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    „Handyfreie“ Ferien für unsere Kinder

    Gesundheitskampagne der Stadt Linz soll zu mehr "Offline-Abenteuern" animieren

    4. Juli 2025
    in Freizeit, Linz
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    Das Handy hat uns alle mehr denn je im Griff – und leider auch ganz besonderes unsere Kinder. Hand aufs Herz – wie schaut’s in Ihrer Familie aus? 3- bis 6-Jährige sollten maximal 30 Minuten „Bildschirmzeit“ pro Tag haben, 6- bis 10-Jährige maximal 60 Minuten und 10- bis 13-Jährige maximal 90 Minuten. Genau hier setzt eine neue Kampagne der Stadt Linz an: Pünktlich zum Start in die Sommerferien will Gesundheitsstadtrat Michael Raml mit der Informationskampagne „Offline ist das neue Abenteuer – Handyfreie Ferien für unsere Kinder“ auf die Bedeutung eines gesunden Umgangs mit digitalen Medien aufmerksam machen – speziell während der Ferienzeit.

    Seit 1. Mai 2025 gilt an österreichischen Schulen bis zur 8. Schulstufe ein grundsätzliches Handyverbot. Diese Maßnahmen sollen der Förderung von Konzentration und sozialer Interaktion dienen. Nun stehen die ersten Ferien bevor, in denen Kinder nicht mehr durch schulische Vorschriften reguliert sind: Denn in der schulfreien Zeit rückt der private Medienkonsum in den Fokus der Familien. Hier setzt eine neue Kampagne der Stadt Linz an.

    Unter dem Slogan „Offline ist das neue Abenteuer – Handyfreie Ferien für unsere Kinder“ setzt die Stadt Linz gemeinsam mit dem Institut Suchtprävention der pro mente OÖ darauf, das Bewusstsein für die Auswirkungen von Bildschirmzeiten auf Kinder und Jugendliche zu schärfen. Ziel ist es, Eltern praxisnahe Tipps für den Umgang mit Medienkonsum an die Hand zu geben – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern auf Augenhöhe und mit alltagsnahen Empfehlungen. Familien sollen dabei unterstützt werden, eine gesunde Balance zwischen digitalen und analogen Aktivitäten für ihre Kinder zu finden.

    Gesundheitsstadtrat Michael Raml, Ulrich Püschel (Direktor Geschäftsbereich Gesundheit und Sport) und Rainer Schmidbauer (Institut Suchtprävention der pro mente OÖ setzen gemeinsam zum Start in die Sommerferien ein Signal für die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Kinder.

    „Die Ferienzeit sollte eine Zeit der Erholung, des Entdeckens und der echten Erlebnisse sein – und keine Verlängerung der Bildschirmzeit. Gerade jetzt, wo das bundesweite Handyverbot an Schulen bis zur 8. Schulstufe nicht mehr greift, ist es umso wichtiger, klare Regeln für den digitalen Medienkonsum zuhause zu etablieren. Mit der Kampagne ‚Offline ist das neue Abenteuer‘ möchten wir Eltern sensibilisieren, ihre Kinder aktiv zu Offline-Erlebnissen zu motivieren – denn Offline-Zeit ist nicht gleich Verzicht, sondern eine Chance auf Entwicklung, Kreativität und soziale Bindung“, so Gesundheitsstadtrat Michael Raml.

    Gesunder Umgang mit Handy & Co.: Tipps für Eltern
    Die digitale Welt ist heute ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags – auch für Kinder. Umso wichtiger ist es, den Umgang mit Smartphone, Tablet und Internet aktiv und verantwortungsvoll zu begleiten. Eltern nehmen dabei eine zentrale Rolle ein. Die folgenden Empfehlungen sollen helfen, Medienkompetenz frühzeitig zu fördern und Risiken zu minimieren.

    1. Geräte altersgerecht auswählen
      Die Anschaffung eines eigenen Smartphones sollte gut überlegt sein. Als grobe Orientierung gilt: Vor dem 9. Lebensjahr ist ein eigenes Smartphone in der Regel nicht notwendig. Auch unbegleitete Internetnutzung sollte erst ab etwa 12 Jahren stattfinden. Wichtig ist, dass Kinder erst dann unbeaufsichtigt online gehen, wenn sie ein gewisses Maß an Medienverständnis und kritischem Denken entwickelt haben.
    2. Begleitung besonders am Anfang
      Der Umgang mit digitalen Medien ist nicht intuitiv – er muss gelernt werden. Kinder brauchen Unterstützung dabei, sich im Netz zurechtzufinden: Wie suche ich gezielt nach Informationen? Welche Quellen sind vertrauenswürdig? Woran erkenne ich unseriöse Inhalte? Eltern können hier durch gemeinsames Erkunden, Gespräche und klare Orientierung helfen. Eine hilfreiche Informationsquelle für Erwachsene ist etwa die Website saferinternet.at. Für jüngere Kinder können technische Schutzmaßnahmen wie Kindersicherungen zusätzlich sinnvoll sein.
    3. Datenschutz und Privatsphäre ernst nehmen
      Ein verantwortungsvoller Umgang mit persönlichen Daten sollte von Anfang an vermittelt werden. Kinder sollten lernen, keine sensiblen Informationen preiszugeben, keine peinlichen Bilder zu posten und vor allem keine Fotos anderer Personen ohne deren Zustimmung weiterzugeben oder online zu stellen. Privatsphäre ist auch im digitalen Raum ein hohes Gut.
    4. Sichere Einstellungen am Smartphone nutzen
      Viele Mobilfunkanbieter ermöglichen das Sperren von nicht-jugendfreien Inhalten oder kostenpflichtigen Mehrwertdiensten. Diese Optionen sollten Eltern nutzen. Zudem ist es sinnvoll, regelmäßig die Telefonrechnung zu prüfen – so lassen sich unerwartete Kosten frühzeitig erkennen und vermeiden.
    5. Klare Regeln für respektvolles Verhalten
      Was im echten Leben gilt, sollte auch online selbstverständlich sein: ein respektvoller Umgang miteinander. Eltern sollten ihren Kindern vermitteln, dass Mobbing, Beleidigungen und das Verbreiten von Gerüchten – auch in Chats oder sozialen Netzwerken – nicht akzeptabel sind.
    6. Interesse zeigen statt kontrollieren
      Kinder brauchen das Gefühl, ernst genommen und verstanden zu werden. Wer sich ehrlich dafür interessiert, was das eigene Kind am Computer oder im Internet macht, baut Vertrauen auf. Fragen Sie nach, lassen Sie sich Lieblingsspiele oder -seiten zeigen und nehmen Sie die Begeisterung Ihres Kindes ernst. So gelingt es eher, gemeinsame Regeln zu etablieren, die auch eingehalten werden.
    7. Passende Computerspiele auswählen
      Nicht jedes Spiel ist für jedes Alter geeignet. Altersfreigaben bieten erste Anhaltspunkte, reichen aber oft nicht aus. Empfehlenswert ist es, sich vor dem Kauf oder der Freigabe eines Spiels genauer zu informieren – beispielsweise über Plattformen wie bupp.at, die Spiele pädagogisch bewerten und Empfehlungen geben.
    8. Hilfe bei negativen Erfahrungen
      Konfrontationen mit Gewalt, Pornografie oder Mobbing können Kinder stark belasten. Umso wichtiger ist es, dass Eltern ansprechbar bleiben und ihrem Kind signalisieren: Du bist nicht allein. Wenn nötig, sollten Eltern nicht zögern, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen – zum Beispiel bei Beratungsstellen oder spezialisierten Anlaufstellen.
    9. Medienzeiten vereinbaren
      Damit die Mediennutzung nicht aus dem Ruder läuft, helfen klare zeitliche Regeln. Bei jüngeren Kindern können visuelle Hilfen wie eine Eieruhr oder ein Wecker hilfreich sein. Für ältere Kinder kann eine wöchentliche Medienzeit vereinbart werden, die sie eigen-verantwortlich einteilen dürfen. Zur Orientierung gelten folgende Richtwerte für tägliche

    Bildschirmzeiten:
    3- bis 6-Jährige: maximal 30 Minuten
    6- bis 10-Jährige: maximal 60 Minuten
    10- bis 13-Jährige: maximal 90 Minuten

     

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