Linz hat klasse Freibäder, aber auch hier schlägt der Preishammer zu: Für heuer wurde der Eintrittspreis in Parka & Co. auf 5,60 Euro erhöht. Im Landeshauptstädte-Vergleich bleiben die Linzer Bäder aber vergleichsweise günstig: Nur in Eisenstadt plantscht man billiger.
Vor fünf Jahren lag der Freibad-Eintrittspreis noch bei 4,50 – macht ein Plus von 24,4 Prozent seit 2021. Inkludiert man jedoch die offizielle Teuerung seit 2021, wären 6,10 Euro fällig – und damit um fast 50 Cent höher als der für 2026 festgelegte Preis von 5,60 Euro.
Linz liegt im österreichweiten Ranking immer noch sehr gut – und hat im Landeshauptstädtevergleich auch das dichteste Netz an Bädern. Im kommunistisch regierten Graz schwimmt man heuer um üppige 8,70 Euro, im roten Wien sind 8,10 fällig. Ebenfalls teurer: die Bade-Tageskarte in der Stadt Innsbruck mit 6,60 Euro und Salzburg (6,20 Euro). Im (blauen) Wels zahlt man im Welldorado-Freibad für das Tagesticket heuer 6 Euro.
Bäder-Tarife 2026 Landeshauptstädte im Vergleich (Tageskarten):
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- Graz 8,70 Euro
- Wien 8,10 Euro
- St. Pölten 7,40 Euro
- Bregenz 7,10 Euro (Strandbad)
- Klagenfurt 6,90 Euro (Strandbad)
- Innsbruck 6,60 Euro
- Salzburg 6,20 Euro
- Linz 5,60 Euro
- Eisenstadt 4,90 Euro
Ebenfalls positiv: In Linz ist von Bäderschließungen keine Rede, während viele oö. Gemeinden wegen leerer Kassen ihre Bäder immer öfters geschlossen halten müssen. Das erhöht freilich auch den Besucherdruck auf die Linzer Bäder.
Am Geldbörselschonendsten (und wohl auch am schönsten) ist es aber ohnehin an den kostenlosen Naturbadeplätzen an der Donau, der Traun oder den beiden Linzer Badeseen. Gut Plantsch!















