Wird jetzt alles gut? Die Verkleinerung der Hundefreilaufzone im Wasserwald Linz 2024 sorgte für heftige Kritik an der Linzer Stadtpolitik, weil nach einer Verlegung der Fläche samt Verkleinerung auf jegliche Infrastruktur wie Wasserstellen oder Sitzgelegenheiten vergessen wurde. Im Rahmen einer Begehung haben 20 Hundefreunde Vorschläge zur Verbesserung der Missstände erarbeitet. Jetzt ist die Stadtpolitik am Zug: „Wird gehandelt oder weiter vertröstet?“ fragt der Linzer „Tierpfarrer“ Franz Zeiger, der den Anstoß zu den nötigen Verbesserungen gab.
Rückblick: Die Fläche, auf der Hunde frei laufen dürfen, wurde im Wasserwald 2024 reduziert und gleichzeitig in Randbereiche verlagert. Dabei vergaß man bei der ‚Delogierung‘ auf ein Mindestmaß an Infrastruktur am neuen Standort – etwa Sitzbänke oder eine gerade in der warmen Jahreszeit so wichtige Wasserstelle. Doch das soll sich nun ändern: Der Linzer ‚Tierpapst‘ und Spallerhofer Pfarrer Franz Zeiger hat nach vielen Beschwerden nun das Heft in die Hand genommen und will Verbesserungen erreichen.
„Hoffentlich lassen sich einige der Maßnahmen noch vor dem Sommer in Angriff nehmen. Die rund 7.000 Linzer Hundebesitzer, die jährlich über 350.000 Euro Hundeabgabe in die Stadtkassen spülen, würden das echt „Wau“ finden.“
Um die Wünsche der Hundefreunde optimal umsetzen zu können, gab es nach einem öffentlichen Aufruf eine gemeinsame Begehung, bei der viele Ideen und Vorschläge gesammelt wurden. Konkret geht es um mehrere schattige Sitzgelegenheiten in der Freilaufzone – und natürlich auch um eine Wasserstelle, die gerade in der warmen Jahreszeit dringend nötig ist.

Weiters angeregt wurde, an der Ostseite der Freilaufzone einen Zaun zu errichten, um einen besseren Schutz vor der Raserzone der Straße „Am langen Zaun“ zu gewährleisten. Auch ein öffentliches WC fehlt im östlichen Bereich des Wasserwaldes. Franz Zeiger: „Wir lassen der Stadtpolitik in den kommenden Tagen eine Zusammenfassung der Ideen und Vorschläge zukommen. Hoffentlich lassen sich einige der Maßnahmen noch vor dem Sommer in Angriff nehmen. Die rund 7.000 Linzer Hundebesitzer, die jährlich über 350.000 Euro in die Stadtkassen spülen, würden das echt „Wau“ finden.“















