• Kritik an NEOS OÖ: Selbstbedienungsladen oder Partei? 💸
Eine Ray-Ban-Rechnung  um über 400 Euro, Haubenlokal-Bewirtungen um bis zu 700 Euro, jede Menge Linzer Hotelrechnungen teils über 3.000 Euro, Besuche der Staatsoper in Wien und anderer Konzerte – und dazu unzählige Billa-, Spar-, Foodora- und  Parkgaragen-Rechnungen: Wer sich durch die öffentlich zugängliche NEOS-Transparenzdatenbank bei den Ausgaben wühlt, kommt aus dem Staunen kaum heraus.

Dazu kommen zahllose, ständig wiederkehrende Kleinbeträge bei  MediaMarkt, dm, Billa, Spar, Tedi, Bäckereien und Gastronomiebetrieben. Auch Essenslieferdienste scheinen immer wiederkehrend auf. Es entsteht hier der Eindruck, dass jedes Sekretärinnen-Frühstückskipferl, Jause oder Mittagessen aus Parteifördergeldern bezahlt wurde.

Dabei fließen ordentlich öffentliche Fördergelder: NEOS OÖ kassiert jährlich Hunderttausende Euro, auch die kleine Linzer Zwei-Mann-Fraktion erhält knapp 80.000 Euro pro Jahr.

Das eigentliche Problem: NEOS verspricht „volle Transparenz“, bei vielen Buchungen erfährt man aber kaum mehr als Empfänger, Betrag und Schlagwörter wie „Spesen“, „Bewirtung“ oder „Beratung“. Offenlegen ist eben noch lange nicht erklären. Und was haben Ray-Ban-Brillen, Staatsoper oder die unzähligen Jausen-Einkäufe mit politischer Arbeit zu tun? Wir haben uns durch den pinken Kassabon-Dschungel gearbeitet. 👇
www.linza.at/neostransparenz/
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Aufbruchstimmung bei Bus & Bahn

6. Dezember 2023
in Linz, Politik
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Ohne den regionale Bus- und Schienenverkehr geht nichts in Linz und Oberösterreich – er ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Öffentlichen Lebens und für viele Menschen der einzige Zugang zu Mobilität. Mit dem Fahrplanwechsel 2023/24 wird das Angebot um mehr als zusätzliche 1,7 Mio. Fahrplankilometer pro Jahr ausgebaut.  

Nur durch ein attraktives öffentliches Verkehrsangebot können potenzielle Fahrgäste vom öffentlichen Verkehr überzeugt werden, darum ist ein stetiges Verbessern des Angebots und der Qualität von immenser Bedeutung. Im Zuge des neuen Fahrplans wird es in Oberösterreich auch zu Innovationen kommen. Dabei steht unter anderem der neue Flughafenbus, der vollkommen elektrisch betrieben wird, im Fokus. Die Neuausschreibung wurde zum Anlass genommen, Fahrzeuganforderungen und Fahrplanangebot deutlich zu verbessern. Auf der Linie 601 werden mit Fahrplanwechsel 2023/24 kommen damit erstmals im OÖ Regionalbusverkehr batteriebetriebene Elektrobusse zum Einsatz. 

25% mehr Jahreskilometer
Darüber hinaus wird auch das Fahrplanangebot ausgebaut. Die Jahreskilometerleistung wird um ca. 25% gegenüber dem aktuell bestehenden Angebot ausgeweitet. Mit Ausnahme der Vormittags- und Abendstunden, an denen jeweils ein Stundentakt angeboten wird, wird es auf der Linie 601 einen Halbstundentakt (Mo-Fr) geben. An Samstagen (werktags) wird ein Stunden- und an Sonn- und Feiertagen ein Zweistundentakt angeboten. An allen 365 Verkehrstagen gibt es zusätzliche Verbindungen, bestehende Taktlücken werden geschlossen. Eine Besonderheit des neuen Angebots sind speziell auf die Bedürfnisse der Flughafenmitarbeiter, der Fluggäste und an das Personal der Airport-Unternehmen abgestimmte Früh- und Spätkurse an allen Verkehrstagen vom und zum Linzer Hauptbahnhof. Die bewährte Routenführung bleibt gleich. Direkt bediente Gemeinden bleiben Linz, Leonding, Pasching, Hörsching und Traun. Am Hbf Linz sind die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Linie 601 so gestaltet, dass die Fahrgäste zu den bzw. von den Fernverkehrszügen in Richtung Wien und Salzburg umsteigen können.

Kennzahlen neuer Flughafenbus – erste E-Regionalbusflotte in OÖ: 

  • Ca. 385.000 Fahrplankilometer/Jahr 
  • (+ 25% zum aktuellen Angebot)
  • Flotte: 6 moderne, batteriebetriebene 
  • Elektrobusse mit 12m Länge
  • Alle Fahrzeuge bieten niederflurige Einstiege
  • Erste E-Regionalbusflotte OÖs
  • Wlan, USB-Anschlüsse, bargeldloser Ticketkauf, uvm.

SBahn: Schulterschluss
Ein weiteres generationsübergreifendes Leuchtturmprojekt ist die Regional-Stadtbahn Linz – eine Jahrhundert-Chance, die es zu nutzen gilt. „Das funktioniert aber nur, wenn alle an einem Strang ziehen, Stakeholder wie auch Bevölkerung. Es freut mich, dass sich mittlerweile auch eine Initiative gegründet hat, die die Realisierung der Regional-Stadtbahn Linz mittels Unterschriften-Aktion aktiv unterstützt“, so der Landesrat für Infrastruktur und Mobilität, Günther Steinkellner.  

Gleis gibt Gas
Eine weitere Neuerung, die Linz betrifft, ist die Ausweitung des abendlichen Halbstundentakts der LILO zwischen Linz und Eferding. Und auch die ÖBB stehen am Gaspedal:  So bringt ein neuer Railjet Reisende spätabends vom Flughafen Wien (ab 0:02 Uhr) nach Linz (an 01:57 Uhr). Und von Graz geht’s einmal  fter morgens nach Linz (ab 08:56 Uhr / an 12:06 Uhr) und retour am Nachmittag (ab 15:55 Uhr / an 19:03 Uhr). Neu im Fahrplan ist auch die direkte EuroNight-Verbindung von München über Linz (ab 21:46 Uhr) nach Krakau, Warschau und retour. Bis 2030 investieren die ÖBB rund 6,1 Milliarden Euro in neue Züge. Einsteigen bittteeee!

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