Ein neuer alter Drogen-Hotspot hat sich wieder bei der Bim-Haltestelle Turmstraße entwickelt. 85 Händler und Konsumenten wurden im Rahmen einer großen polizeilichen Aktion vor Ort festgenommen. Der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml fordert nach der erschreckenden Bilanz der Landespolizeidirektion einen harten und dauerhaften Kurs gegen die Drogenkriminalität rund um das dortige Kremplhochhaus, den viele Linzer aufgrund der grünem Farbe als „Spinatbunker“ kennen. Raml will die dortige Schutzzone erweitern, die starke Polizeipräsenz aufrechterhalten und die Videoüberwachung massiv ausbauen – besonders zum Schutz der Jugend an den benachbarten Berufsschulen.
Raml dankt der Landespolizeidirektion für den konsequenten Einsatz gegen den Drogenhandel im Bereich Kremplstraße und Kremplhochhaus und sagt: „Kein Zurück – der eingeschlagene Weg muss weiter verschärft werden. Unsere Bürger – vor allem die Jugend – haben ein Recht darauf, sich in ihrer Wohngegend und auf dem Schulweg sicher zu fühlen“, so Raml. „Gerade hier, wo drei Berufsschulen direkt angrenzend sind, müssen wir kriminelle Strukturen mit maximalem Kontrolldruck und permanenter Präsenz zurückdrängen.“
Die Kernforderungen Ramls:
- Verlängerung der bestehenden Schutzzone, die der Polizei wirksame Instrumente gegen Gefährder gibt,
- Aufrechterhaltung und ggf. Verstärkung der Polizeipräsenz vor Ort,
- rascher Ausbau der Videoüberwachung im Krempl-Bereich und an weiteren neuralgischen Punkten sowie Öffi-Haltestellen.
„In der Altstadt hat die Videoüberwachung bereits klar positive Effekte gezeigt“, so Raml. „Das muss jetzt auch hier passieren. Die Stadt Linz ist bereit, sich finanziell zu beteiligen – denn Sicherheit hat ihren Preis, aber sie ist unbezahlbar.“ Für Raml gelte „Toleranz bei Drogenhandel. Wer dealt, soll spüren, dass er hier nicht mehr ungestört agieren kann – weder heute noch morgen.“



























