Seit 2017 verfolgt das Land OÖ mit dem Ausbau von Wohnplätzen für Menschen mit Behinderungen eine klare Strategie. Gemeinsam mit der Landeshauptstadt Linz werden nun weitere 15 solcher Wohnplätze geschaffen.
Da auch Menschen mit Behinderungen zunehmend älter werden, steigen auch hier die Anforderung an Betreuung und Pflege. Das aktuelle Ausbauprogramm trägt dieser Entwicklung gezielt Rechnung und setzt verstärkt auf integrative Wohnformen in Alten- und Pflegeheimen. Seitens des Sozialressorts stehen für die Umsetzung des aktuellen Ausbaupgrogramms 2026/27 rund 3,2 Millionen Euro zur Verfügung.
Mit dem Ausbauprogramm wurden seit 2015 insgesamt 800 neue Wohnplätze mit diesen Anforderungen geschaffen, weitere 200 werden bis Ende 2027 realisiert. In Linz werden es nach dem Ausbau 42 Plätze sein. „Ein wichtiges und positives Thema“ nennt Landesrat Christian Dörfel den Ausbau integrativer Wohnplätze für Menschen mit Behinderung“, er lobt dabei Linz ausdrücklich als „soziale Musterstadt“.
„Als wirtschaftlich starkes Bundesland haben wir eine besondere soziale Verantwortung. Mit dem Ausbauprogramm von Wohnplätzen für Menschen mit Behinderungen kommen wir dieser Verantwortung nach. Mit den integrativen Wohnplätzen in Alten- und Pflegeheimen setzen wir den nächsten Schritt im Bereich Wohnen und Inklusion.“
Sozial-Landesrat Dr. Christian Dörfel
Die 15 neuen integrativen Wohnplätze in Linz richten sich an ältere Menschen mit Behinderungen und hohem Pflegebedarf, bei denen eine Betreuung und Pflege rund um die Uhr erforderlich ist. Bis spätestens Dezember 2027 sollen alle 15 Plätze belegt und damit insgesamt bis zu 42 Betroffene in den Linzer Alten- und Pflegeheimen versorgt werden. Unser Bundesland bleibt auch in diesem Bereich ein soziales Musterland: In Summe werden in OÖ 668 Millionen Euro für die Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung aufgewendet.
„Entscheidend ist, dass diese Plätze Linzerinnen und Linzern mit Behinderung zugutekommen – und damit auch Angehörige durch kurze Wege entlastet werden. Das zeigt: Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen Stadt, Land und Trägern bringt konkrete Verbesserungen für die Menschen.“
Vizebürgermeisterin der Stadt Linz Karin Leitner













