• KEINE Trinkwasserknappheit in Linz!
Manch andere Gemeinden kämpfen bereits mit der Wasserversorgung, in Linz ist jedoch alles im grünen Bereich: Aktuell fördert die Linz AG rund 74 Millionen Liter Trinkwasser täglich (statt wie gewöhnlich etwa 65 Millionen Liter). Technisch möglich wären sogar bis zu 130 Millionen Liter pro Tag.

💧 Woher kommt eigentlich das Linzer Trinkwasser?
Aus dem Wasserhahn fließt echtes Naturprodukt: Das Linzer Trinkwasser stammt fast ausschließlich aus Grundwasser und zählt zu den hochwertigsten Österreichs.
✅ Die wichtigste Quelle ist das Schutzwasserwerk Scharlinz, wo mehrere Tiefbrunnen Wasser aus dem riesigen Grundwasserkörper der Traun-Enns-Platte fördern.
✅ Das Wasserwerk Heilham versorgt vor allem den Norden von Linz und dient zusätzlich als wichtige Reserve.
✅ Für den Ernstfall sorgen Verbindungsleitungen zu benachbarten Wasserversorgern – damit die Versorgung auch bei Störungen gesichert bleibt.
Donnerstag, August 6, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

54-fache Bauzinssteigerung: So attraktiv sind Grünland-Umwidmungen für Grundeigentümer

17. Oktober 2024
in Linz, Politik
0
SHARES
49
VIEWS
Share on Facebook

Wie lukrativ Umwidmungen von Grünland in Bauland für Grundeigentümer sein können, zeigt das aktuelle Beispiel der geplanten Digital Universität im Linzer Grüngürtel: Ohne Umwidmung erhält der Grundeigentümer laut Baurechtsvertrag lediglich 13.068,48 Euro jährlichen Bauzins. Im Falle einer Umwidmung in höherwertiges Bauland zahlt die Bundesimmobiliengeselllschaft m.b.H. jedoch einen jährlichen Bauzins von 707.876 Euro – oder den 54-fachen (!) Betrag. Der uns vorliegende Baurechtsvertrag mit dem Grundeigentümer, einer Urfahraner Bauersfamilie, wurde bereits im Dezember 2021 unterzeichnet – damit dürfte bereits seit drei Jahren feststehen, dass die Digital Universität im dortigen Grünland gebaut werden soll – was der angeblich lange vorangegangenen Standortdiskussionen, die noch 2022 und 2023 geführt worden sein soll, widerspricht.

Konkret geht es um die Grundstücke 1788 und 1793 in Linz-Katzbach mit einer Fläche von 54.452 Quadratmetern (das entspricht etwa sieben Fußballfeldern), die in einem ersten Schritt für den Bau der neuen Digital Universität von (geschütztem) Grünland in Bauland umgewidmet werden sollen. In solchen Fällen gewährt der Grundeigentümer dem Bauwerber (hier der Bundesimmobiliengesellschaft) ein „Baurecht“. Dieses wurde laut Vertrag für zehn Jahre eingeräumt. Erfolgt in diesem Zeitraum die Umwidmung zumindest eines Teils der Vertragsfläche in Bauland, könne der Baurechtsnehmer den Baurechtsvertrag „einseitig um weitere 89 Jahre, sohin bis 31.12.2120“ verlängern.

Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses 2021 war die gesamte betroffene Fläche als Grünland gewidmet (und ist es bekanntlich immer noch). Der jährlich Bauzins beträgt bei dieser Widmung lediglich 0,24 Euro/Quadratmeter – das sind überschaubare 13.068,48 Euro pro Jahr für das gesamte, 54.452 Quadratmeter große Grundstück – oder etwas mehr als 1.000 Euro pro Monat. Kommt es jedoch zur geplanten Umwidmung, steigt der Bauzins laut Vertrag um das 54-fache auf 13 Euro pro Quadratmeter. Für den Grundeigentümer ein Bombengeschäft, kassiert dieser doch für zuvor praktisch wertloses Grünland über 700.000 Euro per anno (oder fast 60.000 Euro pro Monat) – und das wertgesichert fast 100 Jahre lang.

Die Linzer SPÖ unter dem geschäftsführenden Vizebürgermeister Dietmar Prammer hat der geplanten Umwidmung der umstrittenen Fläche bekanntlich vor einigen Tagen eine Absage erteilt. Ob diese Position allerdings nach der Bürgermeisterwahl am 12. Jänner 2025 weiter gilt, wird von Kritikern bezweifelt – und wird auch durch aktuelle Aussagen aus der Landespolitik in Frage gestellt. „Wir sollten die Bürgermeisterwahl abwarten und dann weitersehen“, sagt etwa Landeshauptmann Thomas Stelzer zur nun wieder offenen Standortfrage.

Ebenfalls gegen die Umwidmung des Linzer Grünlandes sind FPÖ, Grüne, KPÖ, LINZplus und MFG. Sie fordern eine neue Standortsuche – favorisiert wird dabei die geplante PostCity beim Hauptbahnhof: „Das Projekt muss ohne Wenn und aber zurück an den Start und einer professionellen Standortanalyse unterzogen werden“, sagt etwa Lorenz Potocnik von LINZplus, der seit Monaten daran arbeitet, 6.100 Unterstützungserklärungen für eine Volksbefragung gegen die Umwidmung zusammenzubekommen, 4.500 sollen es bereits sein.

 

 

Previous Post

Als Urfahr noch die „Hauptstadt“ des Mühlviertels war

Next Post

Mehr als vier ertappte Drogelenkener pro Tag in OÖ

Next Post

Mehr als vier ertappte Drogelenkener pro Tag in OÖ

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

Bereits 59 Gastro-Betriebe: Die Plus City wird zur „Gastro City“

29. Juli 2026

Nach schwerem Schleusenunfall: „Nasen-OP“ für Anna Katharina in Linz

3. August 2026

Drei Hände in mir

20. Juli 2026
Screenshot

Ehemaliger Taubenmarktbrunnen, der „nicht im Freien betreibbar“ war, steht jetzt wieder im Freien

30. Juli 2026
Screenshot

Plan: Lindbauer-Würstlstandl muss wegen S-Bahn-Trasse vom jetzigen Standort weg

Mehr Sauna als Klimaanlage: Luftkühler enttäuschen im Test

KEINE Trinkwasserknappheit in Linz!

1,7 Millionen Euro für 100 Meter Donau

Screenshot

Plan: Lindbauer-Würstlstandl muss wegen S-Bahn-Trasse vom jetzigen Standort weg

6. August 2026

Mehr Sauna als Klimaanlage: Luftkühler enttäuschen im Test

5. August 2026

KEINE Trinkwasserknappheit in Linz!

5. August 2026

1,7 Millionen Euro für 100 Meter Donau

5. August 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Plan: Lindbauer-Würstlstandl muss wegen S-Bahn-Trasse vom jetzigen Standort weg
  • Mehr Sauna als Klimaanlage: Luftkühler enttäuschen im Test
  • KEINE Trinkwasserknappheit in Linz!

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm