• Wird Linz jetzt Graz, wo es bereits eine kommunistische Bürgermeisterin gibt?
Die KPÖ Linz stellt sich jedenfalls für die Gemeinderatswahl 2027 neu auf: Michael Roth-Schmida (54), HTL-Lehrer und seit 2021 Gemeinderat, übernimmt Platz eins.

Unser CR-Kommentar dazu:
"Klein, aber oho – das fällt einem ein, wenn man die Arbeit der nur zwei Köpfe starken KPÖ-Fraktion im Linzer Gemeinderat Revue passieren lässt. Da waren durchaus brauchbare und sinnvolle Ideen dabei, die man auch als nicht bis in die Untergatti rot gefärbter „Kummerl“ gut finden kann. Wohltuend ist jedenfalls, dass sich die beiden KPÖ-Gemeinderäte Michael Roth-Schmida und Gerlinde Grünn weitgehend von kommunistischen oder ultralinken Kampfparolen fernhalten und stattdessen solide und für eine Stadt wichtige Sozialpolitik forcieren.
Mit dem Wechsel von Michael Roth-Schmida auf die Nummer-1-Position könnte die Linzer KPÖ zusätzlichen Schwung bekommen. Der HTL-Lehrer fühlt sich an vorderster Front samt politischer Reibebaum-Funktion sichtlich wohl. Gerlinde Grünn wiederum zieht weiter und tritt 2027 als Spitzenkandidatin der KPÖ zur Landtagswahl an.

„Vota Comunista!“ – diesem augenzwinkernden Kampfesruf könnten 2027 vielleicht mehr Linzer folgen als beim letzten Urnengang 2021, als die KPÖ 3,3 Prozent und zwei Mandate holte. Auch deshalb, weil die SPÖ in Sachen soziales Gespür derzeit nicht überall glaubwürdig performt und die Grünen thematisch über ihr Baum- und Begrünungsthema so gut wir nicht hinauskommen (wollen)."
Donnerstag, Oktober 29, 2026
LINZA!
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche
No Result
View All Result
LINZA!
No Result
View All Result

Erdbeben in der Linzer Gastro-Branche: Traditionsgasthaus Klosterhof vor dem Aus

30. November 2017
in Linz
0
SHARES
27
VIEWS
Share on Facebook

Das Renaissance-Gebäude ist fast 500 Jahre alt, das Gasthaus besteht seit 87 Jahren: Fast jeder Linzer hat an den Klosterhof auf der Landstraße seine ganz besondere Erinnerungen – sei es der erste Rausch, ein lauschiger Abend im schönsten Gastgarten der Stadt oder eine Familienfeier mit deftiger Hausmannskost. Jetzt ist in einer DER Linzer Gastro-Leitbetriebe ins Trudeln geraten – bereits gestern soll Insolvenz beantragt worden sein, 43 Mitarbeiter bangen um ihren Job. Die vielen Stammgäste hoffen auf eine Weiterführung des traditionsreichen Betriebs. Ein Rückblick.

Genaue Details sind noch nicht bekannt – ebenso ist eine mögliche Weiterführung noch offen. Der Klosterhof gehört zu einem der sechs heimischen Stiegl-Leitbetriebe und war seit der Eröffnung 1930 die erste Anlaufstelle, wenn es um österreichische Küche und bodenständige Gastlichkeit ging. Herzstück des Klosterhofs ist der Gastgarten – mit 1.500 Sitzplätzen übrigens der größte in Oberösterreich.
Das urkundlich 1595 erstmals erwähnte Renaissance-Haus wurde 1626 von Abt Kaspar von Baumgartenberg erworben. 1652 schloss das Stift mit der Stadt Linz einen Vergleich, wonach das Haus zum Freihaus erklärt wurde. Dafür trat das Stift einen vier Klafter breiten Streifen zur Anlegung der jetzigen Bischofstraße ab. Anschließend wurde das alte Haus völlig abgetragen und auf dem etwas schmäleren Grundstück ein Neubau errichtet.

Außenansicht des Traditionsgasthauses Klosterhof an der Linzer Landstraße
Außenansicht des Traditionsgasthauses Klosterhof an der Linzer Landstraße

Studienbibliothek bis 1928
Nach Aufhebung des Klosters Baumgartenberg 1784 wurde das Freihaus nach Genehmigung durch den Kaiser dem Kloster Kremsmünster als Ersatz für das zum Bischofshof umgewidmete Kremsmünsterer Freihaus an der Herrenstraße zur Unterbringung der Studienbibliothek (bis 1928) und des „Museum Physicum“ (bis 1883) übergeben. 1930 erfolgte die Umgestaltung des Hauptgebäudes und des Gartens in die Gaststätte „Klosterhof“ durch Architekt Franz Zell (1878–1948) aus München. 1995 wurde zusätzlich das „Stieglitz“ eröffnet, eine trendige Bier-Bar für besondere Anlässe. Das Gebäude wurde mit 15. Oktober 2009 unter Denkmalschutz gestellt.

www.klosterhof-linz.at

Previous Post

Heute: Nachtschicht für den Linzer Gemeinderat

Next Post

Fix: Eine „Zukunftswerkstatt“ für Linz kommt!

Next Post
Light trails above buildings at night in China.

Fix: Eine "Zukunftswerkstatt" für Linz kommt!

  • Meistgelesen
  • Comments
  • Neueste

A26-Gegner fordert Baustopp: „Genug ist genug!“

25. Oktober 2026
Screenshot

Traun bei Ebelsberg: Zurück zum Ursprung!

25. Oktober 2026

29 Kilometer Straßenbahn zum Preis von einem Kilometer Westring

23. Oktober 2026

RONCALLI ist zurück in Linz!

27. Oktober 2026

Neue Nummer 1: Erobert die KPÖ jetzt auch Linz?

RONCALLI ist zurück in Linz!

Eine Million für Bürgerideen – warum nicht auch in Linz?

A26-Gegner fordert Baustopp: „Genug ist genug!“

Neue Nummer 1: Erobert die KPÖ jetzt auch Linz?

29. Oktober 2026

Das neue LINZA stadtmagazin zum Online-Blättern

29. Oktober 2026

Eine Skihalle für Österreich: Warum nicht im oö. Zentralraum?

28. Oktober 2026

Potocnik kehrt vor seiner eigenen Haustür

28. Oktober 2026

LINZA auf Facebook

Loading...

Schlagwörter

altstadt baier bim blauweiss blauweiss linz blau weiss linz blue danube airport donau donau linz donauparkstadion ebelsberg eisenbahnbrücke flughafen flughafen linz Flüchtlinge forsterleitner fpö franz zeiger gemeinderat grüne Gugl haimbuchner höhenrausch kunesch Landstraße lask LINZ linz ag linz linien luger NEOS posthof potocnik pöstlingberg pühringer rathaus remembar schobesberger spö stadion straßenbahn tabakfabrik wimmer zeiger övp

Kontakt

Am Alten Feldweg 4
4040 Linz
Österreich
holzleitner(at)linza.at

Das LINZA stadtmagazin erscheint online täglich frisch auf www.linza.at und etwa alle zwei Monate als Print- und pdf-Magazin. Wir sind LINZA!

Neueste Beiträge

  • Neue Nummer 1: Erobert die KPÖ jetzt auch Linz?
  • Das neue LINZA stadtmagazin zum Online-Blättern
  • Eine Skihalle für Österreich: Warum nicht im oö. Zentralraum?

Nach Kategorie durchsuchen

  • Allgemein
  • Events
  • Freizeit
  • Galerie
  • Klima
  • Kultur
  • Land
  • Linz
  • LINZAgschichten
  • Meinung
  • Politik
  • Sport
  • Umfrage
  • Unterwegs
  • verQUERt I Satire
  • Wels
  • Downloadbereich
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontakt

© 2025 wilson holz I Wilhelm

No Result
View All Result
  • Home
  • Linz
  • Land
  • Politik
  • Sport
  • Freizeit
  • Meinung
  • Unterwegs
  • Events
  • Galerie
  • ePaper
  • Umfrage der Woche

© 2025 wilson holz I Wilhelm