• 😂 „Niemand sagt URFIX!“
Monty Python hätte seine Freude gehabt: In ‚Das Leben des Brian‘ durfte man ‚Jehova’ nicht sagen – in Linz war es eine Zeit lang offenbar „Urfix“. Wie das?

Eine Privatperson hatte sich den Begriff als Wortmarke gesichert. Vizebürgermeister Martin Hajart machte dem Spuk ein Ende: Die Stadt meldete ‚Urfix’ selbst als Marke an und bekam nun vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) Recht.

🪨 Also liebe Linza: Ihr dürft wieder „URFIX“ sagen! Und wer es dreimal hintereinander ruft, wird nicht gesteinigt – sondern bekommt höchstens Durst auf ein Bier. 🍺😂

👉 www.linza.at/jetzt-darf-wieder-jeder-urfix-sagen/
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Google-Standort in Kronstorf soll „Forschungsstandort Oberösterreich stärken“

31. August 2026
in Land, Politik
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Die geplante Ansiedlung von Google in Kronstorf soll nach Einschätzung des Landes Oberösterreich auch positive Auswirkungen auf den Wissenschafts- und Forschungsstandort haben. Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) sieht darin ein internationales Vertrauenssignal für den Standort. Auch JKU, IT und FH Oberösterreich erwarten zusätzliche Impulse, insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz und digitale Infrastruktur.

Mit dem geplanten Standort des US-Technologiekonzerns Google in Kronstorf gewinnt Oberösterreich einen weiteren internationalen Akteur im Technologiesektor. Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner sieht die Entscheidung als Bestätigung für die bisherige Standortpolitik des Landes.

„Dass sich Google nach einem globalen Wettbewerb explizit für uns entschieden hat, ist ein starkes internationales Vertrauensvotum“, sagt Achleitner. Oberösterreich wolle seine Position bei Zukunftstechnologien weiter ausbauen und dabei insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung forcieren. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung verbindet das Land mit der Ansiedlung auch Erwartungen an den Wissenschaftsstandort. Vor allem zusätzliche Rechenleistung und Speicherkapazitäten könnten für Forschung, Lehre und die Entwicklung von KI-Anwendungen von Bedeutung sein.

„Google hat mit seiner Entscheidung, in Oberösterreich einen neuen Standort zu errichten, ein klares Signal gesetzt: Unser Bundesland ist nicht nur Industriebundesland Nummer 1, sondern auch der Vorreiter für moderne Wirtschaft und Technologie.“

JKU erwartet zusätzliche Sichtbarkeit
Die Johannes Kepler Universität Linz zählt Künstliche Intelligenz bereits seit Jahren zu ihren Forschungsschwerpunkten. Rektor Stefan Koch verweist darauf, dass entsprechende Rechen- und Speicherkapazitäten für Forschung und Lehre zunehmend an Bedeutung gewinnen. „Die Verfügbarkeit von Rechenleistung und Speicherkapazitäten vor Ort ist für Forschung und Lehre an der JKU von zentraler Bedeutung“, so Koch. Von der Google-Ansiedlung erwartet er darüber hinaus eine stärkere internationale Sichtbarkeit des Wissenschaftsstandortes Linz.

IT:U: Infrastruktur als Basis für KI
Auch die neue Technische Universität für Digitale Transformation (IT) sieht leistungsfähige digitale Infrastruktur als wesentliche Voraussetzung für Forschung und Innovation. „Das geplante Google-Rechenzentrum stärkt die digitale Infrastruktur und unterstützt damit die KI-Exzellenzstrategie Oberösterreichs“, sagt ITündungspräsidentin Stefanie Lindstaedt. Sie verweist zugleich darauf, dass der technologische Fortschritt nicht nur großen Unternehmen zugutekommen dürfe. Entscheidend sei, neue Technologien und KI-Anwendungen auch für kleine und mittlere Unternehmen zugänglich zu machen.

FH OÖ arbeitet bereits seit 2014 mit Google zusammen
Für die Fachhochschule Oberösterreich ist Google bereits seit mehr als einem Jahrzehnt Kooperationspartner. Laut Hochschulpräsident Michael Rabl besteht die Zusammenarbeit im Bereich der Lehre seit 2014 und wurde Anfang 2024 weiter vertieft.

Rabl sieht in einem Google-Standort in Oberösterreich auch mögliche Vorteile hinsichtlich Daten- und KI-Services in Europa. Europäische Standorte könnten langfristig dazu beitragen, europäische Anforderungen und Rahmenbedingungen stärker in strategische Entscheidungen internationaler Technologiekonzerne einfließen zu lassen.

Impulse für Wirtschaft und Forschung erwartet
Mit der Google-Ansiedlung verbindet das Land damit nicht nur wirtschaftliche Erwartungen. Die zusätzliche digitale Infrastruktur soll insbesondere die Entwicklung Oberösterreichs als KI- und Technologiestandort unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft erleichtern.

Achleitner sieht darin auch eine langfristige beschäftigungspolitische Perspektive: Die Ansiedlung solle dazu beitragen, neue Arbeitsplätze im Technologie- und Digitalbereich zu schaffen und bestehende Kompetenzen im Land weiter auszubauen. Wie stark JKU, IT, FH OÖ sowie heimische Unternehmen tatsächlich von den neuen Rechen- und Speicherkapazitäten profitieren können, wird letztlich auch davon abhängen, in welchem Umfang die Infrastruktur des Google-Standortes für Kooperationen mit Wissenschaft und Wirtschaft zugänglich sein wird.

Foto: Land OÖ

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