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    Buchneuerscheinung: „Linz unter dem Hakenkreuz“ – von der Führerstadt zur Trümmerstadt

    6. Dezember 2024
    in Freizeit
    Linz zur Zeit des Einmarsches durch Hitlerdeutschland 1938 – damals noch ohne die beiden Finanzgebäude Ost und West im Hintergrund

    Linz zur Zeit des Einmarsches durch Hitlerdeutschland 1938 – damals noch ohne die beiden Finanzgebäude Ost und West im Hintergrund

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    Als fünften Teil der Reihe „LINZ-Zeitgeschichte“ präsentiert der Lentia-Verlag einen bildgewaltigen Blick auf das dunkelste Kapitel der Stadtgeschichte: „Linz unter dem Hakenkreuz – Vision und Realität 1938-1945“ spannt seinen zeitlichen Bogen vom Einmarsch der Deutschen Truppen bis zum Zusammenbruch und beleuchtet dabei – genau 70 Jahre nach Kriegsende – eine Entwicklung, die großspurig als „Führerstadt“ begann, aber als Trümmerstadt endete…

    Erst seit wenigen Jahren ist die Zeitgeschichte auch ein intensives Forschungsfeld der Fotohistoriker, die die politische und die Alltagsgeschichte über das zeitgenössische Bildmaterial auswerten und dadurch neue Erkenntnisse zutage fördern. Der Lentia Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieser Form der eindringlichen Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte in Linz Rechnung zu tragen und mit einmaligen, bisher unbekannten Fotodokumenten Akzente zu setzen.

    Linz 1939: Parallel zur bestehenden alten Brücke entstehen die Pfeiler der Nibelungenbrücke.
    Linz 1939: Parallel zur bestehenden alten Brücke entstehen die Pfeiler der
    Nibelungenbrücke.

    Immer noch sichtbare Spuren aus der Nazizeit
    Wenn man heute mit wachsamem Auge durch die Straßen von Linz geht, erkennt man die stillen Zeugen der Zeit des Nationalsozialismus, die sowohl Stadt als auch Bevölkerung nachhaltig veränderte und bis heute nachwirkt: Die Nibelungenbrücke als „Paradeobjekt“ der geplanten Neugestaltung der Stadt Linz, das Werksgelände der voestalpine, ehemals als „Hermann-Göring-Werke“ eines der größten Rüstungsunternehmen in der „Ostmark“, und zu guter Letzt die umgangssprachlich als „Hitlerbauten“ bezeichneten Wohnblöcke, die bis heute das Stadtbild prägen.

    Ein ungeschminkter Rückblick
    Die LeserInnen erwartet ein 248 Seiten umfassender historischer Überblick, unterstützt von sorgfältig ausgewählten und hier erstmals veröffentlichten Fotografien in gewohnt hervorragender Qualität – Bildern, die nicht nur die Propaganda-Maschinerie, die zahlreichen Kundgebungen und Aufmärsche dieser Zeit, sondern insbesondere das reale Alltagsleben in der Stadt Linz, vom begeisterten Empfang Hitlers am 12. März 1938 bis hin zur Phase der alliierten Luftangriffe und dem Kriegsende zeigen. Im Vordergrund steht dabei die möglichst objektive Darstellung der Visionen und Realitäten, die die Entwicklung der Stadt Linz von 1938 bis 1945 prägten.

    13. März 1938: Im offenen Fahrzeug lässt sich Adolf Hitler über die Landstraße chauffieren und von der Bevölkerung frenetisch feiern.
    13. März 1938: Im offenen Fahrzeug lässt sich Adolf Hitler über die Landstraße chauffieren und von der Bevölkerung frenetisch feiern.

    Linz als „Führerstadt“ mit bis zu 300.000 Einwohnern
    Die Pläne Adolf Hitlers beinhalteten den Ausbau seiner „Patenstadt“, die 1938 in den Reigen der „Führerstädte“ aufgenommen wurde, zu einer Kultur- und Industriemetropole mit bis zu 300.000 Einwohnern, deren Stadtgebiet sich schon bald auf zahlreiche umliegende Gemeinden ausgedehnt hätte. Tatsächlich konnten nur wenige Bauwerke der geplanten Donauverbauung, jedoch eine erhebliche Anzahl an Wohnbauten und mit den Hermann-Göring- und den Stickstoffwerken spätere Leitbetriebe der oberösterreichischen Wirtschaft verwirklicht werden. Ein Heer aus ZwangsarbeiterInnen musste unter unmenschlichen Bedingungen Industrieanlagen, Wohn-, Kultur- und Prachtbauten auf- und ausbauen und in den Betrieben zum Kriegsdienst eingezogene Arbeitskräfte ersetzen. Die Kontrolle über die Gesellschaft und insbesondere über diese Menschen übernahm ein umfangreicher Machtapparat, der frühere Vertreter jeglicher politischer Couleur in sich vereinte.

    Zäher „Entnazifizierungsprozess“
    Lange tat man sich schwer, offen über die Zeit des Nationalsozialismus und ihre Opfer zu sprechen. Zu groß war die Angst der Täter, „Mitläufer“ und Nutznießer des Regimes, nachträglich für ihre Verbrechen belangt zu werden. Die inkonsequente „Entnazifierung“ und die spätere Generalamnestie der österreichischen Regierung für die Mitglieder der NSDAP ermöglichte es vielen ehemaligen Nationalsozialisten, im öffentlichen Leben rasch wieder Fuß zu fassen. Die Präsenz dieser alten Ordnung machte sich auch in der Diskussion um die Entschädigung der Opfer des NS-Regimes bemerkbar.

    Hitler-Linz-770x430In den letzten Jahren setzte hier ein Umdenken ein. Zahlreiche Publikationen und Ausstellungsprojekte verdeutlichen den wichtigen Stellenwert, den das Gedenken und das gemeinsame Erinnern an dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte auch 70 Jahre nach
    Ende des Zweiten Weltkriegs innehat. Das vorliegende Buch „Linz unter dem Hakenkreuz. Vision und Realität 1938–1945“ versteht sich als Teil dieser Entwicklung und ergänzt im Sinne einer ganzheitlichen Darstellung der Geschichte unserer Heimatstadt die Reihe „Linz–Zeitgeschichte“.

    Das neue, 248 Seiten umfassende Buch ist der 5. Band der Serie Linz-Zeitgeschichte und ist  im Buchhandel oder direkt beim Lentia-Verlag, unter www.lentia.at oder telefonisch (0732/320585) erhältlich. Preis: 39,-

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