• 😂 „Niemand sagt URFIX!“
Monty Python hätte seine Freude gehabt: In ‚Das Leben des Brian‘ durfte man ‚Jehova’ nicht sagen – in Linz war es eine Zeit lang offenbar „Urfix“. Wie das?

Eine Privatperson hatte sich den Begriff als Wortmarke gesichert. Vizebürgermeister Martin Hajart machte dem Spuk ein Ende: Die Stadt meldete ‚Urfix’ selbst als Marke an und bekam nun vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) Recht.

🪨 Also liebe Linza: Ihr dürft wieder „URFIX“ sagen! Und wer es dreimal hintereinander ruft, wird nicht gesteinigt – sondern bekommt höchstens Durst auf ein Bier. 🍺😂

👉 www.linza.at/jetzt-darf-wieder-jeder-urfix-sagen/
Samstag, September 12, 2026
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Ars Electronica 2026: Die Zukunft erobert die Linzer Innenstadt

Kunst, KI und Zukunftsfragen erobern fünf Tage lang die Linzer Innenstadt

1. September 2026
in Events, Kultur, Linz
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Was bedeutet es, in Zeiten von Künstlicher Intelligenz, humanoiden Robotern, Klimakrise und geopolitischen Umbrüchen Mensch zu sein? Genau dieser großen Frage widmet sich die Ars Electronica 2026. Von 9. bis 13. September verwandelt das weltweit renommierte Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft Linz wieder in einen internationalen Hotspot der Zukunft – und kehrt dabei nach Jahren in der POSTCITY und an der JKU mitten in die Innenstadt zurück.

„NEGOTIATING HUMANITY“ lautet das Motto der diesjährigen Ars Electronica. Dahinter steht die Frage, wie sich unser Bild vom Menschen angesichts rasanter technologischer und gesellschaftlicher Veränderungen verschiebt. Chatbots, KI-Agenten und humanoide Roboter spielen dabei ebenso eine Rolle wie Klimawandel, geopolitische Konflikte und die Frage, wer künftig überhaupt definiert, was menschlich ist. Das Festival bietet dazu fünf Tage lang Ausstellungen, Performances, Konzerte, Screenings, Symposien, Talks, Workshops und öffentliche Diskussionsformate.

„Geopolitische Spannungen, klimatische Veränderungen, Chatbots, KI-Agenten und humanoide Roboter – die Umbrüche unserer Zeit sind nicht mehr abstrakt. Sie sind uns nahekommen wie nie zuvor. Was das für unser Selbstverständnis als biologisches, soziales, kreatives und produktives Wesen bedeutet und wie wir uns darüber unterhalten können, ist Thema der diesjährigen Ars Electronica. Gemeinsam mit hunderten Künstlern, Wissenschaftlern, Unternehmern und Aktivisten beleuchtet und erprobt das weltgrößte Festival für Kunst, Technologie und Gesellschaft diesmal jenes demokratische Rüstzeug, das wir brauchen, um verhandlungs- und zukunftsfähig zu sein.“
Doris Lang-Mayerhofer, Kulturstadträtin

Die Ars Electronica kehrt in die City zurück
Die größte Neuerung ist heuer der Schauplatz. Nach den Jahren in der POSTCITY und drei Festival-Ausgaben an der Johannes Kepler Universität wird die Linzer Innenstadt wieder zum Zentrum der Ars Electronica. Mit OK QUARTER, DANUBE TRIANGLE und MED CAMPUS gibt es drei große Festival-Hubs. Darüber hinaus werden unter anderem Lentos, Ars Electronica Center, Mariendom, Hauptplatz, Kunstuniversität, Francisco Carolinum, Salzamt, Posthof und Anton Bruckner Privatuniversität bespielt.

Erstmals verteilt sich auch die zentrale Themenausstellung auf drei Ausstellungen. Im Lentos Kunstmuseumbeschäftigen sich preisgekrönte Arbeiten des Prix Ars Electronica und des europäischen S+T+ARTS Prize mit technologischem Fortschritt, geopolitischen Krisen, Klimawandel und unserer Wahrnehmung der Welt.

Im OK QUARTER führt ein neuer „Festival Walk“ an acht ungewöhnliche Orte und geht der Frage nach, wie Wahrheit und Wirklichkeit konstruiert werden. Auf dem historischen Dachboden des Ursulinenhofs wiederum rücken „mehr-als-menschliche“ Lebensformen und ökologische Systeme in den Mittelpunkt.

VV.l.: Gerfried Stocker, Artistic Director Ars Electronica, Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer, Brigitte Hütter, Rektorin der Kunstuniversität Linz, Bürgermeister Dietmar Prammer und Stefan Koch, Rektor der Johannes Kepler Universität Linz. (Foto: Stadt Linz)

KI trifft auf den Menschen
Künstliche Intelligenz spielt erwartungsgemäß eine zentrale Rolle. Im Ars Electronica Center eröffnet unter anderem die gemeinsam vom Ars Electronica Futurelab und Toyota entwickelte Ausstellung „Hello Worlds!“.

Sie untersucht, wie intelligente Systeme auf den Menschen zurückwirken und unsere Kommunikation, Wahrnehmung und sogar unser Denken über die Welt verändern. Auch der Deep Space 8K wird wieder intensiv bespielt – mit Performances, Konzerten, Demonstrationen und Präsentationen rund um den Schwerpunkt „Living Archives“.

International wird es auch rund um Hauptplatz und MED CAMPUS: 45 Universitäten aus aller Welt präsentieren Arbeiten ihrer Studierenden. Am MED CAMPUS verbindet das Linz Institute of Technology der JKU Kunst und Wissenschaft, während „create your world“ zum generationenübergreifenden Experimentieren und Spielen einlädt.

Hauptplatz wird zum demokratischen Experimentierfeld
Auch der Linzer Hauptplatz bekommt eine besondere Rolle. Unter dem Titel „Flood the Zone with Courage“ entsteht gemeinsam mit Kunstuniversität Linz, Attac Österreich und dem Zirkus des Wissens der JKU ein temporärer öffentlicher Raum für demokratische Auseinandersetzung. Performances, offene Workshops und partizipative Aktionen sollen zeigen, wie gesellschaftliche Konflikte nicht nur diskutiert, sondern konstruktiv ausgehandelt werden können.

Festivalstart mit einem 30er
Los geht es eigentlich schon einen Tag vor der offiziellen Eröffnung. Beim Pre-Opening Walk am 8. September führt ein Rundgang vom Lentos über Kunstuniversität, Francisco Carolinum und Salzamt bis ins Ars Electronica Center. Dort gibt es heuer besonderen Grund zum Feiern: Das Ars Electronica Center wird 30 Jahre alt. Ab 19.30 Uhr stehen unter anderem eine Roboterparade, die Eröffnung von „Hello Worlds!“, Musik im Deep Space 8K und Performances auf dem Programm.

Großes Opening im Mariendom
Offiziell eröffnet wird die Ars Electronica am 9. September ab 19 Uhr am Domplatz und im Mariendom. Das Programm spannt einen musikalischen Bogen über fünf Jahrhunderte – von Vokalmusik aus dem 16. Jahrhundert über Wagner, Ligeti und Messiaen bis zu digitalen Klangwelten und zeitgenössischen Performances. Mit dabei sind unter anderem das Bruckner Orchester Linz unter Markus Poschner, die Company of Music, TANZ LINZ, NENDA und Crystn Hunt Akron.

Konzertnacht und Nightline erstmals im Posthof
Eine weitere Neuerung wartet am Freitag, 11. September: Die Große Konzertnacht übersiedelt erstmals in den Posthof. Alle drei Säle werden mit unterschiedlichen Konzerten, audiovisuellen Arbeiten und Performances bespielt.

Danach geht es ab 23 Uhr nahtlos mit der Ars Electronica Nightline weiter. Live-Acts, audiovisuelle Performances und DJ-Sets verwandeln den Posthof bis 4 Uhr früh in einen Club zwischen elektronischer Experimentierfreude und politischer Kunst.
Am Samstag, 12. September, folgt mit der Futurelab Night der nächste Höhepunkt. Nicht nur das Ars Electronica Center, sondern auch das Futurelab feiert 2026 seinen 30. Geburtstag. Deep Space 8K, „Hello Worlds!“ und das Open Futurelab werden dafür mit Pop-up-Interventionen, Performances und Vorführungen bespielt. Damit macht die Ars Electronica 2026 nach mehreren Jahren außerhalb des Zentrums wieder genau das, was lange eines ihrer Markenzeichen war: Sie verwandelt Linz selbst in ein großes Zukunftslabor.

Alle Infos, Tickets und das komplette Festivalprogramm:
https://ars.electronica.art/

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