26 Erkrankte, drei Todesopfer – und weiterhin offene Fragen zur Ursache der Linzer Legionellen-Welle.Vizebürgermeister und VP-Linz-Chef Martin Hajart fordert deshalb rasche und vollständige Aufklärung. Brisant: Als mögliche Quelle wird die LINZ AG untersucht – möglicherweise einer der Kühltürme zur Fernkälte-Produktion. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, muss geklärt werden, wie es zu einer derart starken Legionellenbelastung kommen konnte, wann die Anlage zuletzt kontrolliert und gewartet wurde und ob es zuvor bereits Auffälligkeiten gab, so Hajart.
Aufklärung fordert Hajart auch über die Informationskette innerhalb der Stadt: Wann wurden Bürgermeister Dietmar Prammer und Gesundheitsstadtrat Michael Raml informiert, was war zu diesem Zeitpunkt bekannt und welche Maßnahmen wurden gesetzt? „Spekulationen helfen niemandem. Aber Schweigen und mangelnde Transparenz ebenso wenig“, so Hajart. Angesichts von drei Todesopfern und 26 Erkrankten müsse jetzt rasch geklärt werden, wo die Quelle liegt und ob von ihr weiterhin eine Gefahr ausgehen könnte.















