• Kritik an NEOS OÖ: Selbstbedienungsladen oder Partei? 💸
Eine Ray-Ban-Rechnung  um über 400 Euro, Haubenlokal-Bewirtungen um bis zu 700 Euro, jede Menge Linzer Hotelrechnungen teils über 3.000 Euro, Besuche der Staatsoper in Wien und anderer Konzerte – und dazu unzählige Billa-, Spar-, Foodora- und  Parkgaragen-Rechnungen: Wer sich durch die öffentlich zugängliche NEOS-Transparenzdatenbank bei den Ausgaben wühlt, kommt aus dem Staunen kaum heraus.

Dazu kommen zahllose, ständig wiederkehrende Kleinbeträge bei  MediaMarkt, dm, Billa, Spar, Tedi, Bäckereien und Gastronomiebetrieben. Auch Essenslieferdienste scheinen immer wiederkehrend auf. Es entsteht hier der Eindruck, dass jedes Sekretärinnen-Frühstückskipferl, Jause oder Mittagessen aus Parteifördergeldern bezahlt wurde.

Dabei fließen ordentlich öffentliche Fördergelder: NEOS OÖ kassiert jährlich Hunderttausende Euro, auch die kleine Linzer Zwei-Mann-Fraktion erhält knapp 80.000 Euro pro Jahr.

Das eigentliche Problem: NEOS verspricht „volle Transparenz“, bei vielen Buchungen erfährt man aber kaum mehr als Empfänger, Betrag und Schlagwörter wie „Spesen“, „Bewirtung“ oder „Beratung“. Offenlegen ist eben noch lange nicht erklären. Und was haben Ray-Ban-Brillen, Staatsoper oder die unzähligen Jausen-Einkäufe mit politischer Arbeit zu tun? Wir haben uns durch den pinken Kassabon-Dschungel gearbeitet. 👇
www.linza.at/neostransparenz/
Dienstag, August 18, 2026
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70 Euro für vier Blicke: Bracos Augen-Flatrate

Der Mann mit dem „gebenden Blick“ kommt

18. August 2026
in Events, Freizeit
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Am 18. September kommt Braco, der Mann mit dem „gebenden Blick“, wieder nach Marchtrenk bei Linz. Sein Erfolgsrezept ist bemerkenswert überschaubar: Braco steht auf der Bühne – und schaut. Die Besucher schauen zurück. Manche sagen, sein Blick heilt oder macht glücklich.

Zwischen 12 und 15 Uhr gibt’s vier Termine mit je rund zehn Minuten gegenseitigem Anschauen. Kostenpunkt: 20 Euro pro Termin, alle vier Blicke gibt’s im Paket um 70 Euro.

Ob der Blick tatsächlich etwas bewirkt, muss wohl jeder selbst beurteilen. Eines funktioniert jedenfalls ziemlich zuverlässig: der Blick aufs Geschäftskonto, denn der Kroate soll pro Nachmittag bis zu 7.000 Euro „erschauen“…

Er bringt jedenfalls den Frieden, sagen seine Anhänger: Eine besonders skurrile Geschichte besagt, dass an einem Tag im November 2012, an dem Braco in New York wirkte, kein einziges Gewaltverbrechen begangen worden sei – was mit seiner Anwesenheit in Verbindung gebracht wurde.

Foto: Braco

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