• 😂 „Niemand sagt URFIX!“
Monty Python hätte seine Freude gehabt: In ‚Das Leben des Brian‘ durfte man ‚Jehova’ nicht sagen – in Linz war es eine Zeit lang offenbar „Urfix“. Wie das?

Eine Privatperson hatte sich den Begriff als Wortmarke gesichert. Vizebürgermeister Martin Hajart machte dem Spuk ein Ende: Die Stadt meldete ‚Urfix’ selbst als Marke an und bekam nun vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) Recht.

🪨 Also liebe Linza: Ihr dürft wieder „URFIX“ sagen! Und wer es dreimal hintereinander ruft, wird nicht gesteinigt – sondern bekommt höchstens Durst auf ein Bier. 🍺😂

👉 www.linza.at/jetzt-darf-wieder-jeder-urfix-sagen/
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80 neue Arbeitsplätze an Ex-Quelle-Standort: Es geht voran im Hafenviertel

Bau des neuen Montage- und Inbetriebnahme-Werk von Plasser & Theurer läuft nach Plan

9. März 2025
in Land, Linz
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Anfang September 2024 feierte Plasser & Theurer den Spatenstich für ein neues Montage- und Inbetriebnahme-Werk an der Pummererstraße in Linz, jetzt steht bereits das Fundament. Mit über 60 Mio. Euro Investition – der größten in der 70-jährigen Firmengeschichte – ist das Projekt für den Industriestandort Linz und Oberösterreich bedeutend. Die architektonisch ansprechende Halle entsteht an Stelle des ehemaligen Quelle-Kaufhauses an prominenter Stelle im Hafenviertel.

In der 12.000 m² großen Halle erfolgen künftig Endmontage und Inbetriebnahme der Gleisbaumaschinen. In der Endmontage werden Kabel verlegt, Motoren eingebaut, Tanks installiert und Kabinen montiert. Anschließend setzen Spezialisten die Maschinen elektrisch, mechanisch und hydraulisch in Betrieb – sozusagen „zum Leben erweckt“. Geplant sind 15 Endmontage-Plätze (je 8,5 × 30 m) sowie vier Inbetriebnahme-Gleise mit bis zu 91 m Länge. Die Halle soll im Juli 2026 fertig sein, Anfang 2027 in Vollbetrieb gehen und 180 Arbeitsplätze bieten, darunter 80 neue.

Soll- und Ist-Stand der fertigen Montagehalle, entworfen vom Architekturbüro glut. (Rendering: glut / Foto: LINZA stadtmagazin)

Mit der modernen Infrastruktur schafft das Unternehmen optimale Bedingungen für den Bau seiner E³-Hybridmaschinen zur CO₂-Reduktion. Eine Kombination aus Photovoltaikanlage und Dachbegrünung verbessert die Energieeffizienz, reguliert die Temperatur und erhöht die Luftqualität. Zudem werden räumlich getrennte Produktionsbereiche näher zusammengeführt, was Transportwege verkürzt und Abläufe effizienter macht. Die gesamte Investition stammt aus privaten Mitteln der Eigentümerfamilie, die damit zur Zukunftssicherung des Unternehmens beiträgt.

„Plasser & Theurer zeigt damit eindrucksvoll, dass Linz ein attraktiver Standort für Industrie und Entwicklung ist.“
Bürgermeister Dietmar Prammer

„Trotz der wirtschaftlich extrem schwierigen Situation am Standort Oberösterreich, die derzeit viele Unternehmen und auch uns trifft, investieren wir gerade jetzt in unsere Zukunft und schaffen neue Arbeitsplätze und gehen damit ein Commitment für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unseren Markt und unsere Kunden ein“, sagt CEO Johannes Max-Theurer.

Bis 2026 soll die neue Halle stehen, 180 Mitarbeiter werden hier tätig sein. (Foto: LINZA stadtmagazin)

Bürgermeister Dietmar Prammer: „Das neue Werk von Plasser & Theurer ist ein bedeutender Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Linz. Diese Investition schafft nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze, sondern stärkt auch unsere Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit. Plasser & Theurer zeigt damit eindrucksvoll, dass Linz ein attraktiver Standort für Industrie und Entwicklung ist.“

„Plasser & Theurer ist eine Erfolgsgeschichte ‚Made in Oberösterreich‘, steht für Innovation und Weitblick. Eine Investition dieser Größenordnung ist gerade in herausfordernden Zeiten keine Selbstverständlichkeit – sie zeugt von Optimismus und sie ist ein Beleg dafür, dass der Standort Oberösterreich auch für global erfolgreiche Unternehmen enorm attraktiv ist“, so Landeshauptmann Thomas Stelzer.

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