• TICKETS GEWINNNNNEN: RONCALLI! 🎪🤡🎩
Manege frei für das größte Linzer Veranstaltungsspektakel bis zum Jahresende: Vom 13. November bis 6. Dezember gastiert sensationelle Circus-Theater Roncalli am Urfahraner Marktgelände. Und diesmal gibt es einen besonderen Anlass zu feiern: Roncalli wird 50 Jahre alt.  Statt einer nostalgischen Rückschau verspricht Gründer Bernhard Paul eine Jubiläumsshow, die Vergangenheit und Zukunft verbindet. 

👉  Naaaa? Lust auf den wahrscheinlich schönsten Zirkus der Welt? Wir haben für unsere Leser & Freunde 10x 2 Tickets der Kategorie A für die Abendvorstellung am 27. November reserviert. Beitrag liken, teilen oder posten und Sie sind bei der Verlosung mit dabei!

Das Gewinnspiel läuft bis 29. Oktober 2026 und steht in einer Verbindung zu Facebook.
Dienstag, Oktober 27, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

Extremsommer 2026: Beeindruckende Zahlen

Verharmlosung, Sachlichkeit oder Weltuntergangsstimmung? Landesrat Kaineder setzt eher auf Letzeres

9. September 2026
in Freizeit, Klima, Linz
0
SHARES
84
VIEWS
Share on Facebook

44 Hitzetage in Linz, 39,6 Grad in Weyer, ausgetrocknete Bäche, Niedrigwasser und dann auch noch ein Tornado in Eferding: Wer die Klimabilanz des Sommers 2026 liest, könnte meinen, Oberösterreich stehe unmittelbar vor dem meteorologischen Weltuntergang. Keine Frage: Dieser Sommer war außergewöhnlich heiß und trocken. Und ja, Österreich wird nachweislich wärmer. Trotzdem sollte zwischen Klimawandel und Klimapanik noch Platz für eine nüchterne Einordnung bleiben.

Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) spricht angesichts des Sommers bereits vom „neuen Normalzustand“. Die Wissenschaft warne seit Jahrzehnten, nun würden wir die Folgen „mit eigenen Augen“ sehen: mehr Hitzetage, längere Trockenphasen und intensivere Unwetter.

Die Zahlen dazu sind tatsächlich bemerkenswert. Die Durchschnittstemperatur lag in Oberösterreich laut Klimabilanz um 2,8 Grad über dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020. Linz kam auf 44 Hitzetage und 20 Tropennächte, in Weyer wurden am 31. Juli 39,6 Grad gemessen. Dazu fehlte der Regen: Oberösterreichweit lag der Niederschlag 43 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Kleine Bäche trockneten teilweise aus, Traun und Donau führten Niedrigwasser.

Alles todbringender Klimawandel? So einfach ist es nicht.
Bei aller Dramatik braucht es eine notwendige Differenzierung. Klima ist nicht Wetter – und Wetter ist nicht automatisch Klima. Ein Rekordsommer kann Teil eines langfristigen Trends sein, aber ein einzelnes Wetterereignis ist noch kein Beweis für dessen Ursache.

Bestes Beispiel ist der Tornado von Eferding. Spektakuläre Bilder eines Tornados mitten in Oberösterreich passen perfekt in die Erzählung eines immer extremeren Klimas. Nur: Tornados hat es in Österreich schon lange vor der aktuellen Klimadebatte gegeben. Ob der Klimawandel Häufigkeit und Stärke solcher kleinräumigen Ereignisse tatsächlich erhöht, lässt sich nicht mit einem einzigen Wirbelsturm beantworten. Dasselbe gilt für Starkregen, Hochwasser oder Dürreperioden. Nicht jedes Unwetter trägt automatisch das Etikett „Klimawandel“.

Auch Klimapolitik muss sich Fragen nach Wirksamkeit, Kosten und Verhältnismäßigkeit gefallen lassen.

Der Trend ist auch ohne Alarmismus deutlich genug
Dabei braucht es die dramatische Verpackung eigentlich gar nicht. Die langfristigen Temperaturreihen sprechen eine klare Sprache: Österreich ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich wärmer geworden. Heiße Sommer werden wahrscheinlicher, Hitzeperioden intensiver und höhere Temperaturen verstärken die Verdunstung.

Das sind starke Argumente für vernünftige Anpassungsmaßnahmen. Bäume und Schattenplätze in Städten, weniger unnötige Bodenversiegelung, Hochwasserschutz oder die Renaturierung von Gewässern können sinnvoll sein – ganz unabhängig davon, ob man politisch Grün, Blau, Schwarz oder Rot wählt. Was daraus aber nicht zwangsläufig folgt, ist ein Freibrief für jede Klimaschutzmaßnahme, jedes Verbot oder jede zusätzliche Belastung. Auch Klimapolitik muss sich Fragen nach Wirksamkeit, Kosten und Verhältnismäßigkeit gefallen lassen.

600 „Hitzetote“ – auch hier genau hinschauen
Besonders sensibel wird es bei Zahlen zu angeblichen Hitzetoten. Für Juni und Juli werden österreichweit mehr als 600 hitzeassoziierte Todesfälle geschätzt. Das bedeutet allerdings nicht, dass bei 600 Menschen auf dem Totenschein „Hitze“ als eindeutige Todesursache steht. Solche Zahlen beruhen auf statistischen Modellen zur Übersterblichkeit und müssen auch als solche kommuniziert werden. Gerade bei emotionalen Themen ist diese Unterscheidung wichtig.

Klimawandel ernst nehmen? Unbedingt. Städte an Hitze anpassen? Natürlich. Ressourcen vernünftig schützen? Ebenfalls. Aber zwischen Verharmlosung und Weltuntergangsstimmung gibt es noch etwas, das in der Klimadebatte manchmal zu kurz kommt: Sachlichkeit und Abwägen von Maßnahmen, die auch Anpassen beinhalten, denn verschwinden wird der Klimawandel nicht so schnell.

Previous Post

Oberösterreich forscht für die Wälder von morgen

Next Post

Haimbuchner nimmt 2027 ins Visier: „Stärkste Kraft – das ist unser Ziel“

Next Post

Haimbuchner nimmt 2027 ins Visier: „Stärkste Kraft – das ist unser Ziel“

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

A26-Gegner fordert Baustopp: „Genug ist genug!“

25. Oktober 2026
Screenshot

Traun bei Ebelsberg: Zurück zum Ursprung!

25. Oktober 2026

29 Kilometer Straßenbahn zum Preis von einem Kilometer Westring

23. Oktober 2026
Screenshot

Fast zwei Kilometer Umweg zum Hauptbahnhof – obwohl der Tunnel schon da ist

7. September 2026

RONCALLI ist zurück in Linz!

Eine Million für Bürgerideen – warum nicht auch in Linz?

A26-Gegner fordert Baustopp: „Genug ist genug!“

Screenshot

Traun bei Ebelsberg: Zurück zum Ursprung!

RONCALLI ist zurück in Linz!

27. Oktober 2026

Eine Million für Bürgerideen – warum nicht auch in Linz?

26. Oktober 2026

Mariengrotte am Pöstlingberg: Wo man Allerheiligen ganz nah ist

26. Oktober 2026

Barbara-Friedhof: Mehr Linzer unter als über der Erd‘

26. Oktober 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • RONCALLI ist zurück in Linz!
  • Eine Million für Bürgerideen – warum nicht auch in Linz?
  • Mariengrotte am Pöstlingberg: Wo man Allerheiligen ganz nah ist

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm