmöglich auf deren aktuelle Lebensphase abzustimmen.

Alle Infos: www.buslenker.at

 

 

 

 

Titelfoto: Kneidinger Photography
(Entgeltliche Einschaltung)

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