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Manch andere Gemeinden kämpfen bereits mit der Wasserversorgung, in Linz ist jedoch alles im grünen Bereich: Aktuell fördert die Linz AG rund 74 Millionen Liter Trinkwasser täglich (statt wie gewöhnlich etwa 65 Millionen Liter). Technisch möglich wären sogar bis zu 130 Millionen Liter pro Tag.

💧 Woher kommt eigentlich das Linzer Trinkwasser?
Aus dem Wasserhahn fließt echtes Naturprodukt: Das Linzer Trinkwasser stammt fast ausschließlich aus Grundwasser und zählt zu den hochwertigsten Österreichs.
✅ Die wichtigste Quelle ist das Schutzwasserwerk Scharlinz, wo mehrere Tiefbrunnen Wasser aus dem riesigen Grundwasserkörper der Traun-Enns-Platte fördern.
✅ Das Wasserwerk Heilham versorgt vor allem den Norden von Linz und dient zusätzlich als wichtige Reserve.
✅ Für den Ernstfall sorgen Verbindungsleitungen zu benachbarten Wasserversorgern – damit die Versorgung auch bei Störungen gesichert bleibt.
Donnerstag, August 6, 2026
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Nur mehr ein Pfarrer für 15 Gemeinden: Kritik an Reform der Diözese Linz

6. Dezember 2024
in Linz
Franz Zeiger ist Geistlicher in der Pfarre Linz-St. Peter und u. a. für die Linzer Tiersegnung bekannt.

Franz Zeiger ist Geistlicher in der Pfarre Linz-St. Peter und u. a. für die Linzer Tiersegnung bekannt.

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Verliert die Kirche jetzt den Kontakt zu ihren Schäfchen vollends? Von 486 regional verankerten auf nur mehr 39 Großpfarren verschlankt sich die OÖ Kirche in den nächsten fünf Jahren. Ein Pfarrer muss dann bis zu 15 Gemeinden betreuen. Der bekannte Linzer Geistliche Franz Zeiger übt nun heftige Kritik an diesen Fusionsplänen, bei denen die Pfarrer anscheinend nicht eingebunden waren und vor vollendete Tatsachen gestellt wurden.

Mit der neuen Reform werden die bisherigen Strukturen komplett über den Haufen geworfen. Pfarrer Franz Zeiger vom Linzer Spalierhof, der sich unter anderem mit der Tiersegnung einen Namen gemacht hat, kann dem wenig abgewinnen: „Wenn kein Pfarrer mehr vor Ort ist, dann kann man eben nicht nahe bei den Menschen sein. Ein Großpfarrer, der dann 10 bis 15 Teilgemeinden, wie das dann im Neusprech heißt, leitet, kann die Menschen doch nicht mehr persönlich kennen. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.“

Für die Leitung der einzelnen Pfarrteilgemeinden sind in Zukunft Teams aus mindestens drei Personen vorgesehen, lediglich eine davon hauptberuflich. Eine wichtige Rolle sollen zukünftig hingegen (kostenlose) Ehrenamtliche übernehmen, die jedoch allesamt über keine Befugnisse eines Pfarrers verfügen.

Bei 15 Gemeinden kann ein Pfarrer zukünftig nur mehr zwei Tage im Monat persönlich in der jeweiligen Gemeinde anwesend sein – es wird spannend sein, ob man so tatsächlich den persönlichen Kontakt zur Pfarrgemeinde aufrecht erhalten kann.

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