• 😂 „Niemand sagt URFIX!“
Monty Python hätte seine Freude gehabt: In ‚Das Leben des Brian‘ durfte man ‚Jehova’ nicht sagen – in Linz war es eine Zeit lang offenbar „Urfix“. Wie das?

Eine Privatperson hatte sich den Begriff als Wortmarke gesichert. Vizebürgermeister Martin Hajart machte dem Spuk ein Ende: Die Stadt meldete ‚Urfix’ selbst als Marke an und bekam nun vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) Recht.

🪨 Also liebe Linza: Ihr dürft wieder „URFIX“ sagen! Und wer es dreimal hintereinander ruft, wird nicht gesteinigt – sondern bekommt höchstens Durst auf ein Bier. 🍺😂

👉 www.linza.at/jetzt-darf-wieder-jeder-urfix-sagen/
Samstag, September 12, 2026
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Perseiden 2026: Das größte Sternschnuppen-Spektakel des Jahres steht bevor

10. August 2026
in Events, Freizeit, Linz, Unterwegs
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Wer unter Sternschnuppen träumen will, sollte sich die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag rot im Kalender anstreichen. Dann erreicht der Perseiden-Meteoritenschauer seinen Höhepunkt – und heuer könnten die Bedingungen kaum besser sein. Grund dafür ist neben dem wolkenlosen Himmel der Neumond, der für einen besonders dunklen Himmel sorgt. Es gibt am Mittwoch noch ein zweites großes Highlight: Kurz vor Sonnenuntergang eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen. In Linz werden dabei rund 90 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt – ein außergewöhnlich hoher Wert für eine partielle Finsternis.

Wann sind die meisten Sternschnuppen zu sehen?
Die ersten Sternschnuppen tauchen zwar bereits ab Einbruch der Dunkelheit auf, richtig spannend wird es aber nach Mitternacht. Die beste Beobachtungszeit liegt zwischen 0 Uhr und 4 Uhr morgens, wobei die höchste Aktivität meist in den Stunden vor der Morgendämmerung erreicht wird. Dann dreht sich die Erde direkt in den Meteorstrom hinein und deutlich mehr Sternschnuppen werden sichtbar.

Wie viele Sternschnuppen sind zu erwarten?
Unter idealen Bedingungen – also fernab von Städten und bei wolkenlosem Himmel – können 50 bis 100 Sternschnuppen pro Stunde beobachtet werden. In Städten oder bei leichtem Dunst fällt die Zahl entsprechend geringer aus. Besonders auffällig sind die Perseiden wegen ihrer hellen Leuchtspuren und gelegentlichen Feuerkugeln.

Wo sind sie am besten zu sehen?
Je dunkler der Himmel, desto besser. Empfehlenswert sind unverbaute Gebiete das Mühlviertel und höher gelegene Aussichtspunkte,  freie Felder oder Hügel fernab von Straßenbeleuchtung. In Linz bietet sich die von der Stadt abgelegene Seite des Pöstlingbergs – etwa die Wiese oberhalb vomGasthaus Freiseder – zum Sterndlschauen an.

Wohin muss man schauen?
Der Namensgeber der Perseiden ist das Sternbild Perseus, aus dessen Richtung die Sternschnuppen scheinbar kommen. Allerdings muss man nicht direkt dorthin blicken – die Meteore ziehen über den gesamten Himmel. Deshalb gilt: Am besten bequem auf eine Liege oder Decke legen und möglichst viel Himmel überblicken. Der Radiant (der scheinbare Ursprung der Perseiden) liegt im Nordosten im Sternbild Perseus. Gegen 22 Uhr steht der Radiant noch relativ tief über dem Nordost-Horizont, nach Mitternacht steigt er immer höher,wischen 2 und 4 Uhr früh steht er hoch im Nordosten bis Osten – dann sind die meisten Sternschnuppen zu sehen.

Extra-Bonus 2026: partielle Sonnenfinsternis!
Der 12. August bietet heuer gleich zwei astronomische Highlights: Kurz vor Sonnenuntergang ist in Österreich eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen. In Linz werden dabei rund 90 Prozent der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt – ein außergewöhnlich hoher Wert für eine partielle Finsternis. Sie beginnt gegen 19.22 Uhr, erreicht ihr Maximum um 20.14 Uhr und endet kurz nach 20.20 Uhr, wenn die Sonne bereits tief über dem westlichen Horizont steht. Für die Beobachtung ist unbedingt eine geeignete Sonnenfinsternis-Brille oder ein spezieller Sonnenfilter erforderlich – ein Blick mit bloßem Auge kann zu schweren Augenschäden führen.

 

 

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