Dienstag, Juni 9, 2026
    LINZA!
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche
    No Result
    View All Result
    LINZA!
    No Result
    View All Result

    Die „Linz-Aktion“ für Volksschulen: Ein Bildungsprojekt, das Generationen verbindet

    Vom Nachkriegsprojekt zur modernen Lernreise durch Politik, Kultur und Innovation

    25. Februar 2026
    in Events, Freizeit, Land, Linz, Politik, Unterwegs
    0
    SHARES
    53
    VIEWS
    Share on Facebook

    Seit 1956 ermöglicht die „Linz-Aktion“ des Landes Oberösterreich jährlich tausenden Viertklässlern, ihre Landeshauptstadt hautnah zu erleben. Im Jubiläumsjahr 2026 feiert das erfolgreiche Bildungsprojekt sein 70-jähriges Bestehen – mit über 340.000 teilgenommenen Kindern, bewährter Tradition und neuen innovativen Formaten wie der freiZeit-Tour.

    Über die Jahrzehnte hinweg haben mehr als 340.000 Kinder an der Linz-Aktion teilgenommen. Jährlich nehmen durchschnittlich 6.000 bis 7.000  Viertklässler an ein- oder zweitägigen Programmen teil. Die Teilnahmezahlen der jüngeren Jahre zeigen die anhaltende Nachfrage: 2018 nahmen 7.644 Kinder teil, 2019 waren es 7.750, nach den pandemiebedingten Einschränkungen in 2020 (1.421) und 2021 (950) stieg die Zahl wieder auf 7.542 (2022), 7.905 (2023), 6.036 (2024), 6.537 (2025) und im Jubiläumsjahr 2026 bisher 6.574 Teilnehmende. „70 Jahre Linz-Aktion stehen für 70 Jahre gelebte Heimatliebe in Oberösterreich. Es geht dabei nicht nur um einen Ausflug in die Landeshauptstadt, sondern um einen bewussten Impuls für persönliche Entwicklung“, sagt Jugend-Landesrat Christian Dörfel.

    Historische Entwicklung
    Die Linz-Aktion entstand 1956 auf Initiative des damaligen Landeshauptmanns und Jugendreferenten Heinrich Gleißner sowie des Landesjugendreferenten Dr. Walter Buchberger. In der Nachkriegszeit stand das Projekt im Dienst der staatsbürgerlichen Erziehung – heute würde man von politischer Bildung sprechen – und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Kinder aus allen Regionen Oberösterreichs erhielten erstmals die Möglichkeit, die Landeshauptstadt kennenzulernen. Was als mutiges Vorhaben in schwierigen Zeiten begann, hat sich zu einem festen Bestandteil der außerschulischen Bildung entwickelt und macht Geschichte, Kultur sowie das städtische Leben für die jungen Teilnehmenden greifbar.

    „70 Jahre Linz-Aktion stehen für 70 Jahre gelebte Heimatliebe in Oberösterreich. Es geht dabei nicht nur um einen Ausflug in die Landeshauptstadt, sondern um einen bewussten Impuls für persönliche Entwicklung. Wer als Kind das Landhaus als Herz der Demokratie besucht, einen Blick hinter die Kulissen des Musiktheaters wirft, Ehrenamt hautnah in der Landesfeuerwehrzentrale miterlebt oder erstmals im Ars Electronica die Zukunft spürt, merkt sich das ein Leben lang. Genau das ist unser Anspruch: Die Vielfalt unseres Landes greifbar machen und die Jugend für das Leben in Oberösterreich begeistern.“
    Jugend-Landesrat Dr. Christian Dörfel

    Tradition trifft Innovation
    Das Programm verbindet bewährte Inhalte politischer und kultureller Bildung mit aktuellen Schwerpunkten aus Innovation, Wissenschaft und Technologie. Zu den klassischen Programmpunkten gehören der Besuch des Landhauses mit Einblicken in demokratische Prozesse, Führungen durch die Altstadt und zentrale Plätze sowie der Ausblick vom Pöstlingberg.

    Ergänzt wird das Angebot durch moderne Institutionen wie das Ars Electronica Center (einschließlich Deep Space), die Johannes Kepler Universität Linz oder die voestalpine Stahlwelt. Auf diese Weise wird Linz sowohl als historisch gewachsene Kulturstadt als auch als zeitgenössischer Technologie- und Industriestandort erfahrbar.

    Bildung, die wirkt – und begeistert
    Die Linz-Aktion findet jährlich von März bis Juni statt. Angeboten werden drei eintägige und vier zweitägige Touren pro Woche in Kooperation mit 15 Partnerinstitutionen. Zwölf staatlich geprüfte Austria-Guides begleiten die Gruppen. Die Programme bieten Einblicke in Geschichte, Geografie, Architektur und das vielfältige Angebot der Stadt. Vom inhaltlichen Konzept über die Organisation bis zur Durchführung vor Ort liegt die Verantwortung beim JugendService des Landes Oberösterreich.

    Ein beispielhafter Tagesablauf beginnt um 08:30 Uhr mit der Abholung am Hauptbahnhof, umfasst Stadtführungen mit historischen und politischen Schwerpunkten, Besuche bei Partnerinstitutionen sowie thematische Vertiefungen und endet gegen 17:00 Uhr mit der Rückfahrt (bzw. Übernachtung bei zweitägigen Varianten). Die Anmeldung erfolgt über das Online-Buchungssystem auf www.jugendservice.at/linz-aktion; umfangreiches Informationsmaterial steht Lehrkräften und Erziehungsberechtigten digital zur Verfügung. Die hohe Nachfrage zeigt sich auch darin, dass im Jubiläumsjahr 2026 über 200 Buchungen innerhalb weniger Minuten eingingen.

    Zugänglichkeit und Unterstützung
    Das Land Oberösterreich fördert die Linz-Aktion umfassend, um allen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Die 4youCard.Junior bietet zusätzliche finanzielle Ermäßigungen und sorgt dafür, dass das Angebot für Familien leistbar und niederschwellig bleibt.

    NEU im Jubiläumsjahr: freiZeit-Tour
    Zum 70-jährigen Bestehen wurde die freiZeit-Tour eingeführt. Dieses flexible Format ermöglicht Schulklassen eine eigenständige Erkundung der Innenstadt mit Stadtplan, Audioguides und interaktiver 360-Grad-Tour. Das Konzept fördert selbstbestimmtes Lernen, Medienkompetenz sowie umweltbewusstes Entdecken und schafft die Grundlage für spätere Besuche gemeinsam mit der Familie.

    Vielfältige Programmpunkte und Touren
    Zu den regelmäßig vertretenen Partnern und Stationen zählen u. a. Ars Electronica Center (Deep Space), Botanischer Garten, Grottenbahn und Basilika am Pöstlingberg, Johannes Kepler Universität (Zirkus des Wissens), Jugendgästehaus, JugendService Campus, Landhaus, Landesfeuerwehrkommando, Mariendom (Taschenlampenführung), MS Sissi (Donau-Schifffahrt), Musiktheater Linz, Raiffeisen Arena (LASK), Schlossmuseum, Theater des Kindes und voestalpine Stahlwelt.

    Die konkreten Touren variieren je nach Wochentag: Eintägige Programme finden montags, mittwochs und freitags statt, zweitägige von Montag bis Dienstag bis Donnerstag bis Freitag. Jede Tour kombiniert unterschiedliche Schwerpunkte aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Sport und Technik.

    Aus der Perspektive einer langjährigen Guide
    Eva Hofer begleitete 27 Jahre lang Gruppen als Linz-Guide, davon 18 Jahre im Rahmen der Linz-Aktion. Sie betont die nachhaltige Wirkung des Programms: Früher beeindruckte bereits die urbane Umgebung viele Kinder stark; heute stehen technologische und mediale Erlebnisse im Vordergrund – vom Wandel der „Stahlstadt“ zur „City of Media Arts“. Besonders prägend seien Momente gewesen, in denen Kinder im Landhaussitzungssaal am Rednerpult standen und ihre Ideen äußerten. „Genau darin liegt die Stärke: Kinder erhalten einen ersten, vielseitigen Zugang zur Landeshauptstadt – kulturell, politisch und industriell.“

    Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten: www.jugendservice.at/linz-aktion

    Previous Post

    Studienplätze an Linzer Med-Uni: Frauen-Überschuss!

    Next Post

    Sie fährt und fährt und fährt… seit 128 Jahren!

    Next Post
    Beliebter denn je: die Pöstlingbergbahn.

    Sie fährt und fährt und fährt... seit 128 Jahren!

    • Meistgelesen
    • Comments
    • Neueste

    Wer will mich?

    1. Juni 2026

    Viel zu viele Supermärkte: Braucht es das PRO Kaufland wirklich?

    8. Juni 2026

    Wettbüros? Da kann man halt nichts machen // Die Woche in Linz #08

    6. Juni 2026

    Rumoren bei NEOS Linz!

    3. Juni 2026

    voestalpine trotzt Krise: Gewinn steigt um 138 Prozent

    Noch vor Ferienstart zum Sommerjob: Rund 640 Ferialstellen in Oberösterreich warten auf Bewerber

    Viel zu viele Supermärkte: Braucht es das PRO Kaufland wirklich?

    Screenshot

    Das letzte Linzer Tauschgeschäft hat zugesperrt

    Problemfall Südliche Landstraße

    9. Juni 2026

    voestalpine trotzt Krise: Gewinn steigt um 138 Prozent

    8. Juni 2026

    Noch vor Ferienstart zum Sommerjob: Rund 640 Ferialstellen in Oberösterreich warten auf Bewerber

    8. Juni 2026
    Screenshot

    Das letzte Linzer Tauschgeschäft hat zugesperrt

    8. Juni 2026

    LINZA auf Facebook

    Loading...

    Schlagwörter

    altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

    Kontakt

    Am Alten Feldweg 4
    4040 Linz
    Österreich
    holzleitner(at)linza.at

    Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

    Neueste Beiträge

    • Problemfall Südliche Landstraße
    • voestalpine trotzt Krise: Gewinn steigt um 138 Prozent
    • Noch vor Ferienstart zum Sommerjob: Rund 640 Ferialstellen in Oberösterreich warten auf Bewerber

    Nach Kategorie durchsuchen

    • Allgemein
    • Events
    • Freizeit
    • Galerie
    • Klima
    • Kultur
    • Land
    • Linz
    • LINZAgschichten
    • Meinung
    • Politik
    • Sport
    • Umfrage
    • Unterwegs
    • verQUERt I Satire
    • Wels
    • Downloadbereich
    • Datenschutz
    • Impressum
    • Kontakt

    © 2025 wilson holz I Wilhelm

    No Result
    View All Result
    • Home
    • Linz
    • Land
    • Politik
    • Sport
    • Freizeit
    • Meinung
    • Unterwegs
    • Events
    • Galerie
    • ePaper
    • Umfrage der Woche

    © 2025 wilson holz I Wilhelm