• 🚬 WOHIN MIT DEM TSCHICK?
Fehler im System: Die orangefarbenen Linzer Mistkübel haben keinen richtigen Aschenbecher. Die Zigarette kann zwar auf einer Metallfläche ausgedrückt werden – doch das checken die wenigsten – und wohin danach mit dem Stummel? Das Ergebnis sieht man vielerorts am Boden. Ein Beispiel: Im Mai 2026 wurden in einer Sammelaktion allein zwischen Lentos und Brucknerhaus in nur 1,5 Stunden 2.105 Stummel eingesammelt🚬
Linzplus-Gemeinderat Lorenz Potocnik  fordert deshalb eine einfache Lösung: Aschenbecher nachrüsten! "Wien hat sie längst, Budapest hat sogar nahezu baugleiche Mistkübel nachgerüstet. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Einfach nachmachen!"
Sonntag, September 20, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

Linzer Tourismusschwerpunkt 2016: Themenverfehlung

26. Dezember 2015
in Meinung
0
SHARES
18
VIEWS
Share on Facebook

Danebengegriffen hat die Stadt Linz bei der Wahl des touristischen Jahresschwerpunkts für 2016. „UNESCO City of Media Arts“ lautet das Motto, das Touristen in Scharen in unsere Stadt schaufeln soll. Leider ließ man sich einmal mehr von der Selbstbeweihräucherung einer kleinen Kulturelite einnebeln, statt auf ein Thema zu setzen, das ECHTE Breitenwirksamkeit erzeugt. Die Linzer Hoteliers und Gastronomen schlagen jedenfalls schon mal vorsorglich die Hände über dem Kopf zusammen.

Seit Dezember 2014 trägt Linz den schwurbeligen Titel „UNESCO City of Media Arts“. Unsere Stadt steht jetzt mit absoluten „Weltmetropolen“ wie Enghien-les-Bains, Lyon (beide FRA), Gwangju (Südkorea), Tel Aviv-Yafo (Israel) oder York (ENG), die diese Bezeichnung ebenfalls tragen dürfen, in einer Reihe.

So weit, so schlecht. Es mag ja ein honoriger Titel für die Hardcore-Vertreter aus den Bereichen Kreativwirtschaft und Medienkunst sein. Aber taugt eine derlei minderheitenaffine Auszeichnung ernstlich als touristisches Jahresthema? Nein, das tut sie nicht. Unsere Kulturschaffenden – und alle, die sich dafür halten – verrennen sich da wieder mal in eine Sackgasse. Man würde gerne wieder mal im Konzert der Großen mitspielen – läuft aber in der Regionalliga auf. Linz darf nicht Enghien-les-Bains werden!

Auch wenn das manche nicht hören wollen: Touristische Jahresthemen dürfen nicht von einer kleinen, großteils selbsternannten Kulturelite ausgeschnapst werden. Es müssen griffige Themen her, die Massen bewegen können – und unter denen sich vor allem jeder etwas vorstellen kann, ohne ein zweitägiges Einführungsseminar in die Materie zu benötigen. Ideen gäbe es genug:

  • „LINZ HARBOUR“ – das aufstrebende Hafenviertel samt Werft, Hafenanlagen und Tabakfabrik – ein spannendes Thema, um das sich dutzende wirklich coole Ideen und Points of Interest realisieren ließen.
  • „UPTOWN LINZ“ – der Hochhausboom in unserer Stadt samt der städteplanerischen Komponente im Vergleich mit anderen Citys. Dazu die Einrichtung von Aussichtspunkten von den fünf höchsten Punkten der City.
  • „LINZ CUISINE“ – Linz und seine Gastronomie, seine Küche und seine Rezepte im Lauf der Jahrhunderte. Kochen boomt nach wie vor!
  • „ART INDUSTRY – Industrie trifft Kultur“ – die Industrie mit der voestalpine, atemberaubenden Schauplätzen und (geschichtlichen) Rundgängen.
  • „GREEN CITY LINZ“ – Linz als lebenswerte, grüne Vorzeigestadt – nicht nur ökologisch, sondern auch mit seiner Umgebung, den Wanderwegen, den Freizeitmöglichkeiten im Grünen…
  • „DANUBE CITY“ – Donaustadt Linz.
  • „LINZ 1.0“ – Linz und seine Altstadt.
  • „LENTIA“ – Linz zur Römerzeit.
  • „SONUS LINZ“ – Linz als Stadt der Musik – von Anton Bruckner über Richard Tauber bis hin zu TEXTA – mit Konzerten, Ausstellungen, Architektur-Schwerpunkten.
  • „SCHICKSALSBERG“ – mit dem Pöstlingberg als Jahresthema könnte der Linzer Hausberg endlich aus seinem Dornröschenschlaf geweckt werden.

Krampfhaft versuchen sowohl Politik als auch die Touristiker, unserer City einen USP überzustülpen. Was ja sehr in Ordnung ist. Und dieser Ansatz in Richtung Kreativcity ist ja auch kein schlechter nicht. Aber er bedient eben nur eine Minderheit – und das ist angesichts der wachsenden Bedeutung des Tourismus in Linz ein Schuss ins Knie – noch dazu ins eigene. Schade um 2016.

 

Previous Post

Im Namen der Verkehrsicherheit für dumm verkauft.

Next Post

Stadtrat Hein: „Die neuen Radarfallen bleiben!“

Next Post
Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein und eine der neuen, zerstörten Radaranlagen an der Dauphinestraße.

Stadtrat Hein: "Die neuen Radarfallen bleiben!"

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

Früher wusste Linz noch, wie eine Klangwolke funktioniert

16. September 2026
Screenshot

„Papa, gemma ham“: Früher staunte Linz – heute flüchtet das Publikum

13. September 2026

Ausgezeichnet: Die Linzer TramTrains!

17. September 2026
Screenshot

Fast zwei Kilometer Umweg zum Hauptbahnhof – obwohl der Tunnel schon da ist

7. September 2026

Linie 48: Auf alten Gleisen in die Öffi-Zukunft

20.000 Fahrgäste täglich: Bei der Eisenbahnbrücke entsteht Urfahrs neuer Öffi-Hotspot

(Foto: Gregor Hartl)

147.618: Posthof kratzt in der abgelaufenen Saison am Besucherrekord

Post City wird als riesige Street-Art-Galerie

Linie 48: Auf alten Gleisen in die Öffi-Zukunft

19. September 2026

20.000 Fahrgäste täglich: Bei der Eisenbahnbrücke entsteht Urfahrs neuer Öffi-Hotspot

19. September 2026
(Foto: Gregor Hartl)

147.618: Posthof kratzt in der abgelaufenen Saison am Besucherrekord

18. September 2026

Post City wird als riesige Street-Art-Galerie

18. September 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Linie 48: Auf alten Gleisen in die Öffi-Zukunft
  • 20.000 Fahrgäste täglich: Bei der Eisenbahnbrücke entsteht Urfahrs neuer Öffi-Hotspot
  • 147.618: Posthof kratzt in der abgelaufenen Saison am Besucherrekord

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm