„Zwei Tage voller Inspiration, Austausch, neuer Impulse und gemeinsamen Erlebens: Mit STREAM CLUB machen wir aus Linzer Locations und Räumen die Hotspots der Clubkultur und zeigen, wie vielfältig Festivals in Linz gelebt werden“, sagt Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer zur heurigen Auflage jenes Festivals, das 2018 im Zweijahres-Rhythmus die Nachfolge des LINZFESTES antrat.
Zwei Tage und eine Nacht lang verwandelt sich die Linzer Innenstadt in einen große Club – bei freiem Eintritt für alle. An neun Locations und auf zehn Floors werden 72 Acts geboten. „Wir machen Linz zur Clubhauptstadt“, verspricht Lang-Mayerhofer, „und das bei freiem Eintritt.“ Clubkultur spiele eine wichtige Rolle und müsse daher entsprechend gefordert und gefördert werden.

Alte & neue „Clubs“
Insgesamt werden am 17. und 18. April neun Locations bespielt – darunter Altbekannte wie KAPU, Stadtwerkstatt, Solaris, Atelierhaus Salzamt und das Salonschiff Florentine. Linz öffnet seine Türen für ein breites Spektrum an Clubkultur: von Elektro über Dub, Drum’n’Bass und Noise bis hin zu Hip-Hop, multimedialer Kunst, Performances, Talks und Workshops. Im Zentrum stehen Offenheit, Diversität, Begegnung und das gemeinsame Erleben – die Grenzen zwischen Tag und Nacht, Dancefloor und Alltag, Club und Stadt verschwimmen bewusst.
Drei neue spannende Locations mit an Bord
Mit dabei sind auch neue Locations, die bislang gar nicht als Club verortet wurden – wie etwa das Domcafe am Domplatz, das als „Daytime Club“ bespielt werden soll. Auch das Kiosk-Cafe Tutto Berny am Hessenplatz ist neu mit an Bord und bietet tagsüber Programm. Gastronomie, Kultur und Tourismus sollen auf ganz besondere Weise vereint werden, gleichzeitig sollen neue Räume erschlossen werden“, weiß Lang-Mayerhofer.
„Mit STREAM CLUB machen wir aus Linzer Locations und Räumen die Hotspots der Clubkultur. Als wandelbares, innovatives und urbanes Format zeigen. wir, wie dynamisch Festivals in Linz gelebt werden – mit freiem Eintritt, niederschwelligem Zugang und einem Feuerwerk aus Genres, Begegnungen und urbanem Leben.“
Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer.
Ex-Discoclub „Filou“ erwacht zu neuem Leben
Ebenfalls spannend eine weitere neue Location: Das SIRUP nahe der Hauptstraße in Urfahr. Viele kennen das Basement noch als Diskothek Filou, die seit über 20 Jahren geschlossen ist. Der Freitag steht sehr stark im Zeichen von Musik, Partys, Nachtprogramm, Samstag liegt der Fokus auf dem Thema Daytime Club. Das gemeinsame Erleben steht bei Clubveranstaltungen im Vordergrund“, sagt Lisa Kainz vom Kulturverein Sirup. „Clubkultur ist so viel mehr als abends wegzugehen und ein paar Bier zu trinken“, ergänzt der kuratorische Festivalleiter Markus Reindl, der auf die Vielfalt des Angebots verweist. Bestes Beispiel: das KAPU: „Dort haut man sich heuer voll auf die 1980er-Jahre drauf“, so Reindl. „Die Clubkultur wird auch im neuen Kulturentwicklungsplan eine große Rolle spielen“, verrät Kulturdirektor Julius Stieber.
STREAM CLUB & STREAM FESTIVAL – Ein Festival im Wandel
Seit 2018 ist STREAM ein prägendes Musikformat in Linz – wandelbar, innovativ und urban. Seitdem entwickelte es sich über ein digitales Live-Format (2021) und das erste STREAM CLUB (2022) zu einem interdisziplinären Festival, das Clubkultur, Musik und Kunst verbindet. 2023 übersiedelte STREAM als Open-Air-Festival in die Innenstadt, 2026 geht das Festival neue Wege: Mit neuen Locations und einem Fokus auf Interdisziplinarität wird STREAM CLUB zur Plattform für kreative Experimente und kulturellen Austausch. Gemeinsam ist allen Ausgaben der kooperative Ansatz: Die Zusammenarbeit mit der freien Szene, Clubs und Kultureinrichtungen macht STREAM zu einem lebendigen Spiegel der Linzer Kulturszene – dynamisch, offen und immer am Puls der Zeit.
Titelfoto: Christoph_Leeb_subtextAT



























