• 🔥 Jetzt brennen auch nur rund 40 Kilometer von Linz entfernt die Wälder!
Die anhaltende Hitze und Trockenheit zeigen immer dramatischere Folgen: Bei Schedlberg in Tragwein, nur etwa 40 Kilometer von Linz entfernt, standen Wiesen und Wald in Flammen.
🚒 Rund 250 Feuerwehrleute aus 19 Feuerwehren, der Polizeihubschrauber vom Flughafen Linz und zahlreiche Landwirte kämpften gemeinsam gegen das Feuer. Besonders beeindruckend: 30 Güllefässer lieferten zusätzlich riesige Mengen Löschwasser – teils sogar aus privaten Pools.
🙏 Ein großes Dankeschön an alle Einsatzkräfte und die freiwilligen Helfer!

Fotos: FF Pregartsdorf
Sonntag, August 2, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

Wo alles beginnt: Am Donauursprung

Wanderung zur Donauquelle

2. August 2026
in Freizeit, Linz
0
SHARES
1.3k
VIEWS
Share on Facebook

Mit über 2.800 Kilometern ist die Donau die Lebensader von zehn Staaten. LINZA-CR Wilhelm Holzleitner reiste zum Donau-Ursprung über 700 Flusskilometer westlich von Linz, wo in einer kleinen, gefassten Quelle im Schwarzwald alles beginnt.

Um die 250 Meter breit ist die Donau auf Höhe der Landeshauptstadt Linz, dabei hat sie hier erst etwas mehr als 700 ihrer über 2.800 Kilometer langen Fließstrecke hinter sich gebracht. Die Reise quer durch Europa beginnt für die Donau im wunderschönen Schwarzwald in unmittelbarer Nähe des höchsten deutschen Gipfels fernab der Alpen, dem Feldberg (1.493m).

Schlögener Schlinge im Kleinformat: Der junge Fluss fließt nicht nur in Oberösterreich teilweise „rückwärts“, sondern auch wenige Kilometer nach dem Ursprung. (Foto: Holzleitner)

Wobei: Am Ursprung, dort wo alles beginnt, ist es noch gar nicht die Donau: Die Quelle des Hauptquellflusses, der Breg, entspringt auf 1.078 Metern Seehöhe im Schwarzwald, einer Gegend, die viel mit dem Mühlviertel gemeinsam hat: dicht bewaldete, sanfte Kuppen mit endlosen Wäldern. Nur knapp hundert Meter entfernt befindet sich die Wasserscheide Donau/Rhein. Eine knappe Sache also und die Donau wäre zur Nordsee statt ins Schwarze Meer geflossen.

Die Bregquelle im Schwarzwald als mündungsfernste Quelle gilt als offizieller Donauurspung. (Foto: Holzleitner)

Brigach & Breg bringen die Donau zuweg
Nach 46 Kilometern Fließstrecke vereinigt sich die wasserreichere Breg in Donaueschingen mit der etwas kleineren Brigach und firmiert ab hier als Donau. Im Schlosspark von Donaueschingen befindet sich eine weitere „Donauquelle“. Das wundervoll gefasste Rondeau beinhaltet eine Karstquelle mit einer Schüttung von 400 bis 1.000 Litern pro  Sekunde, das Wasser fließt hier über einen liebevoll gestalteten kleinen Donautempel in die Breg.

Ab dem Städtchen Donaueschingen werden die Brigach und die etwas größere Breg zur Donau. (Foto: Holzleitner)

Die Donau verschwindet
Leicht hat es die junge Donau auf ihren ersten Flusskilometern nicht: Etwa 25 Kilometer nach dem Zusammenfluss von Brigach und Breg verschwindet die Donau für bis zu 160 Tage im Jahr komplett im Erdboden: Bei der „Donauversinkung“ genannten Naturlaune  taucht das Wasser in Strudeln und Felsspalten in den Untergrund ab. Zurück bleibt ein leeres Schotterbett, das sich erst nach und nach wieder durch Zuflüsse füllt. Das verschwundene Wasser überwindet unterirdisch die Europäische Hauptwasserscheide und kommt im sog. „Aachtopf“ als Quelle wieder zu Tage, wo sie als „Radolfzeller Aach“ über den Bodensee und den Rhein in die Nordsee fließt.

Die Karstaufstoßquelle in Donaueschingen ist seit dem Besuch des römischen Feldherren Tiberius im Jahre 15 v. Chr. als „historische Donauquelle“ anerkannt. (Foto: Holzleitner) 

Linz an der Iller? Oder Linz am Rhein?
Welche Kraft die Donau besitzt, beweist sie auch mit der Vehemenz, wie sie sich gegen die vielen, teils größeren Zuflüsse behauptet. Bei Neu-Ulm etwa vereint sie sich mit der 147 Kilometer langen Iller, die dort um gut ein Drittel mehr Wasser führt als die Donau, eigentlich müsste es somit also „Linz an der Iller“ heißen. Bei Passau mündet der große Strom in den Inn (oder umgekehrt), der von der Wasserführung her ebenfalls die Donau übertrumpft. An der Mündung in Passau treffen im Mittel 738 Kubikmeter Inn-Wasser pro Sekunde auf nur 690 Kubikmeter Donauwasser.

Bereits drei Kilometer nach der Ursprungsquelle weist die spätere Donau eine beachtliche Größe auf. (Foto: Holzleitner)

Dass es dennoch nicht „Linz am Inn“ heißt, liegt daran, dass die Donau an sieben Monaten im Jahr (Oktober bis April) mehr Wasser führt und die Donau beim Zusammentreffen eine längere Fließstrecke hinter sich gebracht hat. Der Name Donau hat auch wohl historisch mehr Gewicht, leitet er sich doch  vom römischen Flussgott Dānuvius ab („Inn“ stammt von den keltischen Wörtern en bzw. enios ab, was „Wasser“ bedeutet). Davor könnte auch das keltische „Danu“ – eine Gottheit in der keltischen Mythologie – mitgespielt haben.

Auf den ersten Kilometern gleicht die Donau einem Wildbach – inklusive Donauforellen. Auch in der Linzer Donau werden übrigens immer wieder Forellen gefangen. (Foto: Holzleitner)

In der Antike wurde die Donau dann zur „Ister“ – ein großer Linzer Ruderverein heißt heute noch so. Im früheren keltischen Siedlungsgebiet leiten sich davon eine Reihe von weiteren Fluss-Namen ab – etwa die Isar in Bayern, die Ijssel in den Niederlanden, die Isel in Tirol oder die Isere in Frankreich.

Die Donau – eine saubere Sache
Eines hat die Donau bis heute und trotz ihrer langen  Flussstrecke vom Ursprung bis nach Linz nicht eingebüßt – oder besser gesagt wieder zurückgewonnen: ihre hervorragende Wasserqualität. Das Land OÖ untersucht die Wasserqualität der heimischen Badegewässer regelmäßig. Ergebnis für die Donau: Es gibt regelmäßig den blauen Punkt. Der Fluss hatte zuletzt in Bezug auf die bakteriologische Belastung sogar eine bessere Wasserqualität als der Attersee bei Nußdorf. Das war aber nicht immer so: Bis Ende der 1970er-Jahre flossen nicht nur die Linzer Abwässer großteils ungeklärt in die Donau, das Wasser glich auf vielen Abschnitten einer ekelhaften, braunen Brühe. 

 

Previous Post

Grundwasser-Alarm rund um das Google-Rechenzentrum

Next Post

Vom Aussterben zur Rückkehr: Die erstaunliche Geschichte des Bibers im Linzer Donauarm

Next Post

Vom Aussterben zur Rückkehr: Die erstaunliche Geschichte des Bibers im Linzer Donauarm

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

Bereits 59 Gastro-Betriebe: Die Plus City wird zur „Gastro City“

29. Juli 2026

PRO frisst LENTIA: Kannibalisieren sich die beiden großen Urfahraner Shoppingzentren?

27. Juli 2026
Screenshot

Gute Nacht Linz? Kein Projekt ohne Anrainerbeschwerden…

28. Juli 2026

Drei Hände in mir

20. Juli 2026

Vom Aussterben zur Rückkehr: Die erstaunliche Geschichte des Bibers im Linzer Donauarm

Grundwasser-Alarm rund um das Google-Rechenzentrum

Screenshot

Ehemaliger Taubenmarktbrunnen, der „nicht im Freien betreibbar“ war, steht jetzt wieder im Freien

Bereits 59 Gastro-Betriebe: Die Plus City wird zur „Gastro City“

Vom Aussterben zur Rückkehr: Die erstaunliche Geschichte des Bibers im Linzer Donauarm

2. August 2026

Wo alles beginnt: Am Donauursprung

2. August 2026

Grundwasser-Alarm rund um das Google-Rechenzentrum

1. August 2026

Kommt jetzt (endlich) ein Rauchverbot auf Linzer Kinderspielplätzen?

31. Juli 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Vom Aussterben zur Rückkehr: Die erstaunliche Geschichte des Bibers im Linzer Donauarm
  • Wo alles beginnt: Am Donauursprung
  • Grundwasser-Alarm rund um das Google-Rechenzentrum

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm