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    Linz – eine Stadt auf Sand gebaut

    Auf den Spuren des oberösterreichischen Urmeers Tethys

    16. November 2025
    in Freizeit, LINZAgschichten
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    Nicht nur an seiner Oberfläche ist der Pfenningberg mit seinem Laubwald und seinen Kraftplätzen ein geschichtsträchtiger Kult(ur)berg. Sein Innenleben mit Austernbänken und Höhlen im bis zu 35 Millionen Jahren alten Meersand ist mindestens genauso interessant.

    Ein kleiner Rückblick: Vor 25 bis 35 Millionen Jahren reichte die Nordsee bis an die Alpen heran, Teile des heutigen Oberösterreichs waren Küstengebiete, so auch Linz. Als das Urmeer Tethys ins Linzer Becken vorstieß, wurde die felsige Küste von der Brandung über die Jahrtausende bearbeitet, dadurch entstanden Auskolkungen, in denen sich Muschelbänke ansiedelten. Am Gneis zurück blieben massive Sandablagerungen, die heute noch einen imposanten Eindruck der damaligen Szenerie des Urmeers liefern.

    Der „Kleine Höllweinzen“ in Plesching: Betreten verboten!

    Aufgrund des aufsteigenden Geländes gibt es hier Wände und Stellen, in denen man mit wenig Aufwand fündig wird: Die Sandschicht wenige Höhenmeter hinter dem bewohnten Gebiet Pleschings ist voll von urzeitlichen Seeigeln, Armfüßern, Moostierchen, Haifischzähnen und Muscheln aller Art. Apropos Haifischzähne: Der größte hier gefundene Zahn misst 13 Zentimeter und stammt vom „Megadolon“, einem Urzeit-Riesenhai, der bis zu 21 Meter lang wurde. Und selbst wenn man „nur“ ein paar Muscheln findet: Es ist ein ganz besonderes Gefühl, 30 Millionen Jahre alte Lebewesen in Händen zu halten.

     

    Der leicht zu bearbeitende Sandstein wurde bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts in offen und in Höhlen abgebaut und als Bau- bzw. Kunstmaterial genutzt. Der Sand aus Plesching steckt in unzähligen Linzer Häusern und öffentlichen Gebäuden – so auch im Neuen Linzer Dom (1862-1924 erbaut). 

    Zurück blieben Löcher wie die „Große Höllweinzen“-Höhle (Eingang vergittert) in Steyregg oder der „Kleine Höllweinzen“ in Plesching, der bis zu 100 Meter  in den Berg reicht. Betreten sollte man ihn aber nicht:  Ganz abgesehen von der Einsturzgefahr handelt es  sich bei den Höhlen um ein geschütztes Gebiet, in dem Fledermäuse leben. Auch im Freinberg und im Römerberg gibt es massive Sandsteinschichten, in die kilometerlange Höhlen und Bunker gegraben wurden.   

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