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    Der neue Budweis Airport startet bereits diesen Sommer

    16. Januar 2019
    in Freizeit
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    Südböhmen ist mit 2,5 Millionen Touristen pro Jahr ein Besuchermagnet. Dank der Lage im Drei-Länder-Ecks Tschechien-Österreich-Deutschland wird der dortige neue Flughafen eine wichtige Rolle als Verkehrsknoten einnehmen. Mit dem Flughafen Budweis will die Region ab dem Jahr 2020 abheben und auch Fluggäste aus Linz anlocken. Bereits heuer  startet der Testbetrieb am South Bohemia Airport.

    Der alte Flugplatz von Budweis, bis 2005 im Besitz des Militärs, ist nicht mehr wiederzuerkennen. Die Bautätigkeiten am 120 Hektar großen Areal sind weit fortgeschritten. Tower und Feuerwache stehen bereits und auch die Silhouette des Terminalgebäudes hat Gestalt angenommen. Mit Anfang 2019 wurde die Bauphase 2 eingeleitet und somit der Startschuss für den Ausbau des Innenbereichs im Abflugs & Ankunftsgebäude gegeben.

    Starkes Duo: Flughafendirektor Ladislav Ondrich und Head of Marketing Dieter Pammer
    Starkes Duo: Flughafendirektor Ladislav Ondrich und Head of Marketing Dieter Pammer

    Perfekte Expansionsmöglichkeit für Low Cost Airlines
    „Schlüssel zum Erfolg sind die hervorragende geografische Lage, die effiziente Kostenstruktur und flexible Betriebszeiten“, sagt Flughafendirektor Ladislav Ondrich. „All diese Faktoren bieten eine perfekte Expansionsmöglichkeit für Low-Cost-Airlines und für die weitere Entwicklung der Luftfahrt hier.“

    Erster Linienflieger soll 2020 starten
    Das neue, 5.000 Quadratmeter große Terminal inklusive Ankunft-Abflug-Bereich, Duty-Free-Shop und Snack & Fly-Angebot wird eine schnelle und flexible Abwicklung ermöglichen. Nach einer im Sommer 2019 beginnenden Testphase soll 2020 der Vollbetrieb aufgenommen werden. Anfangsziel: rund 100.000 Passagiere jährlich. Mit dem Angebot eines 24-Stunden-Betriebs ist eine maximale Flexibilität sichergestellt – und noch viel mehr möglich. Vor allem Low-Cost-Carrier finden hier perfekte Möglichkeiten vor.

    Teneriffa, Gran Canaria und Gratis-Parken als USPs
    „Sowohl der Outgoing-, als auch der Incoming-Verkehr soll eine bedeutende Rolle spielen. Reiseziele wie Teneriffa oder Gran Canaria sollen künftig angesteuert werden. Von der besseren Anbindung profitiert auch der Linzer Zentralraum und vor allem das benachbarte Mühlviertel“, sagt Dieter Pammer, Head of Airline Marketing. Am Airport in Budweis kann zudem gratis geparkt werden. Seit Kurzem verfügt der Flughafen über das Instrumentenlandesystem CAT1, das Präzisionsflüge – wie im kommerziellen internationalen Flugbetrieb üblich – ermöglicht. Die Landebahn mit 2.500 Metern Länge gewährleistet gleichermaßen einen professionellen Flugbetrieb wie die Durchführung von Flugtrainings. Man darf gespannt sein. We‘re ready to fly!

    Der Bad Leonfeldner Dieter Pammer wirkt am Budweis Airport als "Head of Marketing"
    Der Bad Leonfeldner Dieter Pammer wirkt am Budweis Airport als „Head of Marketing“

    Budweis Airport Head of Marketing Dieter Pammer im LINZA-Talk: 

    Warum soll jemand aus Linz künftig von Budweis abfliegen?
    Weil wir mit Sicherheit interessante Ziele bieten werden, die es anderswo nicht gibt. Und wir werden auch Gratisparken ermöglichen. Noch kürzere Wege als auf unserem Airport gibt es sonst nirgends. 

    Und die Anreise?
    Dank der S10 ist man schon jetzt in einer guten Stunde hier am Flughafen, ab 2024 ist der Ausbau fertig und sich die Fahrzeit auf 45 Minuten verkürzen. Wenn ich an die vielen Staus im Zentralraum denke, sind wir sogar attraktiver.

    Gibt es schon einen Flugplan?
    Wir haben für die Softstart-Phase bereits einen Grundflugplan erstellt, der sich aus Ferien- und Städteflügen zusammensetzt. Wir wollen dabei bestehende Lücken füllen und nehmen natürlich ganz stark auf die Wünsche der Tour-Operator, der Kunden und der Wirtschaft Rücksicht.

    Wie steht der Tourismus in Oberösterreich dem neuen Flughafen gegenüber?
    Enorm positiv. Weil erkannt wird, welche Incoming-Möglichkeiten sich hier eröffnen. Gerade die grünen Regionen wie das Mühlviertel oder das Waldviertel haben enormes Potenzial – Natur, Entspannung, Entschleunigung, Wellness, Sport – und natürlich Sicherheit. Denn Ferienziele wie Ägypten oder Tunesien erholen sich derzeit zwar, man kann die weitere Entwicklung dort aber nicht abschätzen.

    Welchen Druck gibt es seitens der Besitzer, ordentliche Zahlen abzuliefern?
    Die Inhaber sind ähnlich wie in Linz die Stadt Budweis und die Region Südböhmen. Druck gibt es gar keinen. Wir haben für die ersten vier Jahre mit 80.000 bis 100.000 Passagieren kalkuliert. Der Fokus liegt auf einer guten Performance, die Lust auf mehr machen soll.

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