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    Sechs Jahre nach dem ersten Lockdown – ein Jubiläum zum Nachdenken

    MFG Oberösterreich fordert umfassende Aufarbeitung der Corona-Zeit

    16. März 2026
    in Land, Linz, Politik
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    Sechs Jahre nach Verkündung des ersten österreichweiten Lockdowns am 16. März 2020 ruft MFG Oberösterreich zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auf. Die Partei kritisiert das Ausbleiben einer umfassenden, transparenten und ergebnisoffenen Aufarbeitung und setzt deshalb auf eigene Initiativen.

    Der „Außerparlamentarische Corona-Untersuchungsausschuss (APCU)“ von MFG dient seit seiner Gründung als unabhängige Plattform, um zentrale Fragen der Pandemiezeit faktenbasiert zu beleuchten. Im Fokus stehen unter anderem:

    – die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der ergriffenen Maßnahmen
    – der Einsatz von Steuergeldern
    – die Dimensionierung von Impfstoff-Bestellungen
    – mögliche Interessenkonflikte
    – die Transparenz von Entscheidungsgrundlagen und Verantwortlichkeiten

    „Der Lockdown markierte den Beginn einer Phase mit massiven Grundrechtseingriffen. Viele zentrale Fragen – wer wann auf welcher Basis entschied und wer für Fehlentwicklungen Verantwortung trägt – sind bis heute nicht befriedigend geklärt“, sagt Landesparteiobmann Joachim Aigner.

    Aigner weiter: „Eines muss klar sein: Nie wieder dürfen Grundrechte mit Füßen getreten werden. Freiheit ist kein Privileg, das Politiker nach Belieben gewähren oder entziehen dürfen. Freiheit ist ein Grundrecht. Wenn politische Macht außer Kontrolle gerät, braucht es Bürger, die aufstehen. Wir brauchen Kontrolle über das politische System. Wir brauchen Mut zur Veränderung. Und ja – wir brauchen einen echten Systemwechsel.“

    Joachim Aigner: „Am 16. März 2020 zeigte die hohe Politik ihre wahre Fratze. Über Nacht wurden Grund- und Freiheitsrechte eingeschränkt, als wären sie eine politische Verhandlungsmasse.“

    MFG sieht in einer gründlichen Aufarbeitung nicht nur eine historische Notwendigkeit, sondern auch eine Lehre für künftige Krisensituationen. „Wer die Corona-Zeit nicht analysiert, erhöht das Risiko, bei der nächsten Ausnahmesituation erneut mit mangelnder Transparenz und einseitigen Entscheidungen konfrontiert zu werden“, so LAbg. Dagmar Häusler.

    Der nächste öffentliche APCU-Abend steigt am
    Freitag, 27. März 2026, um 18:30 Uhr im Trenks Kultursaal, Welser Straße 48, 4614 Marchtrenk.

    Zu den geladenen Referentinnen und Referenten zählen u. a.:
    – LAbg. Dagmar Häusler, BSc.
    – DDr. Christian Fiala
    – Mag. Dr. Georg Prchlik
    – Dr. Peter Mayer
    – LAbg. Joachim Aigner
    – Philipp Kruse
    – LAbg. Manuel Krautgartner

    Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird empfohlen und ist per E-Mail möglich: **office@mfg-oe.at**.

    „Es geht um Grundrechte, politische Verantwortung und den Umgang mit Steuergeldern. Eine echte Aufarbeitung erfordert Offenheit – auch wenn die Ergebnisse unbequem sind“, so Manuel Krautgartner, Klubobmann von MFG Oberösterreich.

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