• ⚽ 5:4 – was für eine Cup-Schlacht auf der Gugl!
Ried, Game over, Baba! Erst in der Nachspielzeit (93.) gelang dem über 90 Minuten klar besseren LASK vor 13.900 auf der Gugl noch der 3:3 Ausgleich gegen das extra aus dem Innviertel angereiste Hindernis. In der Verlängerung machte der entfesselte Cup-Titelverteidiger dann alles klar und zog mit einem famosen 5:4 ins Viertelfinale ein. 

⚽Und die SV Ried? Sagen wir mal so: Die Innviertler taten mit ständigen Zeitverzögerungen, versteckten Fouls und Unsportlichkeiten alles, um sich den Titel "Ungustl-Truppe des Jahres"zu sichern, nachdem der Cuptitel nicht mehr erreichbar ist. 😉⚫⚪

Foto: Redaktion / KI-bearbeitet
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Erdbeben in der Linzer Gastro-Branche: Traditionsgasthaus Klosterhof vor dem Aus

30. November 2017
in Linz
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Das Renaissance-Gebäude ist fast 500 Jahre alt, das Gasthaus besteht seit 87 Jahren: Fast jeder Linzer hat an den Klosterhof auf der Landstraße seine ganz besondere Erinnerungen – sei es der erste Rausch, ein lauschiger Abend im schönsten Gastgarten der Stadt oder eine Familienfeier mit deftiger Hausmannskost. Jetzt ist in einer DER Linzer Gastro-Leitbetriebe ins Trudeln geraten – bereits gestern soll Insolvenz beantragt worden sein, 43 Mitarbeiter bangen um ihren Job. Die vielen Stammgäste hoffen auf eine Weiterführung des traditionsreichen Betriebs. Ein Rückblick.

Genaue Details sind noch nicht bekannt – ebenso ist eine mögliche Weiterführung noch offen. Der Klosterhof gehört zu einem der sechs heimischen Stiegl-Leitbetriebe und war seit der Eröffnung 1930 die erste Anlaufstelle, wenn es um österreichische Küche und bodenständige Gastlichkeit ging. Herzstück des Klosterhofs ist der Gastgarten – mit 1.500 Sitzplätzen übrigens der größte in Oberösterreich.
Das urkundlich 1595 erstmals erwähnte Renaissance-Haus wurde 1626 von Abt Kaspar von Baumgartenberg erworben. 1652 schloss das Stift mit der Stadt Linz einen Vergleich, wonach das Haus zum Freihaus erklärt wurde. Dafür trat das Stift einen vier Klafter breiten Streifen zur Anlegung der jetzigen Bischofstraße ab. Anschließend wurde das alte Haus völlig abgetragen und auf dem etwas schmäleren Grundstück ein Neubau errichtet.

Außenansicht des Traditionsgasthauses Klosterhof an der Linzer Landstraße
Außenansicht des Traditionsgasthauses Klosterhof an der Linzer Landstraße

Studienbibliothek bis 1928
Nach Aufhebung des Klosters Baumgartenberg 1784 wurde das Freihaus nach Genehmigung durch den Kaiser dem Kloster Kremsmünster als Ersatz für das zum Bischofshof umgewidmete Kremsmünsterer Freihaus an der Herrenstraße zur Unterbringung der Studienbibliothek (bis 1928) und des „Museum Physicum“ (bis 1883) übergeben. 1930 erfolgte die Umgestaltung des Hauptgebäudes und des Gartens in die Gaststätte „Klosterhof“ durch Architekt Franz Zell (1878–1948) aus München. 1995 wurde zusätzlich das „Stieglitz“ eröffnet, eine trendige Bier-Bar für besondere Anlässe. Das Gebäude wurde mit 15. Oktober 2009 unter Denkmalschutz gestellt.

www.klosterhof-linz.at

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