Maximal bis zu 5,8 Millionen Liter Wasser pro Tag darf zur Kühlung des Google-Rechenzentrums bei Kronstorf. verwendet werden. Das Wasser wird aus Grundwasserbrunnen nahe der Enns abgepumpt. Offizielle Meldungen der Gemeinde Hargelsberg – nur 2 Kilometer Luftlinie vom Rechenzentrum entfernt – zeigen die dramatische Lage rund um den Grundwasserstand. Auch der Stromverbrauch steht und er Kritik: Im Vollausbau wird das Rechenzentrum vvierlam so viel Strom benötige wie die Landeshauptstadt Linz.
Bewohner werden aufgerufen, Wasser zu sparen, wo es nur geht. Bleibt die Frage: Wie wird sich die Entnahme von 5.800 Kubikmetenr Grundwasser pro Tag auf den ohnehin schon belasteten Wasserhaushalt auswirken? 5,8 Millionen Liter pro Tag entsprechen etwa dem täglichen Wasserverbrauch von rund 40.000 Menschen – das ist mehr als doppelt so viel, wie in Enns, Kronstorf und Hargelsberg zusammen leben (ca. 18.000 Einwohner).
Laut wasserrechtlicher Bewilligung darf das eingeleitete Wasser maximal 30 °C warm sein. Nach Angaben der Behörden soll die Erwärmung der Enns selbst bei maximaler Auslastung unter den zulässigen Grenzwerten bleiben. Dennoch mehrt sich die Kritik, dass die Auswirkungen auf die Gewässerökologie nicht ausreichend untersucht wurde.
Der Wasserbedarf zählt – neben dem hohen Stromverbrauch – zu den zentralen Kritikpunkten am Projekt. Bereits die erste Ausbaustufe des Google-Rechenzentrums könnte mehr Strom verbrauchen als der gesamte Stromabsatz der LINZ AG. Der Verbrauch läge rund 23 % höher. Im Vollausbau würde das Rechenzentrum mit 4,4 TWh etwa viermal so viel Strom benötigen wie der heutige Stromabsatz der LINZ AG.














