Die verkehrsberuhigte Domgasse zwischen Hauptplatz und Taubenmarkt wurde anfangs gehyped, man sprach vom Potenzial einer zweiten Herrenstraße. Allzuviel Leben kehrte in der Gasse, in der es an Handel und ebenerdigen Geschäftsflächen fehlt, bislang allerdings (noch) nicht ein. Diesen Mittwoch soll im Gemeinderat beschlossen werden, die kürzlich erfolgte, sanfte Umgestaltung in fixe bauliche Maßnahmen umzuwandeln. Kostenpunkt: 360.000 Euro für 130 Meter Domgasse. Für überschaubare Umbauarbeiten ist das viel Geld – die bisherige Lösung täte es wohl auch weiter.
Aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses vom Mai 2022 wird um 360.000 Euro die „Entfernung der provisorischen Sitzbalken und des mobilen Grüns zugunsten von baulichen Maßnahmen samt Begrünung und attraktiver Möblierung auf einer Gesamtlänge von circa 130 Metern“ erfolgen – das macht 2.800 Euro pro Meter.

Vor allem Gehsteigverbreiterungen (die aber aufgrund der Platzverhältnisse nur sehr dezent ausfallen) und das erhöhte Sitzplatzangebot sollen die innerstädtische Aufenthaltsqualität verbessern. Diesen Mittwoch (10.12.) soll der Gemeinderat trotz Sparkurs den erwähnten Gesamtkostenrahmen von 360.000 Euro durchwinken.




























